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522 Iran Trekking-Reise - Ins Zagros Gebirge mit den Bakhtiari-Nomaden
Aktiv-Reise mit Trekking im Zagros Gebirge und ausführliche Erkundung von Shiraz und Isfahan



1. Tag Flug von Frankfurt nach Shiraz
Flug von Deutschland via Istanbul nach Shiraz. Ankunft spätabends. Begrüßung am Flughafen und Transfer zum Hotel.

3 Hotelübernachtungen

2. Tag Shiraz
Aus Shiraz, dem künstlerischen Zentrum Irans, stammen nicht nur berühmte Dichter wie Saadi und Hafiz, sondern auch zahlreiche Architekten, was sich in den Prachtbauten und Gartenanlagen der Stadt widerspiegelt, von denen wir uns gemeinsam mit unserem lokalen Guide aus Shiraz einige anschauen werden - zum Beispiel die Ali ebn Hamzeh Moschee mit ihrer phantastischen Spiegelauskleidung. Nach dem Besuch der Vakilmoschee mit farbenfrohen Fayencen bummeln wir durch den lebhaften Basar der Stadt.

3. Tag Persepolis
Heute unternehmen wir einen Ausflug nach Persepolis (UNESCO-Weltkulturerbe), der ehemaligen Repräsentationsstadt des ersten persischen Weltreichs. Die Ruinen der achämenidischen Palastanlagen mit ihren hohen Säulen und den Reliefs aus dem 5. Jh. v. Chr. veranschaulichen die einstige Pracht. Wenige Kilometer nördlich davon liegt Naqsh-e Rostam mit den Felsgräbern der damaligen Herrscher.

Am Abend trifft die Crew, die uns während des Trekkings begleiten wird, aus Tehran kommend ein. Bei einem ersten gemeinsamen Abendessen besprechen wir die vor uns liegenden Tage im Zagros-Gebirge.

4. Tag Fahrt ins Zagros-Gebirge
Heute starten wir mit Geländewagen durch die trockenen hügeligen Szenerien des zentraliranischen Hochlands bis in die Region des Dena Nationalparks und übernachten am Südabhang des Dena das erste Mal in unseren Zelten.

Zeltübernachtung

5. Tag Im Sabz-e Kuh
Am kommenden Mittag erreichen wir das Hochland des Sabz-e Kuh und genießen auf einer Wanderung zum Tang-e Zendan (2750 m) einen überwältigenden Fernblick über kahle Gebirgszüge hinweg - eine Aussicht, die von Isabella Bird, einer bewundernswerten englischen Weltreisenden, um 1890 als eines der für sie großartigsten Gebirgspanoramen beschrieben wird.

Zeltübernachtung

6. Tag Fahrt zum Zard Kuh
Über Pisten erreichen wir wenig später das Haupttal des Sabz-e Kuh. Auf den Sommerweiden grasen die Schafherden der Bakhtiari-Nomaden. Wir folgen den Haupttal bis nach Naghan und wenden uns dann gen Westen in Richtung des Zard-e Kuh Massivs. Mittags erreichen wir das Dörfchen Biregan und wenig später den schnell dahinströmenden Kuhrang. Hier picknicken wir direkt am Ufer. Anschließend starten wir zu einer ersten einfachen Wanderung hinaus aus dem Flusstal und entlang eines kleinen Fahrwegs zu unserem ersten Zeltplatz in diesem monumentalen Gebirgspanorama. Auf den Bergschultern treffen wir Bakhtiari-Hirten mit Ihren Ziegen- und Schafherden. In der Nähe eines Bakhtiari-Lagers schlagen auch wir unsere Zelte auf.

Zeltübernachtung

7.-10. Tag Trekking: Unterwegs auf uralten Nomadenpfaden
Von nun an sind wir drei volle Tage lang auf Nomadenpfaden unterwegs. Wir bewegen uns dabei oberhalb des Kuhrang-Flusses auf alten Fußwegen durch das Gebirge. Die Bergschulter wird immer wieder von tiefen Tälern durchschnitten. Hier ist ein wenig Trittsicherheit erforderlich; an besonders steilen oder gerölligen Stellen nehmen wir auch unsere Hände zur Hilfe. Diese Taleinschnitte verhindern es andererseits, dass Pisten für den Autoverkehr angelegt werden. So sind wir – von den durchaus häufigen Begegnungen mit Hirten abgesehen – in der Stille der Berge ganz unter uns.

Den Transport unseres Gepäcks übernimmt einer unserer Geländewagen, der tagsüber zum geplanten Lagerplatz vorfährt, sodass wir in den Abendstunden beim Eintreffen am Campplatz sicher schon einen heißen Tee vorfinden.

Unsere Zeltplätze liegen meist in der Nähe von Bakhtiari-Lagern, denn jedes ebene Fleckchen Erde wird entweder als Standplatz für die dunklen Zelte aus Ziegenhaar, oder für den Anbau von Sommergetreide genutzt.

Unser Trek endet am Morgen des 10. Tages im Tal des Kuhrang-Flusses in der Nähe einer Eishöhle. Hier erwarten uns die Geländewagen, mit denen wir über steile und kurvige Passstraßen das Tal des Kuhrang verlassen. Unser erstes Ziel ist das Dorf Sar Agha Sayed. Verschachtelt liegen die Häuser übereinander gebaut an einem Steilhang. Die Dächer der unten liegenden Häuser dienen hier zugleich als die Fußwege für die jeweils darüber liegenden kubischen Wohnbauten. Selbst in den Sommermonaten halten sich auf den Nordseiten der Berghänge vereinzelte Schneefelder. Wir suchen uns einen windgeschützten Platz in den Bergen und nächtigen ein letztes Mal in dieser großartigen Hochgebirgslandschaft.

4 Zeltübernachtungen

11. Tag Nach Isfahan
Am Morgen des 11. Tages nehmen wir Abschied von den Bergen und fahren hinunter nach Isfahan. In unserem zentral gelegenen Hotel erwartet uns eine nach den vielen Zeltnächten sicher hoch willkommene Dusche. Am Abend unternehmen wir einen ersten Spaziergang in der Stadt und verabschieden uns bei einem Abendessen von unserer Trekking-Crew, die am kommenden Morgen bereits zurück nach Tehran fährt.

4 Hotelübernachtungen

12. Tag Isfahan: Moscheen und Paläste um den Meidan-e Imam
Zu Beginn unseres ersten vollen Isfahan-Tages genießen wir – nun in Begleitung eines Deutsch sprechenden Guides aus Isfahan – von der Terrasse des Ali-Ghapu-Palastes den Blick über einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturdenkmal) mit seinen mächtigen Moscheen und Arkaden. Grünflächen und Wasserspiele bilden ein harmonisches Ensemble, das bereits im 16. Jahrhundert frühe europäische Reisende zum Schwärmen brachte. Wir erkunden die prächtigen Moscheen, die mit ihren in allen Blau- und Türkistönen schillernden Kuppeln den Platz rahmen.

Ganz in der Nähe liegen der erhaltene Teil des ehemaligen Paradiesgartens der Herrscher mit dem Chehel-Sotun-Palast und der Hascht-Behescht-Pavillon („Acht-Paradiese-Pavillion“).

Den Tag lassen wir genussvoll im Garten des Abbassi-Hotels, dem ehemaligen Gästehaus des Schahs mit seinem großen Binnengarten, ausklingen. Hier können wir einen Tee trinken und dazu leckere persische Süßigkeiten oder die berühmte „Asch“ genannte Suppe probieren.

13. Tag Isfahan: Das armenische Viertel und die Brücken über den Zayand-e Rud
Auch der 13. Tag steht uns komplett für diese Stadt zur Verfügung, genauer für einen Besuch des armenischen Viertels mit der Vank-Kathedale und dem armenischen Museum, sowie der Brücken über den Fluss Zayand-e Rud. Hier treffen sich zu allen Tageszeiten Sänger unter den weiten Bögen der Sis-e-o Pol und pflegen das uralte Liedgut Irans.

Am Nachmittag erkunden wir den berühmtesten Basar des Landes, in dem auch heute noch zahlreiche Kunsthandwerker ihren Gewerben nachgehen. Bei einem Aufenthalt in einer Teestube hoch über dem zentralen Platz ergeben sich ganz zwanglos Gespräche mit den neugierigen, aber stets höflichen und zurückhaltenden Isfahanis.

14. Tag Isfahan: Tag zur freien Verfügung
An unserem letzten Tag in Isfahan haben wir Zeit, die Stadt nochmals auf eigene Faust zu erleben.
Wer möchte, kann sich heute beispielsweise einen Besuch in der Freitagsmoschee der Seldschuken (UNESCO-Kulturerbe) vornehmen, oder den zoroastrischen Feuertempel besuchen.

15. Tag Das Ende der Reise
Am frühen Morgen des 15. Tages nehmen wir schweren Herzens Abschied vom Iran und fliegen von Isfahan via Istanbul zurück nach Deutschland.

 

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