Erlebnis- und Kultur Reise: Kunsthandwerker und Künstler an der Seidenstraße, im Hissar-Gebirge und im Ferghana-Tal erleben
Diese komfortable Rundreise führt zu den architektonischen Höhepunkten der Seidenstraße in Samarkand, Schahr-e Sabs, Buchara und in den Städten des Fargana-Tals. Neben prachtvollen Baudenkmälern stehen zudem die uralten Handwerkstraditionen der Region auf dem Programm. Usbekistans Handwerker tragen das Erbe aus der Zeit der Khane immer noch in sich, seien es die Teppichknüpfer in Boysun bei Termez, die Ikat-Weber in Buchara und Margilan oder die Seidenpapierhersteller in Samarkand - es kommt zu spannenden Begegnungen in Werkstätten und Manufakturen. Der Bummel über betriebsame Märkte wie den Kumtepe Basar im Farganatal zeigt, dass sich die traditionellen Handwerksprodukte durchaus gegen billige Importwaren durchsetzen können.
Die städtische Kultur der Seidenstraße hat zu ihrer Blütezeit die bekannte Welt in Staunen versetzt. Mit ebenso prunkvollen wie gewaltigen Koranschulen, Palästen und Mausoleen schrieben sich Timur, Ulugbek und andere orientalische Herrscher ins Stammbuch der Weltgeschichte ein. Die Verheißung von Geld und Ansehen zog überdies die besten Gelehrten, Baumeister und Handwerker in die schillernden Metropolen.
Die städtische Kultur der Seidenstraße hat zu ihrer Blütezeit die bekannte Welt in Staunen versetzt. Mit ebenso prunkvollen wie gewaltigen Koranschulen, Palästen und Mausoleen schrieben sich Timur, Ulugbek und andere orientalische Herrscher ins Stammbuch der Weltgeschichte ein. Die Verheißung von Geld und Ansehen zog überdies die besten Gelehrten, Baumeister und Handwerker in die schillernden Metropolen.
Highlights
| » | Reise zu zweit mit eigenem Fahrer und deutschsprechender lokaler Reiseleitung |
| » | Kombination aus bekannten Orten der Seidenstraße und weniger besuchten Regionen wie dem Hissar-Gebirge im Süden |
| » | Einblicke in traditionelles Handwerk: Ikat-Weberei, Keramik, Seidenpapier, Teppichknüpferei und Instrumentenbau in kleinen Werkstätten |
| » | Alltagsszenen im Ferganatal zwischen Märkten, Werkstätten und Kleinstädten |
| » | Längere Distanzen überbrückt durch Fahrten in modernen Zügen |
| » | Übernachtungen in Boutique- und ordentlichen Mittelklassehotels |
| » | Kontrast zwischen regionalem Leben und der sowjetisch geprägten Architektur Taschkents |
REISEVERLAUF
1. Tag: Anreise nach Tashkent
Herzlich Willkommen in Usbekistan!Ein Vertreter unserer Partneragentur erwartet Sie in der Ankunftshalle des Flughafens und bringt Sie zu Ihrem Hotel.
Transfer vom bzw. zum Flughafen in Tashkent. Tashkent | Hotel **** | 1 Nacht (F) |
2. Tag: Tashkent und Termez
Der Vormittag steht für erste eigene Erkundungen in Taschkent zur Verfügung. Am Mittag fliegen Sie nach Termez, dem südlichsten städtischen Zentrum Usbekistans am Amu Darja. Die Lage am großen Strom machte Termez früh zu einem wichtigen Knotenpunkt der Seidenstraße. Am Nachmittag besuchen Sie das Archäologische Museum und erhalten einen Überblick über die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Region.
Termez | Hotel *** | 2 Nächte (F) |
3. Tag: Termez
Der Tag ist der ausführlichen Besichtigung von Termez gewidmet. Die Überreste der buddhistischen Zentren Kara-Tepe und Fayaz-Tepe veranschaulichen die historische Bedeutung der Stadt. Vom Mausoleum des Sufimeisters Hakim al-Termizi bietet sich ein Blick über den Oxus bis nach Afghanistan. Am Nachmittag besuchen Sie den Sultan-Saodat-Komplex mit seinen Mausoleen sowie die Festung Kyrk Kyz, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
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4. Tag: Von Termez ins Hissar-Gebirge
Fahrt nach Boysun in die Hügel- und Berglandschaft des Hissar-Gebirges. Auf dem Weg dorthin machen Sie einen Abstecher zum Jarkurgan-Minarett aus dem frühen 12. Jahrhundert - ein selten besuchtes architektonisches Kleinod. Boysun gilt als Zentrum der Teppichweberei und -knüpferei. In einem kleinen Museum und einer Handwerkskooperative erhalten Sie Einblicke in Materialien und Techniken der regionalen Textilherstellung.
Boysun | Hotel * | 2 Nächte (F) |
5. Tag: Im Hissar-Gebirge
Am Morgen unternehmen Sie einen Ausflug zur Festung Kurgansol, die auf die Zeit Alexanders des Großen zurückgeht und nur zu Fuß erreichbar ist. Von den erhaltenen Mauerresten eröffnet sich ein weiter Blick über das Tal. Am Nachmittag besuchen Sie den Gebirgsabbruch Zaur Boshi sowie die Wacholderwälder an seinem Fuß. Rückkehr nach Boysun.
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6. Tag: Fahrt nach Bukhara
Von den Ausläufern des Hissar-Gebirges fahren Sie durch eine weitgehend flache Steppenlandschaft nach Buchara. Die Stadt war zur Zeit der Seidenstraße ein bedeutendes geistiges Zentrum. Hier wirkten Gelehrte wie Ibn Sina (Avicenna), dessen medizinische Schriften über Jahrhunderte prägend waren.
Bukhara | Hotel *** | 3 Nächte (F) |
7. Tag: Bukhara
Die große Vergangenheit des Ortes kommt in einer Vielzahl architektonischer Zeugnisse zum Ausdruck. Sie nehmen sich den ganzen Tag Zeit, um die Zitadelle, die reichgeschmückten Moscheen und traditionsreichen Medresen (Koranschulen) anzuschauen. Auch hier hat Handwerk eine lange Tradition, unter anderem in Form von Ikat-Webereien und Keramikprodukten.
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8. Tag: Bukhara und Umgebung
Am heutigen Tag unternehmen Sie einen Ausflug in die Umgebung Bukharas und lernen in Gichduvan eine weitere prachtvolle Madrasa kennen. Die Kleinstadt ist berühmt für ihre besondere Tonware, die sich durch einen türkis-blauen Farbüberzug auszeichnet. Auch die lokale Küche genießt in Usbekistan einen ausgezeichneten Ruf. In Vobkent treffen Sie anschließend auf ein knapp 30 Meter hohes Minarett aus dem 12. Jahrhundert, bevor Sie nach Buchara zurückkehren.
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9. Tag: Zur Sommerresidenz der Emire und nach Samarkand
Am Morgen besuchen Sie die Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara, den Palast Sitorai Mokhi-Khosa. Die Anlage liegt wenige Kilometer außerhalb der Stadt und vereint einen älteren, orientalisch geprägten Teil mit einem Anfang des 20. Jahrhunderts errichteten Neubau im europäischen Stil. Der Palast vermittelt Einblicke in das höfische Leben der Mangyt-Dynastie und zeigt die Verbindung lokaler Handwerkskunst mit russisch-europäischen Architektureinflüssen. Heute beherbergt die Residenz ein Museum für dekorative und angewandte Kunst. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Zug weiter nach Samarkand. Am Abend bietet sich ein erster individueller Bummel zum stimmungsvoll beleuchteten Registan-Platz an.
Samarkand | Hotel *** | 3 Nächte (F) |
10. Tag: Samarkand
Den unbestrittenen architektonischen Höhepunkt bildet der Registan im Herzen Samarkands, flankiert von gleich drei reich verzierten und gewaltig großen Madaris (Koranschulen). Kaum weniger prachtvoll sind die anderen Bauwerke, die auf Ihrem Weg liegen: das Gur Emir oder "Grab des Gebieters", in dem Timur begraben liegt; die Moschee Bibi Khanum, schließlich die Sternwarte des Ulugbek, Ausdruck der hochkarätigen Wissenschaftstradition Samarkands.
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11. Tag: Ausflug nach Shakr-i Sabz
Die Seidenstraße hat auch in Samarkand handwerkliche Fertigkeiten gefördert. Am heutigen Tag besuchen Sie in Konigil eine Manufaktur zur Herstellung von Seidenpapier nach traditioneller Art. Anschließend fahren Sie nach Schahr-e Sabs. Die Geburtsstadt Timurs wird beherrscht von den mächtigen Ruinen des Ak Sarai, des Weißen Palastes, der eigentlich himmelblau war - sein Name hatte, wie so oft in Usbekistan, symbolische Bedeutung und diente hier als Ehrentitel. Alternativ bietet sich an einem Sonntag auch der Besuch des Wochenmarktes in Urgut an.
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12. Tag: Per Zug ins Farghana-Tal
Am Vormittag des heutigen Tages bringt Sie ein Zug nach Kokand.Kokands Vorgängerin Khavakend war eine wichtige Station der Karawanenstraßen von Indien und China und gleichzeitig das wirtschaftliche und religiöse Zentrum des Fargana-Tales. Der Palast des Khans Xudayar mit seiner 70 Meter langen, reich verzierten Fassade stammt aus der Blütezeit der Stadt. Neben der Heimat der Khane zu Lebzeiten besuchen Sie mit dem Friedhof auch ihre heutige Ruhestätte. Die Madaris Kamal-Kasi, Ja-Mir und Naburtabik verweisen auf die einstige religiöse Bedeutung Kokands.
Kokand | Hotel *** | 2 Nächte (F) |
13. Tag: Kunsthandwerk im Farghana-Tal
Am Morgen besuchen Sie den Kumtepe Bazaar, der donnerstags und sonntags stattfindet und einen Einblick in die regionale Ikat-Weberei bietet. In Margilan lernen Sie die Herstellung seidener Ikat-Webstoffe kennen und besuchen ein Ausbildungszentrum für traditionelle Webkunst sowie historische Moscheen. Am Mittag erreichen Sie Fergana, eine im 19. Jahrhundert gegründete Stadt mit russisch geprägtem Stadtbild. Auf dem Rückweg nach Kokand besuchen Sie eine Werkstatt für traditionelle Musikinstrumente in Oltiariq sowie eine Keramikwerkstatt in Rishtan, einem der bedeutendsten Zentren blau glasierter Keramik in Zentralasien.
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14. Tag: Tashkent und das Ende der Reise
Am Morgen fahren Sie von Kokand durch das Gebirge über den Kamchik-Pass nach Taschkent. Die Fahrt verbindet das fruchtbare Ferganatal mit dem Raum der Hauptstadt und bietet wechselnde Landschaftsbilder. Am Nachmittag erkunden Sie Taschkent mit Schwerpunkt auf der sowjetischen Architektur des Wiederaufbaus nach dem Erdbeben von 1966. Großzügige Plätze, monumentale Bauten und funktionale Formen prägen das Stadtbild dieser Zeit. Eine Fahrt mit der Taschkenter Metro ergänzt die Besichtigung, bevor Sie den Tag bei einem gemeinsamen Abschiedsessen ausklingen lassen.
Tashkent | Hotel **** | 1 Nacht (F) |
15. Tag:
Transfer vom bzw. zum Flughafen in Tashkent.
weniger
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Termine • Preise
16 Tage
2 - 12 Teilnehmer
Code: UZB533 | 11702
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Termine | Reisepreis in € pro Person
Zeitraum
Startpunkt: Tashkent
Preis
14.03.26 - 30.10.26
Reisender im Doppelzimmer
3.680 €
14.03.26 - 30.10.26
Reisender im Einzelzimmer
4.180 €
14.03.26 - 30.10.26
Reisender im Doppelzimmer
3.680 €
14.03.26 - 30.10.26
Reisender im Einzelzimmer
4.180 €
« vergangene Termine
Leistungen • Extras
INKLUSIV-LEISTUNGEN
| » | 14 Hotel- und Gasthausübernachtungen |
| » | Tashkent: Flughafentransfer (Tag 1) |
| » | Tashkent: Flughafentransfer (Tag 15) |
| » | Rundreise im PKW oder Kleinbus (abhängig von Anzahl der Reisenden) mit Fahrer, inkl. Kosten für Treibstoff |
| » | Deutsch sprechende Reiseleitung |
| » | Inlandsflug Tashkent-Termez |
| » | Zugfahrten Bukhara-Samarkand und Samarkand-Kokand in der 2. Klasse |
NEBENKOSTEN | NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
| » | Internationale Flüge |
| » | Foto- und Filmerlaubnis |
| » | Persönliche Ausgaben, Trinkgelder |
| » | Visagebühren (genaue Infos im Merkblatt) |
ZUSATZLEISTUNGEN
Halbpension (13 Abendessen, weitgehend in lokalen Restaurants, pro Person)
290 €
Reiseleitung
Raushan Ataniyazova
Infos • Hinweise
Reiseprofil
Anforderungen
2 von 5 / leicht
Nächte
14 Hotel / 0 Zelt
Fortbewegung
Distanz
ca. 2800 km
Einreise
Reisecharakter
Klima
Gesundheit
Sicherheit
Seit dem 15. Januar 2019 benötigen deutsche, österreichische und schweizer Staatsangehörige bei einem Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum. Bei einem Aufenthalt von bis zu 45 Tagen kann ein e-Visum beantragt werden. Bei Aufenthalten darüberhinaus muss ein Visum in der usbekischen Botschaft beantragt werden.
Der Reisepass sollte bei Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein.
Der Reisepass sollte bei Ausreise noch mindestens 3 Monate gültig sein.
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Generelle Hinweise
Ansprechpartner/In für diese Reise
„Mit nomad tragen wir zum kulturellen Austausch zwischen Orient und Okzident bei. Durch zahlreiche Reisen und Auslandsaufenthalte - inzwischen fast immer gemeinsam mit meinen beiden Kindern - ist mir die islamische Welt zur zweiten Heimat geworden. Ich kümmere mich persönlich um die Auswahl der Zielgebiete, die Ausarbeitung der Reiseprogramme und oft auch um die Betreuung von Individualreisen und Sondergruppen. Lassen Sie sich von unserer Begeisterung anstecken - Wir sind Entdecker. Kommen Sie mit!”
Julietta Baums

