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144 Jordanien Trekking Petra & Wadi Rum
Intensive Trekking Reise in den Bergen um Petra und mit Reitkamelen im Wadi Rum. Zeltübernachtungen unter dem Sternenhimmel



1. Tag Anreise nach ‘Amman
Linienflug von Frankfurt nach ‘Amman. Ankunft am Abend, Transfer zum Hotel in der Innenstadt.

2.- 7. Tag Trekking in der Sandsteinlandschaft um Petra
Am Morgen steigen wir in den Kleinbus, der uns in etwa dreistündiger Fahrt zum Ausgangspunkt des Trekkings bringt. Auf dem Weg dorthin erkunden wir die Feste Shawbak (Schobak, Shaubak, Shobak) und erreichen am Mittag den Rand des Kalksteinplateaus, von dem aus wir den weiten Blick über die sich unter uns bis zum Wadi ‘Arabah (Wadi Araba) erstreckenden Buckel, Knubbel und tief einschneidenden Schluchten der Sandsteinlandschaft genießen.

Durch diese Landschaft werden wir in den kommenden Tagen bis nach Petra wandern.
Für unser heutiges und auch alle weiteren Camps haben wir Plätze mit einem weiten Blick über die wildromantische Landschaft ausgesucht. Hier erwartet uns abends unser Begleitfahrzeug mit Gepäck und Ausrüstung.

Am Morgen des 3. Tages schultern wir unser Tagesgepäck und steigen in das teils zerklüftete, teils sanft hügelige Sandsteingebiet hinunter. Unser Tagesziel ist das Wadi ‘Abu Sakakin. Der Weg dorthin führt durch eine schmale Schlucht voller übermannshoher Oleander, die im Bach des Abu Sakakin wurzeln. Atemberaubend ist der Blick von den Pools hinunter - viele Meter stürzt das Wasser hier in die Tiefe der vulkanischen Gesteinmassen, die das Wadi ‘Arabah rahmen.

Entlang heute fast vergessener Pfade erreichen wir die Ruinen der Siedlung ‘Ayn Kutlah und wandern durch Wacholderwälder bis nach Hayat al-Qubur. Hier können wir die ersten Felsengräber an den Sandsteinwänden entdecken. Sobald wir den Siq ‘Umm al-’Aldah durchlaufen haben, sind wir am nördlichen Rand des antiken Stadtgebietes von Petra angelangt. Wir schauen uns den Siq al-Barid (Little Petra), eine Art Karawanenstation und Vorstadt des alten Petra, an und wandern bis zur neolithischen Siedlung von Baydhah.

Schließlich umrunden wir den Djabal Qattar und gelangen vorbei am ad-Dayr (ed-Der) über einen vielstufigen Weg hinunter ins antike Stadtgebiet von Petra – und durch das Wadi Turkmaniyah zu unserem Hotel. Hier quartieren wir uns für die beiden kommenden Nächte ein.

Die nun folgenden beiden Tage widmen wir Petra, lassen aber (bis auf einen Morgen) den Siq „links liegen“, erreichen und verlassen also das antike Stadtzentrum auf immer wieder anderen Wegen.

Am Nachmittag des 7. Tages kehren wir der alte Nabatäermetropole endgültig den Rücken und steigen in die Wagen, die uns hinunter ins Wadi Rum bringen. Am Eingang zum Wadi treffen wir auf die Badu, die uns in den kommenden Tagen begleiten. Wir suchen uns einen stillen Zeltplatz weitab von den üblichen Zielen der Tagesausflügler.

8.—13. Tag Wadi Rum
Unsere Zeit im Wadi Rum beginnt mit einem ganzen Tag für individuelle Unternehmungen oder fürs süße Nichts-Tun – um uns auszuruhen oder die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.

Wandermöglichkeiten und Schattenplätze unter überhängenden Sandsteinfelsen gibt es genügend! Am Abend oder in der Nacht des 8. Tages treffen unsere Kamele und die Begleitmannschaft, mit der wir ab dem kommenden Morgen unterwegs sein werden, ein. Von nun an bestimmen die Badu unsere Route und den Tagesablauf.

Schon vor Sonnenaufgang kümmern sie sich um die Tiere, füttern und satteln sie. Dann wird gefrühstückt und zusammengepackt. Während der Morgenstunden legen wir den größten Teil der Tagesetappe zurück, halten aber zwischendurch sicher an, um mit ein paar trockenen Zweigen ein Feuer zu entfachen und uns einen Tee zu kochen.

Das Mittagessen besteht meist aus dem unter der Glut des Feuers gebackenen Brot, Rohkost und Labban (einem schmackhaften Frischkäse). In den heißeren Mittagsstunden bleibt Zeit zum Ausruhen oder eine kleine Klettertour. Später reiten wir dann noch mal zwei, drei Stunden in die Dämmerung hinein. Am morgens verabredeten Platz treffen wir auf unser Begleitfahrzeug, satteln die Kamele ab und beginnen mit dem abendlichen Kochen. Und dann bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen, in den Sternenhimmel zu schauen oder andere entspannende Dinge zu tun.

Die Route führt uns zunächst in Gebiete, die von den üblichen Tagesausflüglern so gut wie nicht erreicht werden. Hier können wir die majestätisch aufragenden, in allen Gelb-, Orange- und Rottönen leuchtenden Sandsteinfelsen, ihre teils bizarren Verwitterungen und die sanften Formen der Sanddünen vom Kamelrücken aus in aller Stille auskosten.

Erst am dritten Trekkingtag erreichen wir den Jebel Burdah und damit ein etwas häufiger besuchtes Gebiet. Im Siq al-Barrah, einem Canyon mit farbenprächtigen Wänden, und am Jebel Umm Ishrin (Djabal Umm Ishrin) werden wir auf nabatäische Felsgravuren stoßen. Schließlich wenden wir uns westwärts bis zum Jebel Khazzali, in dessen Nähe unser Trek endet. Wir verabschieden die Kamele und verbringen eine letzte Nacht unter dem Sternenhimmel.

14.—15. Tag Das Ende der Reise
Am Morgen des 14. Tages wandern wir zur Abwechslung ein Stück des Weges, bis wir das Dorf Rum erreichen. Dort steigen wir in einen Bus und fahren hinab zum Roten Meer, wo wir uns erneut eine Nacht in den weichen Betten eines Hotels gönnen und im Meer schwimmen gehen können.

Am Morgen des 15. Tages Transfer zum nahegelegenen Flughafen und Flug via Istanbul zurück nach Deutschland.

 

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