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111 Sokotra - Naturparadies im Indischen Ozean
Aktiv Reise auf der Insel Sokotra mit Kameltrekking und Wanderungen in den Bergen, mit Bootsfahrten und Höhlenexkursion



1. Tag: Anreise nach Dubai
Flug von Frankfurt nach Dubai, Ankunft dort am Abend und Transfer zum Hotel direkt am Creek.

2. Tag: Flug nach Sokotra und Erkundung von Hadibo
Wir fahren zum Flughafen von Sharjah und fliegen zunächst nach Mukalla. Dort haben wir nur etwa eine Stunde Umsteigezeit, die wir direkt im Flughafen verbringen, und fliegen weiter nach Sokotra. Die Airline „Felix Airways“ verfügt über eine junge Flotte von Flugzeugen des kanadischen Herstellers Bombardier. In Sokotra angekommen, erkunden wir die Inselhauptstadt Hadibo und fahren zu unserem Campement, das wiederum direkt an der Küste liegt. Die Unterkünfte bestehen aus einfachen Palmhütten mit gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen.
Wir nutzen den Abend, um die nahegelegene Aufzuchtstation für seltene Pflanzen der Insel zu besuchen und erste Eindrücke von der Vielfalt der Flora Sokotras zu gewinnen.

3.—6. Tag: Kameltrekking in den Bergen Sokotras
Nach einem Abstecher zu den Töpfereien der Insel, in denen bis vor wenigen Jahren alle Tonwaren der Insel von den hier lebenden Frauen produziert wurden, fahren wir ins Wadi Darho. Hier sind wir zu Fuß unterwegs und erkunden die kleinen Pools im Wadilauf ebenso wie die alten, heute verlassenen Behausungen weit oben an den Abbruchkanten des Wadis. Am späten Nachmittag geht es – nach vielen Stopps an den unzähligen dickbäuchigen Flaschenbäumen dieser Gegend – weiter zur Südseite der Insel bei Nojid, wo wir am Fuß der Berge zelten.

Am kommenden Morgen treffen wir auf unsere Lastkamele und die Sokotris, die uns in den kommenden Tagen über die Berge gen Norden begleiten. Geführt werden wir nicht nur von ihnen, sondern auch von einem pflanzen- und tierkundlich gebildeten Sokotri, der uns die vielen endemischen Arten seiner Heimat zeigen und erklären kann.

Schon mit Sonnenaufgang wachen unsere Begleiter auf und kochen zuallererst einen Tee. Dazu gibt es Fladenbrot, Marmelade und Käse. Dann machen sich die Sokotris daran, die Tiere zu füttern, zu satteln und zu bepacken, wobei die Packerei besonders am ersten Tag recht aufwändig ist, denn die Lasten müssen genau austariert werden, damit tagsüber kein Malheur passiert. Das kann leicht eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen! Auch unsere Habseligkeiten müssen verladen werden, und die Beschränkung auf maximal 10 Kilogramm einschließlich Handgepäck und Schlafsack während des Trekkings lässt sich spätestens jetzt leicht einsehen. Da wir ohne Begleitfahrzeug unterwegs sein werden, tragen die Kamele ja nicht nur unser Gepäck, sondern zusätzlich die ganze Last der Ausrüstung samt den großen Wasserkanistern.

Aber endlich geht es los, denn während der Morgenstunden wollen wir den größten Teil der Tagesetappe zurücklegen. Wir als Fußgänger starten vor den Kamelen und der Begleitmannschaft und halten zwischendurch immer wieder einmal an, um die Landschaft zu genießen und an besonders schönen Stellen eine kleine Pause einzulegen. Die Kamele und die Treiber dagegen gehen ein möglichst gleichmäßiges Tempo, und so kann es sein, dass wir uns zwischendurch länger aus den Augen verlieren.
Zur Mittagszeit treffen wir uns mit der kompletten Mannschaft an einem besonders schönen, möglichst auch schattigen Platz, an dem wir eine längere Pause einlegen. Unser Mittagessen besteht – je nach dem örtlichen Angebot – aus Brot, Rohkost und Thunfisch oder einer einfachen warmen Mahlzeit.
Am Nachmittag sind wir nochmals etwa eine bis zwei Stunden unterwegs, um unseren Campplatz zu erreichen. Dabei passen wir unser Gehtempo den Wetterbedingungen und der Kondition der Mitreisenden an.

Insgesamt ist die Trekkingroute so gewählt, dass in der Regel sowohl die mittäglichen als auch die abendlichen Rastplätze Gelegenheit geben, die Umgebung zu erforschen, Pflanzen und Tiere auszukundschaften oder auf Fototour zu gehen. Wer mag, nutzt die Zeit zum Ausruhen oder Tagebuchschreiben oder genießt vielleicht die vielfach wechselnden Ausblicke. Solche Freiräume zur individuellen Erkundung der Insel sind ganz bewusst eingeplant und machen unter anderem den besonderen Charakter dieses Trekkings aus.

Später beginnen wir mit dem abendlichen Kochen. Zumeist wird es – ganz traditionell – Reis mit einer Fisch- oder Gemüsesauce geben. Und dann bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen, in den Sternenhimmel zu schauen oder andere unwichtige Dinge zu tun.

Ziel des Trekkings ist die Region des Djabal Mashanniq, die wir gewöhnlich am 6. Reisetag erreichen. Am Abend zelten wir ein letztes Mal in den Bergen.

7.—8. Tag: Strände im Westen der Insel: Qalansiya & Bootsfahrt nach Shu'ab
Wieder mit den Geländewagen machen wir uns über eine gut ausgebaute Asphaltstraße auf den Weg zur Westspitze der Insel. Im Fischerort Qalansiya quartieren wir uns für zwei Nächte in einem neuen Hotel direkt am Strand ein, gehen schwimmen oder laufen an den Stränden entlang.

Der komplette 8. Tag steht uns für eine Bootstour entlang der Küste bis hinunter zu den Mangroven bei Shu'ab zur Verfügung. Vorbei an steil aus dem Meer emporragenden Felswänden, in denen zahlreiche Vögel rasten, gelangen wir an einen langen Sandstrand. Mit etwas Glück werden wir auf unserem Weg von Delphinschulen begleitet. Am Strand können wir nach Herzenslust baden, spazieren oder auch die hinter dem Strand wild wuchernden Mangroven erkunden.

Am heutigen Abend gibt es sicher wieder frischen Fisch zu essen. Entweder selbst gefangen, oder von den Fischern von Shu'ab erworben. Dazu isst man hier ein leckeres, im Tannur gebackenes Brot.

9.—11. Tag: Naturschutzgebiet Homhil & der Osten der Insel
Zurück entlang der Küste geht es heute – an Hadibo vorbei – in den Ostteil der Insel. Unser Ziel ist das Naturreservat von Homhil. Hier wachsen besonders viele der wie überdimensionierte, skelettierte Schirme aussehenden Drachenblutbäume und vor allem auch zwei Arten von Weihrauchbäumen. Zahllose Legenden ranken sich um die äußerst langsam wachsenden Bäume und ihr Harz. Wir treffen mit etwas Glück Vertreterinnen der lokalen Frauenkooperative.

Am Morgen des 12. Tages wandern wir durch das Wadi Shifa' hinunter bis zur Küste. Das Bett im Oberlauf des Wadis Shifa' besteht aus gleißend weißen Felsplatten, in die das Regenwasser unzählige Kuhlen und kleine Pools gegraben hat. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Abbruch des Hochlandes hinunter zur Küstenebene und beginnen mit dem Abstieg. Unser Ziel sind die Dünen bei Erher. Aus Meeressand bestehend, türmen sie sich übereinander und erreichen so fast die Abbruchkante. Ein schmales Wadi sucht sich seinen Weg hinunter zum Meer. An seinen Ufern, oder etwas weiter östlich an den Stränden von Irryseyl übernachten wir ein letztes Mal in unseren Zelten.

Auf dem Weg zurück nach Hadibo liegt hoch über der Küstenpiste die Höhle Huq. Ein lokaler, ortskundiger Guide – mit etwas Glück eine Frau aus dem Dorf Terbak – führt uns während einer etwa zweistündigen Exkursion in das Höhlensystem hinein.

Ein letztes Mal schlafen wir auf der Insel, wieder in dem Campement.

12.—13. Tag: Flug nach Shardjah & das Ende der Reise
Am Morgen des 12. Tages müssen wir zeitig am Flughafen sein, um den Flieger nach Mukalla und weiter (Umsteigezeit 1:10 h) nach Sharjah zu bekommen. Hier erwartet uns der Transferbus zu unserem Hotel am Creek in Dubai.

In Dubai bleibt uns der Abend zur eigenständigen Erkundung des Goldsouk und für Einkäufe. Am Morgen des 13. Tages Rückflug von Dubai zurück nach Frankfurt oder Beginn der Verlängerungstage in Dubai oder Musandam.

 

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