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Länderkarte Vereinigte Arabische Emirate


Abu Dhabi

Die Hauptstadt der VAE ist der wichtigste Verwaltungs- und Bankenplatz des Staatenbundes. Heute ist die einst kahle Halbinsel, auf der die Stadt liegt, dicht bebaut und begrünt. Kleine Parks lockern die Häuserschluchten auf. Besonders stolz sind die Einheimischen auf die prächtige Uferstraße. Zum Emirat Abu Dhabi gehört auch die weitläufige Oase al-’Ayn, deren Kamelmarkt — der letzte seiner Art in den VAE — einen Besuch lohnt. Weitere interessante Ziele sind das Museum beim Qasr ash-Sharqi, die Ausgrabungsstätten aus der ‘Umm an-Nar-Zeit (ca. 2500 v. Chr.) bei Hili und der Nachbarort Buraymi, der zu Oman gehört, aber ohne Visum besucht werden kann. Und wer unbedingt mag, kann in al-’Ayn auch einige Runden auf dem Eis der Schlittschuhbahn drehen.


Dubay (Dubai)

Das zweitgrößte Emirat der VAE ist zugleich das lebendigste. Die Stadt hat sich zum touristischen Zentrum der Golfregion entwickelt. In den letzten Jahren sind Attraktionen der Superlative entstanden: der Burdj al-Arab, das höchste, teuerste und exklusivste Hotel der Welt, drei Rasengolfplätze inmitten der Wüste, moderne Shopping Malls und restaurierte alte Suqs, Sportanlagen aller Art, Freizeitparks und ein liebevoll gestaltetes Museum. Im Frühjahr verwandelt sich die Stadt während des Shopping Festivals zu einer interessanten Mischung aus Jahrmarkt, Losbude und Schlußverkauf. Sein besonderes Flair erhält Dubay durch den Meeresarm — den Creek —, der die Stadt in zwei Hälften teilt. Eine Fahrt mit einer abra, einem kleinen Wassertaxi, gehört zu den stimmungsvollsten Erlebnissen, insbesondere kurz vor Sonnenuntergang. Wer einen Strandurlaub mit einem gelegentlichen Einkaufsbummel oder einem Wüstenausflug kombinieren möchte, findet in Dubay ideale Voraussetzungen, sollte aber auch gewärtig sein, auf etliche russische Geschäftsleute zu treffen.


ash-Shariqah (Shardjah)

Ash-Shariqah gilt zu Recht als das kulturelle Zentrum der VAE. Nirgendwo sonst häufen sich so viele Museen und Kunstausstellungen. Auch die liebevoll restaurierten Altstadtviertel verdienen Erwähnung. Selbst das alte Fort der Stadt hat man rekonstruiert – auch wenn es inmitten der hohen Bankgebäude etwas verloren aussieht.

Ash-Shariqah verfügt zudem über einen langen Sandstrand. Die Hotels sind hier deutlich günstiger als in Dubay, was ash-Shariqah zu einer interessanten Alternative zum nur acht Kilometer entfernten Nachbarort macht.

In ash-Shariqah wird kein Alkohol ausgeschenkt.


‘Adjman, ‘Umm al-Qaywayn und Ra’s al-Khaymah

Die drei kleinen Emirate im Norden haben aus touristischer Sicht nicht viel zu bieten. Ra’s al-Khaymah bietet sich als Ausgangspunkt für einen Abstecher zur Halbinsel Musandam (Oman) an und ‘Adjman profitiert von seiner Nähe zu ash-Shariqah und Dubay als guter Standort für Tagesausflüge. Die Strandhotels von ‘Adjman liegen in unmittelbarer Nähe zum Hauptort mit seinen zahlreichen Speiselokalen.

Fudjayrah und die Ostküste

Die Landschaft an der Ostküste der VAE ist nicht durch die Wüste, sondern die Bergkette des Hadjar geprägt. Steil fallen die Abhänge zum Meer hin ab.

Fudjayrah und die übrigen Städte an der Küste geben sich wesentlich ruhiger als die Metropolen im Westen. Wer es weniger betriebsam liebt und die Wadis in den Bergen erkunden möchte, liegt hier richtig.


Qatar

Auf einer Halbinsel im Persisch-Arabischen Golf gelegen, ist Qatar der wohl am wenigsten bekannte Staat am Golf. Die Öleinnahmen brachten dem Land gleich den VAE Wohlstand, doch blieb die Bevölkerung Qatars stets sehr konservativ. Der Tourismus war lange Zeit strengen Restriktionen unterworfen — Qatar öffnete sich nur sehr langsam.

Dies hat sich zwar geändert, doch noch immer kommen nur wenige Besucher. Wer nach einem exklusiven und ruhigen Ziel mit leeren Stränden, guten Einkaufs- und Sportmöglichkeiten weitab vom Massentourismus sucht, wird hier fündig. Tagsüber bieten sich Ausflüge in die Wüste oder zum Inlandsee, ein Bummel durch den Suq oder ein Besuch des Museums an. Am Abend dagegen beschränkt sich das Angebot auf Restaurants der verschiedensten Preiskategorien.


Bahrayn

Bahrayn heißt übersetzt „die beiden Meere“, was dieLage der länglichen Insel trefflich beschreibt. In der Antike war Bahrayn als Dilmun bekannt — ein Reich, das besonders von seinen Handelsbeziehungen profitierte. Durch die Süßwasservorkommen auf der Insel wurde Dilmun zum Bindeglied zwischen Sumer und Mesopotamien im Nordwesten und den Ländern rund um den Indischen Ozean im Osten. Diese Tradition setzt sich bis heute fort: Bahrayn hat sich als wichtigstes Handels- und Bankenzentrum der Region etabliert. Möglich wurde dies auch mit Hilfe der Petrodollar, die hier schon früher als in den anderen Golfstaaten flossen. Doch die Ölvorräte sind bescheiden, und der Wohlstand der als sehr freundlich und gelassen geltenden Bevölkerung liegt deutlich niedriger als der ihrer Nachbarn.

Bahrayn gehört zu den liberalsten der Golfstaaten. Auch die Sa’udis wissen dies zu schätzen und kommen gerne über die das sa’udische Festland mit der Insel verbindende Brücke auf einen Kurzurlaub.



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