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593 Iran Individuell: Kameltrekking Dasht-e Kavir
Privatreise entlang der Seidenstraße in Iran mit 3tägigem Kameltrekking, Isfahan, Yazd und Shiraz



Tag 1: Anreise nach Isfahan
Flug von Frankfurt nach Isfahan über Istanbul mit Turkish Airlines. Andere Flughäfen auf Anfrage.

2 Übernachtungen im Setareh in der Kategorie Standard, Frühstück


Tag 2: Isfahan: Moscheen und Paläste um den Meidan-e Imam
Zu Beginn Ihres ersten Stadtrundgangs genießen Sie von der Terrasse des Ali-Ghapu-Palastes* den Blick über einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturdenkmal) mit seinen mächtigen Moscheen und Arkaden. Grünflächen und Wasserspiele bilden ein harmonisches Ensemble, das bereits im 16. Jahrhundert frühe europäische Reisende zum Schwärmen brachte. Erkunden Sie die prächtigen Moscheen**, die mit ihren in allen Blau- und Türkistönen schillernden Kuppeln den Platz rahmen.
Ganz in der Nähe liegen der erhaltene Teil des ehemaligen Paradiesgartens der Herrscher mit dem Chehel-Sotun-Palast* und der Hascht-Behescht-Pavillon* („Acht-Paradiese-Pavillion“).
Lassen Sie diesen Tag genussvoll im Garten des Abbassi-Hotels, dem ehemaligen Gästehaus des Schahs mit seinem großen Binnengarten ausklingen. Hier können Sie einen Tee trinken und dazu leckere persische Süßigkeiten oder die berühmte „Asch“ genannte Suppe probieren.

Reiseleitung: lokaler, Englisch sprechender Städteführer

Tag 3: Isfahan: Das armenische Viertel, Brücken über den Zayand-e Rud
Auch der heutige Tag steht Ihnen komplett für diese Stadt zur Verfügung, so zum Beispiel für einen Besuch des armenischen Viertels mit der Vank-Kathedale* und dem armenischen Museum*, sowie der Brücken über den Fluss Zayand-e Rud. Hier treffen sich zu allen Tageszeiten Sänger unter den weiten Bögen der Sis-e-o Pol und pflegen das uralte Liedgut Irans.
Am Nachmittag können Sie den berühmtesten Basar des Landes, in dem auch heute noch zahlreiche Kunsthandwerker ihren Gewerben nachgehen, entweder mit Ihrem Reiseleiter oder auf eigene Faust erkunden. Bei einem Aufenthalt in einer Teestube hoch über dem zentralen Platz ergeben sich ganz zwanglos Gespräche mit den neugierigen, aber stets höflichen und zurückhaltenden Isfahanis.

Reiseleitung: lokaler, Englisch sprechender Städteführer

1 Übernachtung im Setareh in der Kategorie Standard, Frühstück

Tag 4: In die Dasht-e Kavir
Heute übernehmen Sie Ihren Mietwagen und statten der Teppichstadt Na‘in einen Besuch ab, deren ehemals bedeutender Basar allerdings heute nur noch architektonisch in Erscheinung tritt und kaum noch Händler anzieht. Einen guten Eindruck von der damaligen Grandezza der alten Handelsfamilien vermittelt die Innenausstattung des Pirnia-Herrenhauses aus dem 15. Jh. Gleich gegenüber befindet sich die Jame-Moschee aus den Jahren um 960, erbaut im Stile abbasidischer Pfeilermoscheen.

Auf dem weiteren Weg in die Wüste machen Sie Halt in der Oase Anarak, deren zahlreiche Windtürme lehmbraune Gehöfte überragen.

Nur wenig nördlich von Anarak verlassen Sie dann die ausgebauten Straßen und wenden sich der Wüste zu. Gleich nördlich des Bergzuges, der die Oase überragt, beginnen die Sanddünenfelder der Rig-e Djin, der Geistersande.

Die Nacht verbringen Sie in Ihren Zelten inmitten der Sande.
1 Übernachtung im Zelt in der Kategorie Standard, Halbpension

Tag 5: Auf den Spuren Sven Hedins
Zurück auf der alten Karawanenstraße nach Osten begleitet Sie linker Hand ein Ausläufer jener Dünengebiete, die sich am Südrand der großen Salzpfannen in der Dasht-e Kavir bilden.

Noch am Morgen erreichen Sie die Oase Chupanan, geprägt von zahllosen Windtürmen vor dem Hintergrund der hohen Dünen.
Dann biegen Sie nach Norden ab auf jene Straße, die teils auf Dämmen die tückischen Sümpfe der Kavir nach Semnan hin überquert. Ihr heutiges Tagesziel aber liegt noch südlich der Salzebenen in Farahzad nahe Mesr. Die Menschen hier leben von der Landwirtschaft. Schmale Wasserkanäle durchziehen den Wüstenboden und teilen ihn in regelmäßige Felder auf. Das kostbare Nass bewässert Alfalfa, Getreide, Zitrusbäume und natürlich Dattelpalmen. Sie übernachten in einem traditionellen Gehöft.

1 Übernachtung im Fanoos Kavir Inn in der Kategorie Standard, Vollpension

Tag 6-8: Kameltrekking auf den Spuren Sven Hedins
An den nun folgenden Tagen sind Sie in der Weite der Dasht-e Kavir zu Fuß unterwegs.
Ihre Route führt Sie von Farhazad gen Osten, bis zur Oase Kuzeh Gaz. Dabei begleiten Sie im Süden stets die dunklen und schroffen Gebirgszüge des Rashid Kuh, an den von Norden her die Dünenzüge der Kavir anbranden. Je nach Jahreszeit und Regenfällen sind die Dünen nicht nur von knorrigen und oft äußerst stacheligen Büschen bewachsen, sondern von einem zarten Flaum grünen Grases überzogen.
Sie werden von einer lokalen Mannschaft und Kamelen begleitet. Ihr Hauptegepäck reist allerdings im Geländewagen voraus, sodass Sie tagsüber immer wieder reiten können.
Die Lagerstellen wählen Ihre Begleiter abhängig vom Wetter aus. Am Nachtplatz angekommen, werden zunächst die Tiere versorgt und anschließend wird die warme Abendmahlzeit zubereitet. Wer mag, baut sein Zelt nahe am Essplatz auf. Andere bevorzugen einsamere Plätze weiter oben auf den Dünen.
Meist sinken die Wanderer schon recht früh in den Schlaf, zumal es mit Sonnenaufgang aufstehen heißt.
Die täglichen Wanderzeiten betragen um die 5-7 Stunden.

3 Übernachtungen im Zelt in der Kategorie tent, Halbpension

Tag 9: Neues Leben in alten Gemäuern: Die Oase Esfahak
In Arusan - Ihrem ersten Ziel heute - scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Wenn ausreichend Zeit bleibt, können Sie etwas weiter nördlich noch die kleine, fast verlassene Oase Koreh Gaz besuchen. Anschließend fahren Sie über Chur ein Stück Richtung Osten.
Sie übernachten in einem einfachen und traditionellen Oasenhotel in Esfahak. Der Besitzer Mostafa hat einige der alten Oasengehöfte renoviert und mit traditionellem Interieur versehen. Viele andere Gebäude sind (noch) dem Verfall preisgegeben, sollen aber ebenfalls wieder instandgesetzt werden. Im traditionellen Hammam kann man - natürlich getrennt nach Geschlechtern - die Freuden eines orientalischen Bades genießen. In einam anderen Haus entstand ein Restaurant, das lokale Küche serviert. Überdies kann man in der lokalen Kooperative auch Kräutertees, Keramik, Kupferware und - besonders im Frühjahr - Beutel mit betörend duftenden Orangenblüten erwerben. Genießen Sie die Atmosphäre, wandern Sie durch die Oase und lassen Sie die Seele baumeln.

2 Übernachtungen im Sabat Ecolodge Khorasan South in der Kategorie Standard, Halbpension

Tag 10: Ein Tag in der Oase
Der heutige Tag steht Ihnen zur Erkundung der Oase oder auch für einen Ausflug in die nahe gelegenen Berge zur freien Verfügung.

Tag 11: Querung der Dasht-e Kavir nach Südwesten bis Yazd
Ihr heutiges Tagesziel ist die alte Wüstenstadt Yazd - immerhin etwa 550 Kilometer entfernt.
Einen ersten Stopp legen Sie nahe Tabas ein und unternehmen eine kurze Wanderung zu dem bereits während der Mongolenzeit errichteten Wasserdamm von Khorit. Diese Bogenstaumauer war für mehr als 500 Jahre die höchste derartige Mauer weltweit. Heute ist sie allerdings nicht mehr in Benutzung.
Am Nachmittag erreichen Sie Chak-Chak. Der zoroastrische Pilgerort hängt förmlich an den Felshängen des Gebirges. Die Hauptattraktion in Chak Chak ist eine Höhle, in der Quellwasser herabtropft- woher der Name Chak Chak rührt.
Kurz darauf gelangen Sie in die Oase Meybod und erkunden das sassanidische Fort im Zentrum. Es ist ganz aus Lehmziegeln errichtet und mutmaßlich das älteste noch erhaltene Lehmziegelgebäude des Iran. Von der Burg aus genießen Sie den Blick auf die Lehmbauten der Oase und weit hinein in die Dasht-e Kavir. Ein weiteres interessantes Gebäude ist das alte Eishaus, in dem die Oasenbewohner bis in den Sommer hinein Eisblöcke aufbewahrten.
Am Abend treffen Sie in Yazd ein.

2 Übernachtungen im Khan-e Dohad in der Kategorie Standard, Frühstück

Tag 12: In Yadz
Sie erkunden sowohl den Basar und die unter UNESCO-Schutz stehende Altstadt - noch fast vollständig von einer Lehmziegelmauer umgeben - mit ihren prächtigen Moscheen und Mausoleen, als auch die gewaltigen Schweigetürme der Zoroastrier, wo früher deren Tote ausgesetzt wurden.

Ihren Rundgang durch die Stadt beginnen Sie mit einem Besuch des Amir-Chaqmaq-Monuments* und der gleichnamigen Moschee*.

Das kleine Wassermuseum* ist in einem alten Stadthaus untergebracht. Hier wird das Khanat-System, mithilfe dessen die Wüstengebiete des Irans seit Jahrtausenden bewässert werden, sehr anschaulich erklärt.

Dann schlendern Sie durch die engen Bazaar-Gassen bis zum Jame-Moschee* und dem Mausoleum Rokn-od-Din*. Nach einer Besichtigung der Madrese Sheikh abol Qasem* gelangen Sie zum Lariha-Haus*, dessen festungsähnliches Äußeres einen begrünten Innenhof birgt.

Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug zu den zarathustrischen Schweigetürmen* und dem zugehörigen (allerdings modernen) Feuertempel* im Südosten der Stadt.

Am Abend können Sie mit etwas Glück eine Zurkhane* besuchen, in der die iranischen Männer traditionelle Körperertüchtigung betreiben.

Tag 13: Über Abarkuh nach Pasargadae
Nach einem Spaziergang durch den weitläufigen Dowlatabad-Garten machen Sie sich auf den Weg von Yazd nach Pasargadae.
Unterwegs halten Sie in der Kleinstadt Abarkuh und bestaunen u.a. die uralte Zypresse, 2500 Jahre soll sie alt sein.
Am Nachmittag erreichen Sie Pasargadae, ebenfalls ein UNESCO-Weltkulturerbe. Erkunden Sie die Ruinen** der Paläste mit Monumentaltoren, dem Apadana und und dem Empfangspalast mit seinem reichem plastischem Schmuck. Im heiligen Bezirk liegen ein Feuertempel mit Altären und das Grabmal König Kyros’ II. - wohl ehemals inmitten eines weitläufigen Gartens errichtet. In den Abendstunden erreichen Sie Aghamir.
Die Gastgeber des Gästehauses Aghamir bieten nächtliche Sternenbeobachtungen an. Diese können Sie vor Ort optional hinzu buchen.

1 Übernachtung im Pasargad Aghamir Guesthouse in der Kategorie Standard, Halbpension

Tag 14: Persepolis
Vor den Toren von Shiraz liegt Persepolis*, die vielleicht bekannteste und wichtigste archäologische Stätte des Landes. Besonders die Reliefs aus dem 5. und 4. Jh.v.Chr. veranschaulichen die einstige Pracht der achämenidischen Palastanlage.

Nur wenige Kilometer nördlich von Persepolis besuchen Sie die in den Fels gemeißelten Gräber von Naqsh-e Rostam* aus der Zeit der Sassaniden sowie die Reliefs bei Naqsh-e Radjab*.

Am Abend dieses Tages schließlich erreichen Sie Shiraz und beziehen für zwei Nächte Ihr Hotel.

1 Übernachtung im Park Hotel in der Kategorie Standard, Frühstück

Tag 15: In Shiraz
Am frühen Morgen beginnen Sie Ihre Besichtigungstour mit dem Besuch der prachtvollen Karim Khan-Burg*, danach folgen die Vakil-Moschee* mit farbenfrohen Fayencen, der Vakil-Bazar und der Saray-e Moshir* mit seiner einzigartigen Architektur.

Den Besuch der Nasir-al-Molk-Moschee* haben wir wegen des Lichteinfalls auf die Mittagsstunden gelegt. An sonnigen Tagen lassen die farbigen Scheiben das Innere der Moschee in kräftigen bunten Farben aufleuchten.

Anschließend können Sie den Naranjestan-Garten besuchen, oder nach einer Pause im Hotel am Nachmittag nochmals auf eigene Faust durch das Gewirr der Bazar-Gassen schlendern.
Reiseleitung: lokaler, Englisch sprechender Städteführer

1 Übernachtung im Park Hotel in der Kategorie Standard, Frühstück

Tag 16: Rückreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt mit Turkish Airlines via Istanbul.

 

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