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143 Jordanien individuell - exklusive Familienreise
12-tägige Familienreise mit 2-tägigem Kameltrekking



1.-2. Tag Anreise nach Madaba
Nach der Ankunft in Amman Transfer in das knapp 30 Kilometer entfernte Madaba. Sie übernachten in einem modernen, aber stimmungsvollen Hotel gleich gegenüber der berühmten St.-Georg-Kirche. Die werden Sie am folgenden Tag gleich mal in Augenschein nehmen.

Dabei erwartet Sie schon die erste Überraschung: Der Boden der Kirche besteht nämlich aus einer Mosaiklandkarte. Mosaiken sind Bilder, die aus unzähligen kleinen bunten Steinchen zusammengesetzt sind, also eine ziemliche Arbeit machen. Dieses Mosaik nun zeigt Hügel und Täler, Dörfer und Städte bis hin zum Nildelta in Ägypten – das ist von Madaba ungefähr so weit weg wie Paris von Köln.

Allerdings ist das Mosaik sehr, sehr alt – es stammt aus dem 6. Jahrhundert n. Chr., um genau zu sein – und daher nicht mehr ganz vollständig. Trotzdem lohnt es sich, genau hinzugucken, denn auf der Mosaiklandkarte sind einige Orte drauf, die wir noch sehen werden. Z. B. der Berg Nebo, auf dem Moses begraben wurde.

Auf dem Berg Nebo genießen Sie einen Rundblick auf das ganze Jordantal und bis hinüber nach Jerusalem. Aber bevor Sie dort hochfahren, sehen Sie sich in Madaba noch weitere Mosaiken an mit Pflanzen und Blumen, Fischen, Vögeln und allem möglichen anderen Getier und natürlich mit Menschen.

Diese Mosaiken sind ebenfalls in Kirchen untergebracht, z. T. auch in einem Museum. Und damit Sie sich vorstellen können, wie das funktioniert, dass aus Steinchen Bilder werden, besuchen Sie zum Abschluss eine Mosaikschule, in der man das alles lernen kann.

Gegen Abend fahren Sie nach ´Adjlun und nächtigen in den Bungalows eines landschaftlich reizvoll gelegenen Camps der jordanischen Umweltorganisation RSCN. Sollten die Bungalows ausgebucht sein, weichen Sie auf die komfortablen, auf Holzpodesten errichteten festen Zelte des Camps aus und bekommen schon mal einen Vorgeschmack auf die Beduinenzelte bei Petra, die aber noch mal ganz anders aussehen.


3.-6. Tag Römer und Natur in Jerash, Adjlun und Dana
Heute fahren Sie nach Jerash. Die Stadt gibt es schon seit mehreren tausend Jahren, und das sieht man ihr auch an – sie ist ziemlich verfallen, weshalb die Bewohner in eine modernere Stadt gleich in der Nähe umgezogen sind. Aber das, was von dem alten Jerash übrig geblieben ist, erzählt viel vom Alltag der Menschen vor 2.000 Jahren.

Damals, zur Zeit der Römer, war der Ort groß und prächtig und voller Leben. Wie man sich das vorstellen muss, erfahren Sie bei einer spannenden Vorführung im Hippodrom (Pferderennbahn). Da zeigen Dutzende von Legionären – so hießen bei den Römern die Soldaten –, wie die römische Armee kämpfte. Die Legionäre treten in voller Rüstung und mit allen Waffen auf und gehen aufeinander los – natürlich nur im Spiel. Später liefern sie sich mit Pferdewagen ein spannendes Rennen. Wer sich traut, kann auf so einem Wagen einmal mitfahren oder wenigstens zum Spaß einen römischen Helm aufsetzen oder einen Schild in die Hand nehmen.

Am Nachmittag schauen Sie sich die Ruinen des alten Jerash an.

Nach einer weiteren Übernachtung im RSCN-Camp machen Sie einen morgendlichen Streifzug durch das Naturschutzgebiet von Adjlun. Der Ort liegt inmitten einer Hügellandschaft voller Eichenwälder. Zwischendrin wachsen, mehr oder weniger versteckt, auch noch einige andere Baumsorten: Pinien (die sehen aus wie ein Regenschirm), Pistazienbäume (deren Nüsse geröstet und gesalzen herrlich schmecken), Johannisbrotbäume (die so heißen, weil Johannes der Täufer sich eine zeitlang von ihren Früchten ernährt haben soll) und – Erdbeerbäume (ja, die gibt es tatsächlich!).

Am Nachmittag fahren Sie ins Wadi Feynan und nehmen ein Bad im Toten Meer, das so salzig ist, dass keine Fische darin leben. Wer noch nicht schwimmen kann, braucht in diesem Meer keine Angst zu haben, denn das Wasser trägt einen wie ein Schwimmreifen. Deshalb ist es auch eigentlich falsch, von einem Bad IM Toten Meer zu sprechen. Eher ist es ein Bad AUF dem Toten Meer.

Die Nacht verbringen Sie in der Feynan Eco Lodge. Dort gibt es keine Lichtschalter und Lampen, wie Sie das von zu Hause gewohnt sind, sondern nur Kerzenlicht. Das ist nicht nur gemütlich, sondern tut auch der Umwelt gut. Die ist nämlich geschützt, weshalb Sie sich am nächsten Morgen Fahrräder mieten und ein wenig durch die Natur radeln.

Unterwegs treffen Sie auf Reste von Eisenverhüttung. Hier haben die Menschen schon vor 3.000 Jahren Eisen geschmolzen und weiterverarbeitet. Damals war die Gegend eine Art Gewerbegebiet. Das ist allerdings lange her und die Natur ist längst wieder ungestört.

Wer will, kann sich – per Fahrrad oder zu Fuß – auch nachmittags noch in der Umgebung umsehen oder einfach die Ruhe der Eco Lodge genießen.

Tags darauf sehen Sie sich im nahe gelegenen Dorf Dhana eine Silberschmiede an, die Schmuck herstellt. Auch Vögel können Sie beobachten, die hier heimisch sind – 190 Arten sollen es sein. Denn auch das Gebiet um Dhana ist ein Naturschutzgebiet, und zwar ein besonders vielfältiges, weil es vom Berg Rummana 1.600 Meter abfällt und dadurch den verschiedensten Pflanzen und Tieren Heimat gibt.

In einem kleinen Museum erfahren Sie mehr darüber und setzen anschließend Ihren Weg nach Süden fort in ein Gebiet, das aus lauter buckligen Sandsteinfelsen besteht, die besonders in der Abendsonne in allen erdenklichen Farben leuchten.

In einem kleinen Talkessel erwartet Sie Ihre Unterkunft für die nächsten drei Nächte: schwarze Beduinenzelte aus Ziegenhaar mit bunten Teppichen drin und bequemen Matratzen und einem abendlichem Lagerfeuer davor, an dem manchmal Beduinen sitzen und ihre Lieder singen. Wenn dann noch die Sterne am Himmel stehen, ist das wie eine Geschichte aus 1001 Nacht.


7.-10. Tag Von der Felsenstadt Petra in die Wüste Wadi Rum
Am nächsten Tag fallen Sie aus allen Wolken. Sie laufen durch eine enge Schlucht mit ganz hohen Felsen rechts und links, und wenn es gerade so aussieht, als würde es nicht mehr weitergehen, öffnet sich ein Spalt und Sie stehen – vor einem prächtigen Palast.

Das ist Petra, die geheimnisvolle Hauptstadt der Nabatäer, die vor langer Zeit ein Vermögen damit machten, Weihrauch und andere kostbare Waren mit Karawanen durch die Wüste zu den Häfen am Mittelmeer zu bringen. Petra liegt vollkommen versteckt in den Felsen und besteht vermeintlich aus lauter Palästen, die aber nichts anderes als Gräber sind, deren prächtig verzierte Eingänge in die Felsen hineinführen und dort in ehemaligen Grabkammern enden. Auch sonst steckt der Ort voller Entdeckungen, die Sie sich natürlich nicht entgehen lassen.

Einen ganzen Tag nehmen Sie sich Zeit und sind am nächsten Vormittag mit Eseln auch in der Umgebung der Felsenstadt unterwegs, bevor Sie sich nachmittags in der Kunst üben, eine kleine Glasflasche mit buntem Sand zu füllen, und zwar so, dass am Ende ein hübsches Muster dabei herauskommt. Abends kehren Sie zu Ihren Beduinenzelten und dem Lagerfeuer zurück und träumen von Karawanenladungen voller Kostbarkeiten.

Am 9. Tag starten Sie ins Wadi Rum und werden erst richtig zu Beduinen. Zwei Tage lang ziehen Sie mit Kamelen durch diese einzigartige Landschaft aus Felsen und Sand, klettern auf die Kamele und manchmal auch auf einen Felsen, schlagen abends an einer schönen Stelle unser Zeltlager auf, backen Fladenbrot im Sand, liegen mit vollen Bäuchen am Feuer und hören den Kamelführern zu, die hier wieder ganz andere Lieder singen und ganz andere Geschichten erzählen als die Beduinen bei Petra, weil sie zu einem anderen Stamm gehören.

Auch hier erleben Sie wieder das Farbenspiel der Sandsteinfelsen, die in allen Rot-, Gelb- und Orangetönen schillern. Vielleicht sehen Sie auch einen Gänsegeier oder einen anderen der hier lebenden Greifvögel, oder Sie stoßen auf die Fährte eines Steinbocks.


11.- 12. Tag Aqabah und das Ende der Reise
Heute erwartet uns Aqabah, die aufstrebende Hafenstadt am Roten Meer. Auf einer kurzen Rundtour sehen Sie sich die Festung an, die dort noch steht.. Das Beste an Aqabah ist das Rote Meer, genauer gesagt das, was sich da alles unter Wasser abspielt. Dort gibt es nämlich ein großes Korallenriff und jede Menge Fische, die z. T. in den grellsten Farben leuchten. Also gehen Sie an Bord eines Schiffes mit einem durchsichtigen Boden und können das Unterwasserleben beobachten, ohne nasse Füße zu bekommen.

Am frühen Morgen des 12. Tages Transfer zum Flughafen Aqaba.


Wir empfehlen die Zubuchung einer Badeverlängerung in Aqaba


 

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