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PERSIENS WÜSTEN

Geländewagen-Expedition in die Dasht-e Kavir und Dasht-e Lut, die unzugänglichen Salz- und Sandwüsten Persiens

Zwei Wüsten stehen im Zentrum dieser abenteuerlichen Expedition, die sich ausdrücklich an Wüstenkenner richtet. Zunächst folgt die Route dem Reiseweg des schwedischen Entdeckers Sven Hedin in die Wüste Dasht-e Kavir. Weiter südlich liegt die Dasht-e Lut, deren spektakuläre Fels- und Dünenfelder noch bis vor wenigen Jahren als unpassierbar galten. Wir dringen in die Schluchten zwischen scheinbar endlosen Felsriegeln ein und erkunden ein Sanddünengebiet mit bis zu 420 Meter hohen Sterndünen. Dabei stoßen wir auf Meteoritentrümmer, picknicken im Schatten einer der seltenen Akazien und kreuzen vielleicht die Spur eines Wüstenfuchses. Die Durchquerung der Lut bildet den Höhepunkt dieser Expedition. Die Besichtigung der Seidenstadt Yazd führt zurück in die Zivilisation.
Das erfahrene Expeditionsteam, das uns begleitet, ist vielfach wüstenerprobt. Kurze Wanderungen an besonders schönen Stellen sorgen zwischendurch immer wieder für Bewegung und Abwechslung. Fahrten in unwegsamem Gelände und das Fehlen von Pisten in den Sandfeldern machen den eigentlichen Reiz der Strecke durch die Lut aus und erfordern zugleich Durchhaltevermögen.
Behördliche Willkür und die Wetterverhältnisse können zu allen Jahreszeiten (Sandstürme; im Winter und Frühjahr Schnee bzw. Regen) Änderungen der Route erforderlich machen. Die Entscheidung über die Route trifft in jedem Fall die Expeditionsleitung vor Ort.
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Abendstimmung in der Wüste Lut © Mehrdad G.
Bizarre Felsformationen © Mehrdad G.
Wandern auf dem Dünenkamm © k.A
Im Basar © Michael Hoppe
Nachtlager © Mehrdad G.
Einsamer Fels © Julietta Baums
Kamele © Julietta Baums
Teppiche © Michael Hoppe
Nach Sonnenaufgang © CM
Abendstimmung in der Wüste Lut © Mehrdad G.
Bizarre Felsformationen © Mehrdad G.
Wandern auf dem Dünenkamm © k.A
Im Basar © Michael Hoppe
Nachtlager © Mehrdad G.
Einsamer Fels © Julietta Baums
Kamele © Julietta Baums
Teppiche © Michael Hoppe
Nach Sonnenaufgang © CM
Highlights
» 15-tägige Entdeckungsfahrt in die beiden großen Wüsten Irans
» auf den Spuren Sven Hedins durch die Dünenfelder der südlichen Dasht-e Kavir 
» ausführliche Erkundung der bislang unerschlossenen Wüstenlandschaften der Lut
» Oasen und Wüstenstädte wie Kaschan, Anarak, Mahan und Yazd
» Querung der Rig-e Djinn – der "Geistersande“ der Wüste Kavir
» abenteuerliche Route durch Felsschluchten und über Dünengebirge
» unterwegs mit einem erfahrenen iranischen Expeditions-Team
» optimaler Komfort durch Besetzung der Fahrzeuge mit maximal 3 Reisenden
REISEVERLAUF
1. Tag: Anreise nach Tehran
Freuen Sie sich auf ein einzigartiges Wüstenerlebnis in Iran. Sie fliegen von Deutschland nach Teheran. Bei einigen Terminen ist auch der Abflug ab Wien möglich. Am Flughafen werden Sie von einem Repräsentanten unserer Agentur / Ihrem Reiseleiter erwartet und zum Hotel gebracht.

Tehran | Hotel *** | 1 Nacht
F
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2. Tag: Garten in der Wüste: Kashan

Bereits am nächsten Morgen starten wir Richtung Süden und fahren nach Kashan. In Kashan Besichtigung des Fin-Gartens Bagh-e Fin und der Wohnhäuser.



Hotel | 1 Nacht
F
3. Tag: Von Kashan in die Dasht-e Kavir
Am Mittag verlassen wir Kashan in Richtung Osten. Bald umgibt uns die endlose Weite der Dasht-e Kavir. Am Großen Namak-Sees, einem Salzsee, schlagen wir bei Maranjab unsere Zelte auf und verbringen die erste Nacht in der freien Natur. Auch an den folgenden Tagen begleitet uns die Dasht-e Kavir, die den gesamten Nordosten Irans beherrscht.

Maranjab | Zelt - | 1 Nacht
F | A
4. Tag: Auf den Spuren von Sven Hedin
Die lehmbraunen Gehöfte der Oase Anarak werden von scharfgratigen Felsen und steinernen Wachtürmen überragt. Die berühmten Wüstenforscher Sven Hedin und Alfons Gabriel rasteten hier. Gleich ihnen genießen wir den Anblick der zahlreichen Windtürme, die den Oasenbewohnern selbst in den heißesten Sommermonaten angenehm kühle Wohnräume garantierten.

Hotel | 1 Nacht
F | A
5. Tag: Rig-e Djin - Geistersande

Heute geht es in die "Geistersande", die Rig-e Djin, hinein.


Während die Dasht-e Kavir insgesamt eine eher flache, von riesigen Salzpfannen bestimmte Wüste ist, prägen in Regionen wie den Rig-e Djinn Sanddünenfelder die Landschaft. Ihre Dünen erreichen eine Höhe von etwa 80-90 Metern. Ihre Treibsandfelder und die Salzsümpfe waren so gefürchtet, dass selbst der unerschrockene Sven Hedin einen Bogen um die Geistersande machte.



Rig-e Djin | Zelt * | 1 Nacht
6. Tag: Oasen Arusan und Esfakah

Unverfälschtes Oasenleben erwartet uns in den Oasen Arusan und Esfahak. Die alten Oasengehöfte von Esfahak wurden sorgsam renoviert und wieder mit traditionellem Interieur ausgestattet. Hier lassen wir für eine Nacht die Seele baumeln und wer mag genießt die Annehmlichkeiten eines traditionellen Hamams.



Hotel | 1 Nacht
F | A
7. Tag: Nach Birjand

Am 7. Tag schließlich erreichen wir Birjand. Hier schlafen wir nochmals in einem Hotel und decken uns mit den frischen Lebensmitteln ein, die wir für die Lut brauchen.



Birjand | Hotel ***+ | 1 Nacht
F
8. - 11. Tag: Querung der Wüste Dasht-e Lut

Für die nun verbleibenden 200 Kilometer bis zu unserem letzten Tankstopp bei Nehbandan benötigen wir auf Asphalt wenige Stunden. Nachdem wir unsere Benzintanks und Kanister randvoll gefüllt und auch Wasser nachgefasst haben, biegen wir noch vor Erreichen der Oase Deh Salm nach Süden in die Lut ab und fahren von Nordosten her in die Dasht-e Lut hinein.


Zunächst schlängeln wir uns durch schmale Durchlässe in einem kleinen buntfarbigen Gebirgsstock und gelangen über eine weite, von Salzseen geprägte Ebene in die Region um den Berg Kuh-i Malik Mohamad, der schon dem österreichischen Reisenden und Forscher Alfons Gabriel zur Orientierung diente. Er war es auch, der diesem Berg überhaupt einen Namen gab.


Wir genießen die ersten Stunden in den Dünen, die hier noch relativ dicht bewachsen sind. Wenig südlich branden diese Dünen an einen kleinen Bergstock, der aus äußerst scharfkantigem Gestein besteht. Nach seiner Querung erwartet uns eine erste Nacht am Nordrand der Dünen der zentralen Lut.


In den nun folgenden Tagen erkunden wir diese Dünen ausführlich. Ihre höchsten Grate verlaufen überwiegend in Südwestrichtung, doch je weiter wir nach Süden vordringen, desto verwirrender wird das Muster der Dünenzüge. Tief greifen hier die Finger der riesigen Sterndünen ineinander. Eines unserer Ziele ist das "Tal der Meteoriten", eine Gegend der Wüste, in der Reste eines außerirdischen Himmelskörpers verstreut liegen. Diese Gesteine zeichnen sich in erster Linie durch ihren hohen Eisengehalt aus und sind daher besonders schwer.


Bewuchs treffen wir in dieser Sandwüste nur selten an, doch manchmal steht eine einsame Akazie in einem Dünental und spendet willkommenen Schatten für ein Mittags-Picknick. Mehrere Tage sind wir zwischen den turmhoch aufragenden Dünenriesen unterwegs und müssen dabei immer wieder steile Sandhänge überwinden.


Dann wenden wir uns gen Westen und queren die flacheren Ebenen der zentralen Lut. Hier überdecken mächtige, einzeln stehende Sterndünen einen flachen Wüstenboden, aus dem nur dann und wann schon bizarr geformte Überbleibsel eines ehemaligen Meeresbodens aufragen. Ein wenig erinnern diese Kalksteinmonolithe an die Formationen der ägyptischen Weißen Wüste.


Je weiter wir nach Westen gelangen, desto höher erheben sich vor uns die Kaluts, von Wind und Sand stromlinienförmig erodierte Kalksteinfelsen. Sie sind scharfgratig und stehen in langen, parallelen Reihen hintereinander. Zwischen den oft bis zu hundert Meter hohen Riegeln erstrecken sich weite, ringförmige Arenen, in deren Zentren abflusslose Senken liegen. Gleich Trichtern sind ihre Ränder durch übereinanderliegende weiße Kalksteinbänder gegliedert. Entlang der Kaluts bewegen wir uns nach Westen.



Dasht-e Lut | Zelt - | 4 Nächte
F | M | A
12. Tag: In die Oasen westlich der Lut: Mahan

Am Morgen erreichen wir erneut eine - wenngleich löchrige - Asphaltstraße. Diese führt uns hinaus aus der Lut, nach Shahdad. Hier bekommen wir mit etwas Glück wieder Benzin.Abhängig von Zeit- und Kraftstoffreserven erkunden wir die bunten Berge um Golbaf und erreichen am späteren Nachmittag Mahan, oder wir fahren direkt über den Kuhe-ye Kuhpayeh, dessen Gipfel immerhin noch knapp 4000 Höhenmeter erreichen, nach Mahan.


Am Rande hoher Berge liegen Mahan und der Garten des Bagh-e Shazdeh (UNESCO Weltkulturerbe), bei dessen Anlage die Architekten geschickt die aus den Bergen herabkommenden Bäche nutzten, um eine traditionelle altpersische Wasserlandschaft zu erschaffen. Die dichte Atmosphäre des Sufi-Heiligtums von Shah Nemat Ollah-e Vali zieht uns am Abend in ihren Bann.



Mahan | Hotel - | 1 Nacht
F
13. Tag: Entlang der Seidenstraße über Kerman nach Yazd
Von Mahan aus ist es nicht weit nach Kerman. Dort angekommen trinken wir vielleicht einen Tee in einem umgebauten Hammam und besuchen das ethnologische Museum, das gleichfalls in den Hallen eines ehemaligen Bades untergebracht ist. Dann wenden wir uns nach Norden und fahren auf einer gut ausgebauten Autobahn bis Yazd. Je nach Ankunftszeit haben wir die Möglichkeit, am Abend erste Eindrücke von Yazd zu sammeln, oder sogar das Training in einer Zurkhane mit zu erleben.
Am heutigen Abend verabschieden Sie sich von Ihrem Driverguide bzw. von Ihrer Crew.

Hotel | 1 Nacht
F
14. Tag: Windtürme und Lehmarchitektur in Yazd

Wir erkunden sowohl den Basar und die unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt mit ihren prächtigen Moscheen und Mausoleen, als auch die gewaltigen Schweigetürme der Zoroastrier, wo früher deren Tote ausgesetzt wurden. Unseren Rundgang durch die Stadt beginnen wir mit einem Besuch des Amir-Chaqmaq-Monuments und der gleichnamigen Moschee. Das kleine Wassermuseum ist in einem alten Stadthaus untergebracht. Hier wird das Khanat-System, ein Jahrtausende altes Bewässerungssystem, sehr anschaulich erklärt. Dann schlendern wir durch die engen Bazaar-Gassen bis zum Jame-Moschee und dem Mausoleum Rokn-od-Din. Nach einer Besichtigung der Madrese Sheikh abol Qasem gelangen wir zum Lariha-Haus, dessen festungsähnliches Äußeres einen begrünten Innenhof birgt. Am Nachmittag können wir einen Ausflug zu den zarathustrischen Schweigetürmen und dem zugehörigen (allerdings modernen) Feuertempel im Südosten der Stadt unternehmen, oder auf eigene Faust nochmals durch die Altstadt bummeln.


Am späten Abend fliegen wir von Yazd zurück in die Hauptstadt.


Am heutigen Tag werden Sie von einer ortskundigen, Englisch sprechenden Reiseleitung geführt.


Flughafentransfer vom bzw. zum Flughafen/Airport
Flug oder Fahrt Yazd-Tehran (domestic flight/Zug)

Tehran | Hotel *** | 1 Nacht
F
15. Tag: Das Ende der Reise
Am Morgen werden wir zum Flughafen gebracht und verlassen den gastfreundlichen Iran. Flug von Tehran nach Frankfurt. Hier endet die Reise.
weniger
Termine • Preise
15 Tage
5 - 12 Teilnehmer
Code: IRN524 | 12545
Hier finden Sie Reisetermin(e) und ihre Verfügbarkeit. Für eine Reiseanfrage oder eine Buchung einfach die Buttons rechts klicken.
= buchbar
= nicht mehr buchbar
= Durchführung garantiert
Termine | Reisepreis in € pro Person
Termin
Startpunkt: Frankfurt
Preis
24.12.18 - 07.01.19 *
Reisender im Doppelzimmer
3.785 €
24.12.18 - 07.01.19 *
Reisender im Einzelzimmer
4.085 €
24.12.18 - 07.01.19 *
Reisender im Doppelzimmer
3.785 €
24.12.18 - 07.01.19 *
Reisender im Einzelzimmer
4.085 €
* Sonderreise; Durchführung garantiert
ERMÄSSIGUNGEN
Frühbucher/innenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- oder Sondergruppenreise)
-4 %
Frühbucher/innenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- oder Sondergruppenreise)
-2 %
Stammkund/innenrabatt ab der 3. Reise, die Sie direkt bei nomad buchen
-3 %

Leistungen • Extras
INKLUSIV-LEISTUNGEN
» Linienflug mit Iran Air
» 8 Hotel- und Gasthausübernachtungen
» 6 Zeltübernachtungen
» Tehran: Flughafentransfer (Tag 1)
» Rundreise im Geländewagen (Toyota Hilux od. vergleichbar) (Tag 3-13)
» Tehran: Flughafentransfer (Tag 14)
» Tehran: Flughafentransfer (Tag 15)
» Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
» alle Zeltnächte mit Vollpension; ansonsten Übernachtungen mit Frühstück
» lokale landeskundige Englisch sprechende Reiseleitung
» Hilfe bei der Visabeantragung inkl. Besorgung der Visareferenznummer

ZUSATZLEISTUNGEN
Rail&Fly, 2. Klasse
95 €
Zug zum Flug (Hin- und Rückfahrt in der 2.Klasse, inkl. ICE, ohne Zugbindung)
Rail&Fly, 1. Klasse
180 €
Zug zum Flug (Hin- und Rückfahrt in der 2.Klasse, inkl. ICE, ohne Zugbindung)

Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Iran entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2739 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 66 € an ein Klimaschutzprojekt, z. B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de
atmosfair
Reiseleitung
Aidin und Pashaei Shima Tavakkol
Aidin und Shima leiten viele unserer Iranreisen. Unsere Gäste schreiben: "Beide haben sich weit mehr um uns gekümmert, als wir das erwartet hätten. Sie haben für uns gekocht, mit uns in der Wüste am Lagerfeuer gesessen, aus ihrem Leben erzählt, uns zugehört, unsere Kinder gemocht und integriert. Sie haben uns Zugang verschafft zu Orten, die üblicherweise Touristen nicht einmal zugänglich sind. Sie haben perfekt organisiert, Picknicks auf die Heckklappe des Autos gezaubert, Melonenstückchen für uns geschnitten, mit uns gelacht, uns gezeigt, wie man Kürbiskerne mit den Schneidezähnen sachgerecht aufknackt, uns erklärt, wie man im Iran mit all seinen Regeln rein praktisch leben kann. Sie waren sicher 16 Stunden pro Tag für uns da, wenn wir das gewollt hätten, und wenn wir sie 24 Stunden pro Tag gebraucht hätten, wäre wohl selbst das noch möglich gewesen. Beide sind ein Ehepaar, und sie gingen total angenehm miteinander um. Es gibt generell nicht viele Menschen, die wir so gemocht haben wie diese beiden. Für uns sind sie Freunde geworden."
Infos • Hinweise
Reiseprofil
Anforderungen 4 von 5 / anspruchsvoll
Nächte 8 Hotel / 6 Zelt
Fortbewegung
Distanz ca. 2300 km
Einreise
Reisecharakter
Klima
Gesundheit
Sicherheit
Für die Einreise benötigen deutsche, österreichische und Schweizer StaatsbürgerInnen einen bei Reiseende noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass mit einem Visum.

DOWNLOADS UND LINKS ZU WEITEREN INFORMATIONEN

Ansprechpartner/In für diese Reise

Mein Beruf hilft mir neue Länder und Städte kennenzulernen. Es erfüllt mich mit Freude die schönste Zeit des Jahres der Kunden zu einer unvergesslichen Zeit zu machen.

Rahul Sisodia

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