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366 Sudan: Individuelle Reise Kush
11tägige Individuelle Reise im Geländewagen mit Driverguide und Übernachtungen vorwiegend in festen Unterkünften



1. Tag: Anreise nach Khartum
Flug von Deutschland nach Karthum. Nach der Ankunft werden Sie begrüßt und zum Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel

2. Tag: In der Hauptstadt des Sudan – Karthum
Zu Beginn Ihrer Rundfahrt durch Karthum passieren Sie den Präsidentenpalast, in welchem 1885 General Gordon von den Mahdisten geköpft wurde. Sie besuchen das Nationalmuseum Sudan, das neben vielen anderen Objekten, zwei wiederaufgebaute Tempel aus dem Überschwemmungsgebiet des Nassersees beherbergt (Der Museumsbesuch kann abhängig von den Öffnungszeiten auch auf den letzen Tag der Reise verschoben werden).

Sie überqueren den Nil und erreichen Omdurman, die alte Hauptstadt des Sudan und das Zentrum des Widerstandes gegen die britische Kolonialmacht. Dort besuchen Sie das Grab des Mahdi (Außenbesichtigung) und das Wohn- und Regierungshaus des Khalifa.

Nach dem Mittagessen in einem Lokal am Nil besuchen Sie den größten Markt im Sudan, den Omdurman Souk. Am späten Nachmittag kehren Sie zum Hotel zurück.
Übernachtung im Hotel

3. Tag: Karthum – Westliche Wüste – Alt Dongola
Nach dem Frühstück im Hotel unternehmen Sie einen kurzen Ausflug zum Zusammenfluss von blauem und weißem Nil in Karthum. Am späten Vormittag brechen Sie in Richtung Norden zur Westlichen Wüste auf. Nach ca. 200km auf asphaltierter Straße durchqueren Sie eine flache Wüste und genießen den 360°-Rundumblick in die unendliche Weite bis Sie die Ruinenstadt Alt Dongola erreichen. Alt Dongola war einst die christliche und später die islamische Hauptstadt Nubiens. Sie spüren Kapitelle mit christlichen Motiven auf und stoßen auf Fundamente verfallener Kirchen und Klöster aus dem 7.-15. Jahrhundert.
Zeltübernachtung

4. Tag: Alt Dongola – Nubische Dörfer – Kerma – Tombos
Sie frühstücken im Camp und fahren dann weiter ins Zentrum der Region Nubien und besuchen dort einige nubische Dörfer. Die hiesige Bevölkerung spricht ihre eigene Sprache, die nichts mit der arabischen zu tun hat und auch der Islam vermischt sich hier mit nubischen Elementen. Die Frauen sind nicht verschleiert und haben keine Scheu, die seltenen Gäste anzusprechen. Beim Bummel durch die Dörfer sehen Sie bunt bemalte Türen mit typischen Motiven. Vielleicht werden Sie sogar zum Tee eingeladen und können ein nubisches Haus von innen sehen.

Nach einem Picknick in dieser Gegend setzen Sie Ihre Reise nach Kerma fort. Dort besichtigen Sie die „Defuffa“, Ruinen wuchtiger Tempelbauten, und das kleine Museum mit seinen fantastischen Königsstatuen, die erst Anfang des 21. Jahrhunderts von einem Schweizer Archäologenteam entdeckt wurden. Am späten Nachmittag erreichen Sie Tombos.
Übernachtung in einem privaten nubischen Haus

5. Tag: Tombos – Sebu – 3. Katarakt – Soleb
Nach dem Frühstück besuchen Sie in Tombos die Überreste des antiken Granit-Steinbruchs und können eine fast vollendete Statue des Königs Taharqa bewundern, die vor 3000 Jahren einfach dort zurückgelassen wurde. Am Ufer des Nil erzählen Stelen und Inschriften von der früheren Zeit. Hier verlief die südliche Grenze des Ägyptischen Königreiches.

Ihre Reise führt Sie weiter nach Sebu, wo Sie hunderte von Felsgravuren mit Abbildungen von prähistorischen bis zu den Zeiten der Ägypter finden. Als nächstes erreichen Sie die Granitfelsen des 3. Katarakts, welche einst das dritte große Hindernis für die Ägypter bei der Besegelung des Nils darstellten. Nach einem Picknick fahren Sie weiter zum Nil und lassen sich mit einem ponton, einer Fähre, auf die andere Seite übersetzen. Allein die Fahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis, denn Sie befinden sich gemeinsam mit farbenfroh gekleideten Nubiern, Kamelen und Ziegen auf dem Schiff - nubisches Leben aus nächster Nähe!

Am späten Nachmittag erreichen Sie Soleb. Der Tempel von Soleb, steingewordenes Zeugnis des Neuen Nubischen Königreiches, gilt als der schönste altägyptische Tempel des Sudan. Seine Säulen erinnern an den berühmten Luxortempel. Die ersten Siedlungen entstanden 1500 v.Chr. und die zahlreichen Hieroglyphen und Relieffiguren erzählen uns von der Pracht der damaligen Herrscher.
Sie übernachten im kleinen Ort Soleb in einem einfachen nubischen Haus.

6. Tag: Soleb – Insel Sai – Nubische Wüste – Karima
Nach dem Frühstück fahren Sie zum Djabal Dosha, einem Felsen am Ufer des Nil mit einer Stele des bekannten Pharao Thutmosis III. Dann setzen Sie in einem Fischerboot über zur Nil-Insel Sai. Die Insel beherbergt bedeutende Überreste fast aller Epochen der nubischen Geschichte. Auf dem Weg zur Insel sichten Sie mit etwas Glück Nilkrokodile an der Flussbank.

Zurück auf dem Festland fahren Sie nach Dongola, wo Sie den Nil über eine Brücke überqueren. Sie reisen weiter durch die nubische Wüste bis Sie am späten Nachmittag Karima am Fuße des Jebel Barkal erreichen. Auf der anderen Seite des Nils, in Merowe, checken Sie im Meroweeland Hotel ein.
Übernachtung im Hotel

7. Tag: Karima – Jebel Barkal und die Nekropole von El Kurru
Der Jebel Barkal ist in der Wüste schon von Weitem sichtbar. Am Fuße des Tafelbergs, der schon seit Urzeiten als heilig verehrt wurde, finden Sie einen großen Tempel der dem Gott Amun gewidmet ist. Der Amuntempel von Napata aus dem 12. Jh. v. Chr. galt als das bedeutendste Kultzentrum der Kuschiten. Neben dem großen Tempel finden sich in der Umgebung des Barkal noch weitere Ruinen, die zusammen zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.

Nach dem Mittagessen reisen Sie weiter zur Nekropole von el-Kurru. Klassisch pharaonisch ausgemalt sind die unterirdischen Grabkammern des Königs Tanwetamani. Nicht weit von hier findet sich ein versteinerter Wald mit den Überresten von über 35 Millionen Jahre alten Wäldern. Vor der Rückkehr ins Hotel genießen Sie den Sonnenuntergang am Jebel Barkal.
Übernachtung im Hotel

8. Tag: Karima – Nuri – Bayuda Wüste – Meroe
Nach dem Frühstück überqueren Sie die Brücke über den Nil und erreichen die Bayuda Wüste, die von der Nilschleife zwischen dem 4. und dem 6. Katarakt begrenzt wird. Charakteristisch für die Bayuda Wüste sind schwarze Basaltberge, meist kegelförmig und vulkanischer Herkunft.

Möglicherweise treffen Sie auf einzelne Gruppen der Bisharin Nomaden, die in kleinen Hütten nahe der wenigen Wasserquellen leben. Sie überqueren den Nil erneut mit einem ponton, der Fähre, und blicken dann auf die über 40 Pyramiden der Nekropole von Meroe.
Zeltübernachtung

9. Tag: Pyramiden von Meroe – Naga
Die Nekropole von Meroe ist etwa 3 km vom Nil auf kleinen Hügeln gelegen und bildet das größte Pyramidenfeld der Antike. Dutzende schwarzer Grabbauten erheben sich aus dem Wüstensand. Hier wurde der berühmte Goldschatz der Königin Amanishakheto gefunden, der heute in den Ägyptischen Museen in Berlin und München zu bewundern ist. Nach dem Besuch der Pyramiden gehen Sie auf den Markt von Kabushia und dann weiter zur Tarabil Schule (falls diese geöffnet ist). Sie nehmen das Mittagessen als Picknick ein und erreichen am Nachmittag Naga.
Zeltübernachtung

10. Tag: Naga – Mussawarat – Karthum
Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Ruinen der Tempelstadt Naga. Naga liegt etwa 30 km östlich vom Nil und war eines der beiden Zentren des Königreichs von Meroe. Auf dem weitläufigen Tempelgelände von Naga finden Sie seltene Elefantendarstellungen und den Tempel des Löwengottes Apedemak, der von Archäologen wieder vollständig aufgebaut wurde. Dann erkunden Sie den meroitischen Tempel des Gottes Amun mit der Allee aus Widdersphinxen, den römischen Kiosk und den Löwentempel.

Sie reisen weiter nach Mussawarat El Sufra, wo Sie die „Große Anlage“ besuchen: die Ruinen eines labyrinthartigen Gebäudekomplexes, die einen Tempel aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. umgeben. Auf dem Rückweg nach Karthum machen Sie Halt um die Aussicht auf den 6. Katarakt zu genießen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Karthum.
Übernachtung im Hotel

Tag 11: Karthum – Abreise
Sie werden zum Flughafen gebracht und treten die Rückreise nach Deutschland an.

 

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