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934 Oman - Individuelle Rundreise für Familien
Familien Rundreise für Selbstfahrer. Ideal für Familien mit Kindern von 6 bis 14 Jahren



1.-3. Tag: Flug nach Oman und Stranderholung am Meer (Ras Al Sawadi)
Abflug in Frankfurt abends mit der Oman Air oder einer anderen Airline nach Muscat – den Flug buchen wir Ihnen gerne passend zur Reise hinzu, ab Frankfurt oder einem anderen Flughafen (z.B. auch München, Zürich oder Wien). Die Ankunft im Sultanat erfolgt bei einem Flug mit Oman Air am Morgen des 2. Tages.

Nach einem frisch gepressten Fruchtsaft oder einem omanischen Kaffee fahren Sie zum nahen Meer und schnuppern die frische Seeluft. Ein Spaziergang am Sandstrand zum Muschelsuchen, vielleicht ein erstes Fußballmatch, ein Bad und leckere Snacks stimmen Sie auf das Sultanat ein. Dann geht es in das nahe gelegene Hotel am Ras al-Sawadi.

Hier, an der Küste der Batinah, hat der berühmteste Omani aller Zeiten gelebt: Sindbad, der Seefahrer. Sie übernachten zweimal in einem Beach Resort gleich am Meer und heften sich eine Weile an die Fersen Sindbads.

Um sich erst mal an das Land und sein warmes Klima zu gewöhnen, gibt es am 3. Tag kein festes Programm. Der Indische Ozean liegt gleich vor der Tür und lädt zum Baden oder zu einem ausgiebigen Strandspaziergang ein.

Hotel****, mit Halbpension

4. Tag: Hinauf in die Berge! (Hat Mountain)
Am 4. Tag fahren Sie – nun in einem zünftigen Geländewagen – durch das Wadi Bani Awf ins Landesinnere und besuchen einen Imker. Seine Bienen wohnen in alten, ausgehöhlten Palmenstrünken unter rauschenden Palmwipfeln. Der Nachmittag verspricht eine abwechslungs- und kurvenreiche Fahrt auf den Jebel Shams. Das heißt übersetzt „Sonnenberg“. Sein Gipfel ist mit knapp über 3.000 Metern der höchste Berg im Sultanat Oman. Hier oben, ganz in der Nähe des Passes über den Berg, gibt es ein kleines Hotel, in dem Sie übernachten werden. Hier können Sie die schroffe Bergwelt auf einer kleinen Wanderung erkunden.

Hotel**, mit Halbpension


5.Tag: Auf das Plateau des Jebel Shams
Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das Gebirge erreichen Sie am Morgen des 5. Tages die Tropfsteinhöhle al-Hota Cave und bestaunen in einem Aquarium die augenlosen Fische, die es nur hier gibt. Zu dem palastähnlichen Höhleneingang führt eine kleine Schienenbahn – die einzige in Oman überhaupt - mit einer stolzen Länge von 300 Metern.

Am Nachmittag erreichen Sie ein einsames Plateau auf halber Höhe des Jebel Shams und quartieren sich für zwei Nächte in hübschen kleinen Chalets (Häuschen aus Naturstein) ein, die inmitten der kargen Felslandschaft stehen. Jedes Chalet hat eine kleine Terrasse mit Feuerplatz.

Heute Abend machen Sie ein Lagerfeuer, denn weil Sie hier im Gebirge sind, kann es abends ziemlich kühl sein. Am Feuer können Sie Stockbrot backen, Kartoffeln rösten und lernen, wie man einen echten omanischen Tee mit Bergkräutern direkt in der Glut kocht.

Hotel***, mit Halbpension

6.Tag: Auf dem Jebel Shams
Am 6. Tag entscheiden Sie, was gemacht wird: entweder ein Ausflug hinab in die Oasen Inner-Omans mit einem Besuch der Töpfereien in Bahla und der Erkundung des verschachtelten Wohnforts in Jabrin oder eine Wanderung an den steilen Kanten des Jebel Shams entlang. Das von der Sonne fast schwarz gefärbte Gestein klingt glockenhell, wenn man darüber läuft, und die Blicke in den größten Canyon Omans gleich nebenan sind eine Wucht! Sie haben auch die Möglichkeit zusammen mit einem (vor Ort zu engagierenden) lokalen Guide vom Plateau in etwa 5 Stunden bis runter ins Wadi Ghul zu wandern und dort dann wieder einsammelt zu werden.

Hotel***, mit Halbpension

7.Tag: Die Oasen des Inner-Oman
Am 7. Tag verlassen Sie den „Sonnenberg“. Über das Bergdorf Misfat al-Ibriyin, auf dessen Terrassen jede Menge exotischer Früchte wachsen, und nach einem Bummel durch die Altstadt von al-Hamra erreichen Sie Nizwa, die ehemalige Hauptstadt des Inner-Oman. Dort befindet sich Ihr komfortables Hotel, welches Sie für die nächsten beiden Nächte beziehen werden.

Hotel***, mit Frühstück


8.Tag: Freitagsmarkt in Nizwa und Wadi Muaydin (Nizwa)
Am nächsten Tag ist in Nizwa viel los. In der Oasenstadt wimmelt es vor Leuten, die wie jeden Freitag zum Wochenmarkt strömen. Nizwa war und ist für die verstreut lebenden Beduinen wie auch die in der Umgebung lebenden Oasenbauern ein wichtiger Markt und gleichzeitig auch eine Nachrichtenbörse. Hier werden vom Auto über Kamele und Kleinvieh bis hin zu allen Gegenständen des täglichen Bedarfs Dinge gehandelt, die man zum Überleben benötigt. Sie schlendern gemächlich durch die Menge und reihen sich vielleicht auch in den großen Kreis derer ein, die um die Ziegen und Schafe in ihrer Mitte feilschen. Das funktioniert hier nach einem ganz besonderen Geheimsystem – in dem die Frauen, obschon sie sich meistens ein wenig abseits halten, eine sehr wichtige Rolle spielen. Wir sind gespannt, ob Sie das System entdecken!

Der heutige Nachmittag ist dann ohne festes Programm. Wer aber noch voller Tatendrang steckt, kann einen Ausflug „ins Grüne“ machen. Das Grüne heißt in diesem Fall Wadi Muaydin und ist ein wunderschönes Tal, das stellenweise dicht mit Bäumen und Oleander bestanden ist. An manchen Stellen gibt es sogar natürliche Wasserbecken, die nach den hier gar nicht so seltenen Regenfällen bestens geeignet sind, um sich zu erfrischen. Ansonsten locken der Pool im Hotel oder ein Bummel durch die Oasengärten von Nizwa. Die ganz Mutigen trauen sich vielleicht auch zum Friseur, bei dem eine Kopfmassage und das zugegeben ziepige Entfernen von Gesichtshaaren zum Standardprogramm gehören.

Hotel***, mit Frühstück


9.Tag: In der Wahiba-Wüste
Und dann, ja dann geht es hinein in die Wüste. Halt, erst machen Sie einen Zwischenhalt in Al-Minzafah, wo einige der ältesten noch erhaltenen Lehmhäuser Omans stehen. Die sind wirklich nur aus Lehm gebaut, ganz ohne Steine, und stehen so seit Jahrzehnten und sogar Jahrhunderten (in Deutschland mit dem vielen Regen ginge das nicht, da wären bald nur noch große Lehmklumpen übrig). Sie schlendern zu Fuß durch die schmalen Straßen und werfen hier und da einen Blick in ein verfallendes Gehöft. Die Innenräume solcher Häuser sind oft mit Lehmornamenten verziert und ganz selten kann man sogar chinesisches Porzellan als Wandschmuck finden. Der stammt aus den Zeiten, in denen die Omanis mit ihren Holzschiffen bis nach China gesegelt sind und dort solches Porzellan einkauften. Eigentlich doch eine gute Idee, mit dem Einmauern, oder? So konnte das zerbrechliche Zeugs nicht mehr runterfallen und kaputt gehen, und alle konnten sich an den schönen Mustern der Bemalung erfreuen.

Und die Wüste? Na, die muss man selbst erlebt haben, sozusagen ein riesiger Sandkasten, aber gar nicht so unbelebt, wie es auf den ersten Blick aussieht, denn wenn man genau hinguckt, sind da viele Spuren im Sand, besonders gegen Abend. Mitten in den Dünen erwartet Sie das einfache, aber sehr stimmungsvolle Camp, in dem Sie Hütten aus Palmwedeln beziehen werden. Die Mutigen schwingen sich (OPTIONAL ZUBUCHBAR) auf ein Wüstenschiff – so heißen ja bekanntlich die Kamele, von deren schaukelndem Rücken alles noch mal ganz anders aussieht. Und dann kommt die Nacht und mit ihr ein samtener, funkelnder Sternenhimmel, der nirgendwo so deutlich und hell zu sehen ist wie – eben in der Wüste!

Palmhütten-Wüstencamp, mit Halbpension

10.Tag: Herrlich Ausblick von Wadi Bani Khalid , die Hafenstadt Sur
Eine Überraschung ist der Tau am nächsten Morgen - bei Sonnenaufgang ist die Luft feucht und angenehm kühl. Überraschend ist auch das Wadi Bani Khalid, dass Sie am 10. Tag ansteuern und dessen natürliche Süßwasserpools verführerisch in der Sonne glitzern. In seinen zahlreichen opalgrün schimmernden Seen spiegeln sich die umstehenden Dattelpalmen. Es zirpt und zwitschert allerorten – eine wahre Oase in der Wüste. Hier können Sie sich viel Zeit lassen, bevor Sie sich wieder zur Küste aufmachen. Ziel der heutigen Tagesetappe ist Sur, über Jahrhunderte hinweg der wichtigste Hafen für Schiffe von und nach Ostafrika und China. Heute sehen Sie sich erstmal nur den Souq an, das ist der Markt von Sur, über den sicher auch schon Sindbad geschlendert ist.

Hotel***, mit Frühstück


11. – 12. Tag: Von Sur bis zum Ras al-Hadd
Tags darauf erleben Sie, mit welch einfachen Werkzeugen die berühmten hölzernen Dhows gebaut werden. Das sind die traditionellen arabischen Holzschiffe, mit denen Omans Seeleute um die halbe Welt gekreuzt sind. Ein bis zwei Schiffe liegen normalerweise im Dock. Da die örtlichen Fischer aber inzwischen in kleinen und schnelleren Booten aus Kunstfasern ausfahren, sind leider nicht mehr zu allen Jahreszeiten Holzschiffe in Arbeit.

Nach kurzer Fahrt erreichen Sie Ras al-Hadd, den östlichsten Zipfel Arabiens. Da wird es nun wieder besonders spannend, denn diese Gegend ist bei den großen Meeresschildkröten ausgesprochen beliebt. Deshalb kommen die Weibchen, die ja ansonsten in allen Weltmeeren unterwegs sind, regelmäßig hierher, um ihre Eier am Strand abzulegen. Wer nicht zu müde ist und nachts so lange wach bleiben möchte, sollte es sich heute nicht entgehen lassen, die geführte Nachtwanderung am Strand mitzumachen. Da können Sie nämlich, wenn Sie ganz vorsichtig und leise sind, die Schildkröten, die wirklich riesig sind, dabei beobachten, wie sie mit großer Anstrengung über den Strand kriechen und die Eier in einer Sandgrube einbuddeln. Da die Tiere weltweit unter Schutz stehen, ist das Betreten des von Felsen gerahmten Strandabschnittes nur mit Genehmigung gestattet.

Klar, dass Sie sich danach erstmal von der kurzen Nacht erholen müssen. Deshalb steht der 12. Tag zur freien Verfügung. Aber auch heute gibt es eine tolle Option, falls Sie heute auch unternehmungslustig sind: eine Bootsfahrt zu den Khawr-Gharama-Mangroven. Das sind Bäume, die im Wasser wachsen und dort einen richtigen Wald bilden - ein echtes Abenteuer! Außerdem kann man sich Schnorchelausrüstung ausleihen und die bunte Unterwasserwelt in der kleinen, geschützten Bucht, in der das Camp liegt, erkunden oder Muscheln sammeln gehen oder mit den Fischern aufs Meer fahren, oder Fußball spielen.

Palmhüttencamp mit Halbpension

13.Tag: Wadi Shab, Fins, Qurayyat, Muscat
Sie fahren heute Richtung Norden an der Küste entlang. Ihr Ziel ist die Hauptstadt Muscat, denn die Reise nähert sich allmählich ihrem Ende. Aber weil Sie Zeit haben und es ja auch langweilig wäre, nur im Auto zu sitzen, machen Sie auf dem Weg noch einen Abstecher in das Wadi Shab. Es ist stellenweise dicht bewachsen, weil es nie austrocknet. In seinem felsigen Talgrund sammelt sich das Wasser in natürlichen Becken - klar, dass Sie da nicht so einfach dran vorbei gehen können. Auf dem Weg zum Hotel können Sie sich dann noch den Souq von Mutrah ansehen. Weihrauch und Silber, Textilien und Gebrauchsgegenstände — hier gibt es von allem etwas. Im Handel waren die Omanis immer groß, das sieht man gerade auf den Märkten bis heute.

Hotel***, mit Frühstück

14.Tag: Muscat und die „Capital Area
Am 14. Tag können Sie einen Ausflug in die Altstadt von Muscat machen. Unter anderem statten Sie dann dem Bait al-Baranda einen Besuch ab, einem kleinen Museum, das in einem restaurierten Altstadthaus untergebracht ist. Da können Sie sehen, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Und wenn Sie schon mal hier sind, schauen Sie sich doch auch gleich den Sultanspalast an. Den kann man nicht betreten, aber zumindest aus der Nähe bewundern. Der Nachmittag bietet entweder die ideale Gelegenheit, noch Geschenke und Mitbringsel einzukaufen – zum Beispiel auf dem Markt in Mutrah oder in einer der vielen modernen Shopping Malls Muscats. Ein Geheimtipp ist aber auch eine Bootsfahrt zu den Delphinkolonien vor der Küste(OPTIONAL). Hier leben mindestens drei verschiedene Arten, und oft kann man auch Mütter mit ihren Jungtieren beobachten.

Falls Sie aber schon genug gesehen haben und einfach noch mal ausspannen möchten, können Sie natürlich auch den Tag komplett am Strand verbringen.

Hotel***, mit Frühstück

15.Tag: Rückreise
Am 15. Tag heißt es dann endgültig packen. Sie fahren zum nicht weit entfernten Flughafen und verabschieden sich vom Oman.

Wir haben diese Reise für Direktflüge mit der Oman Air ab Frankfurt oder München optimiert. Allerdings bieten viele weitere Airlines, darunter die Qatar Airways, die Emirates, die Gulf Air und die Etihad, Flüge nach Muscat (mit Umstieg) an. Diese sind – weil weniger komfortabel – oft sehr viel preisgünstiger, als die mit der Oman Air. Dafür können Sie dann z.B. auch ab Berlin, Hamburg, Zürich oder Wien fliegen.
In solchen Fällen können allerdings andere Transfers und teilweise Zusatzübernachtungen notwendig sein. Bitte wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen ein entsprechendes Angebot machen können!


 

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