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592 Iran – Familienreise mit Trekking im Zagros-Gebirge
Aktivreise für Familien mit Trekking im Zagros-Gebirge. Seidenstraße pur in Isfahan und Shiraz. Wüstenabenteuer im Zelt.



1. Tag: Anreise nach Shiraz
Linienflug von München via Istanbul nach Shiraz
Flughafentransfer vom bzw. zum Flughafen/Airport

2. Tag: Shiraz
Aus Shiraz, dem künstlerischen Zentrum Irans, stammen nicht nur berühmte Dichter wie Saadi und Hafiz, sondern auch zahlreiche Architekten, was sich in den Prachtbauten und Gartenanlagen der Stadt widerspiegelt, von denen Sie sich einige anschauen werden.
Am frühen Morgen beginnen Sie Ihre Besichtigungstour mit dem Besuch der prachtvollen Karim Khan-Burg, danach folgen die Vakil-Moschee mit farbenfrohen Fayencen, der Vakil-Bazar und der Saray-e Moshir* mit seiner einzigartigen Architektur.

Den Besuch der Nasir-al-Molk-Moschee* haben wir wegen des Lichteinfalls auf die Mittagsstunden gelegt. Anschließend geht es in die Ali-ebn-e-Hamzeh-Moschee mit ihrer phantastischen Spiegelauskleidung.
Mit einem Aufenthalt an den Mausoleen der zwei berühmten Dichter Sa`di und Hafiz schließen Sie diesen erlebnisreichen Tag in Shiraz ab.

3. Tag: Persepolis
Vor den Toren von Shiraz liegt Persepolis, die vielleicht bekannteste und wichtigste archäologische Stätte des Landes. Besonders die Reliefs aus dem 5. und 4. Jh.v.Chr. veranschaulichen die einstige Pracht der achämenidischen Palastanlage.
Nur wenige Kilometer nördlich von Persepolis besuchen Sie die in den Fels gemeißelten Gräber von Naqsh-e Rostam aus der Zeit der Sassaniden sowie die Reliefs bei Naqsh-e Radjab.

4. Tag: Beginn des Trekkings
Am Vorabend ist die Crew, die Sie während des Trekkings begleiten wird, aus Tehran kommend eingetroffen.
So können Sie bereits am frühen Morgen mit den Geländewagen starten.
Durch die trockenen hügeligen Szenerien des zentraliranischen Hochlands geht die Fahrt auf Asphalt via Yasudj bis in die Region des Dena Nationalparks. Sie übernachten am Südabhang des Dena das erste Mal in Ihren Zelten.

5. Tag: Trekking
Zunächst noch auf Asphalt, später auf Pisten erreichen Sie am späten Nachmittag des heutigen Tages das Haupttal des Zard Kuh Massivs mit dem schnell dahinströmenden Kuhrang. Ihr erster Zeltplatz liegt an der Bergschulter des Zard Kuh in unmittelbarer Nähe eines eines Bakhtiari-Lagers.

6.-8. Tag: Trekking
Von nun an sind Sie zweieinhalb Tage lang auf Nomadenpfaden unterwegs.
Sie bewegen sich dabei oberhalb des Kuhrang-Flusses auf alten Fußwegen durch das Gebirge. Die Bergschulter wird immer wieder von tiefen Tälern durchschnitten. Hier ist ein wenig Trittsicherheit erforderlich; an besonders steilen oder gerölligen Stellen nehmen Sie auch Ihre Hände zur Hilfe. Diese Taleinschnitte verhindern es andererseits, dass Pisten für den Autoverkehr angelegt werden. So sind Sie - von den durchaus häufigen Begegnungen mit Hirten abgesehen - in der Stille der Berge ganz unter sich.
Den Transport des Gepäcks übernimmt ein Geländewagen, der tagsüber zum geplanten Lagerplatz vorfährt, sodass Sie in den Abendstunden beim Eintreffen am Campplatz sicher schon einen heißen Tee vorfinden.

Ihre Zeltplätze liegen meist in der Nähe von Bakhtiari-Lagern, denn jedes ebene Fleckchen Erde wird entweder als Standplatz für die dunklen Zelte aus Ziegenhaar, oder für den Anbau von Sommergetreide genutzt.

Ihr Trek endet am Morgen des dritten Tages im Tal des Kuhrang-Flusses in der Nähe einer Eishöhle. Hier erwarten Sie die Geländewagen, mit denen Sie über steile und kurvige Passstraßen das Tal des Kuhrang verlassen.
Am Nachmittag treffen Sie in Isfahan ein, wo sich das Trekkingteam mit einem gemeinsamen Abendessen von Ihnen verabschiedet.

9. Tag: Ankunft in Isfahan
Am Morgen des heutigen Tages nehmen Sie Abschied von den Bergen und fahren hinunter nach Isfahan.
In Ihrem zentral gelegenen Hotel erwartet Sie eine nach den vielen Zeltnächten sicher hoch willkommene Dusche. Am Abend unternehmen Sie einen ersten Spaziergang in der Stadt.

10. Tag: Isfahan
Zu Beginn Ihres ersten Stadtrundgangs genießen Sie von der Terrasse des Ali-Ghapu-Palastes den Blick über einen der schönsten Plätze der Welt: den Meidan-e Imam (UNESCO-Kulturdenkmal) mit seinen mächtigen Moscheen und Arkaden. Grünflächen und Wasserspiele bilden ein harmonisches Ensemble, das bereits im 16. Jahrhundert frühe europäische Reisende zum Schwärmen brachte. Erkunden Sie die prächtigen Moscheen, die mit ihren in allen Blau- und Türkistönen schillernden Kuppeln den Platz rahmen.
Ganz in der Nähe liegen der erhaltene Teil des ehemaligen Paradiesgartens der Herrscher mit dem Chehel-Sotun-Palast* und der Hascht-Behescht-Pavillon* („Acht-Paradiese-Pavillion“).
Lassen Sie diesen Tag genussvoll im Garten des Abbassi-Hotels, dem ehemaligen Gästehaus des Schahs mit seinem großen Binnengarten ausklingen. Hier können Sie einen Tee trinken und dazu leckere persische Süßigkeiten oder die berühmte „Asch“ genannte Suppe probieren.

11. Tag: Isfahan
Auch der heutige Tag steht Ihnen komplett für diese Stadt zur Verfügung, so zum Beispiel für einen Besuch des armenischen Viertels mit der Vank-Kathedale und dem armenischen Museum sowie der Brücken über den Fluss Zayand-e Rud. Hier treffen sich zu allen Tageszeiten Sänger unter den weiten Bögen der Sis-e-o Pol und pflegen das uralte Liedgut Irans.
Am Nachmittag können Sie den berühmtesten Basar des Landes, in dem auch heute noch zahlreiche Kunsthandwerker ihren Gewerben nachgehen, entweder mit Ihrem Reiseleiter oder auf eigene Faust erkunden. Bei einem Aufenthalt in einer Teestube hoch über dem zentralen Platz ergeben sich ganz zwanglos Gespräche mit den neugierigen, aber stets höflichen und zurückhaltenden Isfahanis.

12. Tag: Kashan
Auf dem Weg in die Wüste machen Sie machen Sie Halt in der Stadt Kashan.
In keiner anderen iranischen Stadt gibt es eine so hohe Dichte an prächtigen Bürgerhäusern wie in Kashan. Die Stadt war bereits im Mittelalter ein Zentrum der Textilkunst und Fliesenherstellung. Edle Teppiche und duftendes Rosenwasser gehörten ebenfalls zu den Produkten der heimischen Industrie.
Auch heute noch ist der Bazaar Kashans einer der sehenswertesten Bazaare ganz Irans. Und nirgendwo sonst haben sich derart viele und prächtig ausgestattete Bürgerhäuser erhalten. Ihre großzügige Bauweise mit prunkvoller Innenausstattung der Räume, mit Wasserbassins in großzügig bemessenen Innenhöfen, mit eigenen Badehäusern Gartenanlagen spiegelt das Leben der Kashaner Handelsherren eindrucksvoll wider.
Die Ursprünge des Bagh-e Fin, des berühmten Fin-Gartens, reichen vermutlich bis in achämenidische Zeit zurück. Damit wäre der Bagh-e Fin der älteste noch existierende Garten Persiens. Schlendern Sie durch die vollendet gestaltete, symmetrische Anlage, vorbei an den zahlreichen Wasserspielen, hin zu dem prächtig mit floralen Motiven geschmückten zentralen Pavillion.
Nur wenig nördlich von Kashan verlassen Sie dann die ausgebauten Straßen und wenden sich der Wüste zu. Nahe der alten Karawanserai von Maranjab - gleich am Südufer des ausgedehnten Salzsees Daryacheh-ye Namak - beginnen die Sanddünenfelder der Rig-e Djin, der Geistersande.

13. Tag: Wüste Dasht-e Kavir
Am heutigen Tag erkunden Sie die Sanddünenfelder der Rig-e Djin.
Mit den Geländwagen - gesteuert von einer erfahrenen Crew - dringen Sie tief in diesen Teil der Dasht-e Kavir ein und erleben sicherlich auch die ein oder andere aufregende Dünenquerung.
In den frühen Abendstunden schlagen Sie Ihre Zelte erneut mitten in den Dünen auf und verbringen die Nacht unter dem Sternenhimmel.

14. Tag: Rückkehr nach Tehran
Am Morgen verlassen Sie die Wüste und gelangen in der Nähe von Qom wieder auf Asphalt.
Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie die iranische Hauptstadt und quartieren sich im Hotel ein.
Sollten Sie - das ist abhängig vom Verkehr - rechtzeitig in Tehran eintreffen, können Sie auf dem Weg zum Hotel noch einen Fotostopp beim Azadi-Monument einlegen, oder bei der ehemaligen amerikanischen Botschaft.
Bei einem letzten gemeinsamen Abschiedsessen verabschieden Sie sich von Ihrer Geländewagencrew.

15. Tag: Golestan-Palast und das Ende der Reise
Am heutigen Morgen haben Sie Gelegenheit, die Umgebung des Hotels auf eigene Faust zu erkunden. Der Golestan-Palast beispielsweise liegt nur etwa 20 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, und lohnt jedenfalls eine Besichtigung bevor Sie am Nachmittag die Heimreise nach Deutschland antreten.

 

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