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272 Marokko Trekking-Reise Jebel Toubkal
Mit Maultieren durch den Hohen Atlas, als Verlängerung oder als Privatreise buchbar



16. Tag / 1. Tag Marrakech
Dieser Tag steht denjenigen, die vorab das Trekking zum M’Goun mitgemacht haben, zur freien Verfügung.
(Bei Individualreisen: nach Ankunft in Marrakech Transfer vom Flughafen zum Hotel.)


17. Tag / 2. Tag Beginn des Trekkings
Von Marrakech fahren Sie über die Haouz-Ebene in das Oued Ourika. Auf dem Hochplateau bei Oukaimeden weiden die Berber aus den umliegenden Tälern ihre Kühe, Schafe, Ziegen und Maultiere in den Monaten August und September.

Ihre lokalen Begleiter werden Sie bereits erwarten, das Gepäck wird auf die Maultiere verladen, und dann beginnen Sie noch am heutigen Tag das Trekking zum Toubkal. Ein kurzer Aufstieg führt auf den Tizi n'Oukaimeden, dann geht es vorerst über eine Steinhalde, dann durch lichten Wald aus knorrigen Wacholderbäumen hinunter zum Camp.

Vom Lagerplatz aus geniessen Sie eine schöne Aussicht auf das Dörfchen Gliz. Die heutige Wanderzeit beträgt insgesamt nur etwa zwei Stunden.


18. Tag / 3. Tag Über den Tizi N’Tamatert nach Aït Soukha
Einem Höhenweg gleich führt der Pfad um den Berg herum, kaum merkbar ist der Anstieg auf einen Pass. Schöner Blick hinaus auf die Haouz-Ebene in Richtung Marrakech. Dann folgt ein steiler, teils steiniger Abstieg hinunter in das enge Tal zum Ort Amsakrou.

Die Dörfchen mit den fruchtbaren, grünen Feldern setzen Farbtupfer in die Landschaft. Auf den Feldern werden Getreide, Mais und teils Obstbäume angepflanzt. Schatten spenden die alten, grossen Nussbäume. Sie wandern talaufwärts und traversieren die Dörfchen Ikkis und Tinerhourhine, bevor Sie den rund einstündigen Anstieg auf den 2279 m hohen Tizi N'Tamatert in Angriff nehmen.

Auf dem Abstieg zum Camp blicken Sie immer wieder in Richtung Tizi N'Mzeken, den Sie am folgenden Tag überqueren werden. Das Nachtlager wird nach etwa sechs Stunden Gesamtwanderzeit unter Nussbäumen beim Dorf Aït Soukha errichtet.


19. Tag / 4. Tag Über den Tizi N’Mzeken nach Tamsooult
Sie wandern zum Dorf Imlil 1710 m und beginnen den Anstieg auf den Pass. Die terrassierten Felder rund um Imlil sind sorgsam gepflegt. Äpfel-, Kirsch- und Mandelbäume wechseln mit alten Nussbäumen.

Imlil ist das Zentrum der Toubkal-Region und des Nationalparks sowie Ausgangsort für die Besteigung der Viertausender des Atlas. Sie folgen einem Zickzack-Weg. Diese kurze Partie von knapp einer halben Stunde ist das steilste Stück des heutigen Anstiegs.

Dann zieht sich der Pfad in angenehmer Steigung hinauf auf den Tizi N'Mzeken. Die Berghänge sind bewaldet, die Wacholderbäume und teils Grüneichen sind geschützt. Leichter, Höhenweg-ähnlicher Abstieg entlang eines Bergrückens. Faszinierender Blick hinunter in das Tal und zum Tizi Oussem.

Die Landschaft zeigt sich in wechselnden Farben von rot über braun, von gelb bis weiss, grün und selbst pastellfarbig. Das Tal verengt sich schliesslich, Sie steigen nochmals leicht an und erreichen die Schafalp Tamsoult auf 2160 m. Diese Hochalp mit Terrassenfeldern und Quellen liegt zuhinterst im Talkessel und wird umrahmt von Bergketten und steilen Felswänden.

Sie erreichen unseren Lagerplatz heute nach etwa viereinhalbstündiger Wanderzeit.


20. Tag / 5. Tag Erster Blick auf den Toubkal
Nach einem Aufstieg über rund 350 Höhenmeter durch lichten Wald queren Sie auf die andere Hangseite und folgen dann dem Pfad zum Tizi Aguelzim. Dieser breite, komfortabel angelegte Höhenweg schlängelt sich dem Hang entlang, ohne steile Anstiege, und führt auf eine Bergkrete oberhalb des „Refuge Lepiney“.

Dann plötzlich ist der Blick frei auf den Zickzack-Weg, der in vielen Kehren von 2930 m Höhe durch ein enges, rund 400 m hohes Couloir auf einen Vor-Pass hinauf führt. Der Pfad ist sehr gut angelegt, genügend breit, damit auch die bepackten Maultiere den Aufstieg problemlos bewältigen können.

Vom Vor-Pass genießen Sie die Aussicht auf Tizi Oussem, Asni und die Haouz-Ebene. Nach weiteren 100 Höhenmetern und einer totalen Aufstiegszeit von etwa viereinhalb Stunden stehen Sie auf dem 3430 m hohen Tizi Aguelzim.

Zum ersten Mal sehen Sie den Jebel Toubkal, Ihr Bergziel. Der Abstieg zur Toubkal Hütte ist teils sehr steinig, doch entschädigt der schöne Blick auf die Täler von Aremd und Aït Soukha. Das Neltner Camp sollten Sie nach insgesamt sechseinhalb Stunden Wanderzeit erreicht haben.


21. Tag / 6. Tag Besteigung des Tubkal und Abstieg nach Aremd
Heute steht die Besteigung des 4167 m hohen Toubkal, der höchsten Erhebung Marokkos und Nordafrikas, an. Gegen sechs Uhr verlassen Sie das Camp. Der Aufstieg führt über steiniges, vegetationsloses Gelände.

Das steilste Stück des Aufstiegs ist das erste Drittel über Felsblöcke und Geröll. Danach zieht sich der Pfad in angenehmerer Steilheit durch das enge Bergtal auf einen Sattel hinauf. Von dort steigen Sie über den breiten Gipfelgrat auf den höchsten Punkt Nordafrikas.

Nach etwa drei Stunden erreichen Sie den 4167 m hohen Gipfel und geniessen eine weitreichende Aussicht. Es zeigen sich uns gen Norden die Haouz-Ebene rund um Marrakech, den Süden die Täler und Bergketten des Anti-Atlas und des Sirwah (Siroua).

Nach einer Gipfelrast steigen Sie auf der gleichen Route zum Camp ab, wo der Koch mit dem Mittagessen wartet. Nachmittags nehmen Sie den "Toubkal-Hüttenweg" in Angriff und steigen ins Tal von Aremd ab. Der Weg ist nur auf einem kurzen Stück steinig und steil. Vorbei am Pilgerort Sidi Chamharouch gelangen Sie nach etwa acht Stunden Wanderzeit nach Aremd und quartieren sich in einem Gîte d’Étape ein.


22. Tag / 7. Tag Rückkehr nach Marrakech
Am Morgen entdecken Sie vorerst das malerische Dörfchen Aremd mit den engen Gassen. Dann nehmen Sie das letzte Stück der Wegstrecke in Angriff, den rund einstündigen Abstieg nach Imlil. Dort erwartet Sie das Fahrzeug, das Sie zurück nach Marrakech bringt.

Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, um die orientalisch anmutende Stadt zu entdecken. Sie übernachten ein letztes Mal im Hotel.


23. Tag / 8. Tag Das Ende der Reise
Je nach Abflugzeit (Flug nicht inklusive) Transfer vom Hotel zum Flughafen Marakech.


 

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