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556 Tadschikistan: Erlebnisreise auf dem Pamir Highway
Geländewagen-Tour von Osh über den Pamir Highway im Osten Tadschikistans bis ins Panj-Tal und nach Khorog.



1.-2. Tag: Ankunft in Osh (Kirgistan)
Bei Ankunft in Osh werden Sie von Ihrem Driverguide begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht, am Vormittag bleibt Zeit zum Ausruhen. Nachmittags starten Sie zur Erkundung von Osh.

Die zweitgrößte Stadt Kirgistans liegt bereits im fruchtbaren Ferganatal und wird oft als Hauptstadt des Südens bezeichnet. Daneben wurde die Stadt auch als Wallfahrtsort bekannt. Schon der Prophet Sulayman soll hier auf einem hohen Kalksteinberg gebetet haben, der als Thron Sulaymans verehrt wurde. Auch Sie werden die heiligen Stätten der Muslime besuchen und genießen danach das pulsierende Leben auf dem Basar. Übernachtung in einem Gasthaus.


3. Tag: Sary-Tash
Von Osh steuern Sie in Richtung Südwesten nach Sary-Tash. Der kleine Ort ist Ihr Ausgangspunkt für den Grenzübertritt nach Tadschikistan. Übernachtung in einem einfachen Homestay.

4. Tag: Über die tadschikische Grenze zum Karakul
Zeitig machen Sie sich auf Richtung Süden. Noch auf kirgisischem Boden beginnt die Auffahrt auf das Alai-Gebirge, dessen höchste Erhebung der Leninberg (7.134 m) ist. Am 4.336 Meter hohen Kizil-Art-Pass überschreiten Sie die Grenze zu Tadschikistan. Am Ufer des Kara Kul haben Sie ein wenig Zeit, den größten See des Landes zu überblicken. Die Nacht verbringen Sie im Dorf Kara Kul in einem Homestay.

5. Tag: Jalang
Tags darauf gelangen Sie zu den Sommerweiden bei Jalang. Sie liegen im Kokui-Bel-Tal ein Stück westlich des Karakul. Dort stoßen Sie auf einige Petroglyphen (Steinzeichnungen verschiedenen Alters) und auf Nomaden, die dort mit ihren Herden umherziehen. Ihr Nachtquartier ist heute eine traditionelle Jurte.

6. Tag: Murghab
Bei Shorulu erreichen Sie Geoglyphen - Figuren in Form von überdimensionalen Steinsetzungen, die auf der flachen Ebene ausgelegt und in ihrem ganzen Umriss nur von oben zu erkennen sind. Nach Aussage archäologischer Untersuchungen beträgt ihr Alter mehr als 2.000 Jahre. Auf Ihrem Weg westwärts zum Pamir Highway passieren Sie den Meteoritenkrater von Ak Tash. Anschließend erklimmen Sie in Ihrem Fahrzeug den 4.655 Meter hohen Akbaital-Pass und gelangen schließlich nach Murghab. Die "Stadt" ist das administrative Zentrum des Murghab Rayon, der den größten Teil des östlichen Pamir ausmacht, und zugleich die einzige größere Ortschaft in dieser Region überhaupt. Übernachtung in einem Homestay.

7. Tag: Via Alichur nach Bulungkul
Ihr weiterer Weg führt durch das Tal des Alichur. Er ist einer der großen Flüsse des Pamirgebirges und zieht im Sommer Nomaden an, die ihre Herden auf den Weiden an seinen Ufern grasen lassen. Unterwegs passiert der Alichur, der durch eine weitgehend kahle Berglandschaft fließt, einen Ort gleichen Namens und mündet schließlich in die lang gestreckte Wasserfläche des Yashil Kul. Dort, in Bulungkul, nehmen Sie in einem Homestay Quartier.

8. Tag: Tageswanderung am Yashil Kul
Die Landschaftskulisse, die der Yashil Kul bietet, ist majestätisch: Seine glatte, tiefblaue Wasserfläche verliert sich in der Ferne und wird gesäumt von feinsandigen Stränden. Weitgehend kahle, weich konturierte Berge, die zum Teil Schneekronen tragen, schließen den See ein. Sie nehmen sich einen ganzen Tag lang Zeit, um die Umgebung auf einer Wanderung zu erkunden und das Gebirgspanorama zu genießen.

9. Tag: Ins Panj-Tal
Heute erklimmen Sie im Fahrzeug den über 4300 Meter hohen Khargushi-Pass und gelangen auf der anderen Seite an die Ufer des Pamir, dem Sie in Richtung Südwesten folgen. Unterwegs machen Sie einen kurzen Stopp an der Burg Ratm, die den ersten Hinweis darauf liefert, dass Sie sich auf einer historisch bedeutsamen Handelsroute befinden. Bei Langar, wo Sie erneut in einem Homestay übernachten, treffen Sie auf das Wakhan-Tal. Wakhan und Pamir vereinigen sich zum Panj, dem längsten und bedeutendsten Strom Tadjikistans. Dieser wird Sie nun fast bis zum Ende der Reise begleiten.

10. Tag: Auf den Spuren der Seidenstraße im Panj-Tal
Mit dem Panj haben Sie die Hochebenen des östlichen Pamir endgültig verlassen und bewegen sich nun auf einer jener Routen, die einst die Seidenstraße nahm. Entsprechend zahlreich sind die kulturellen Zeugnisse, die Ihren Weg säumen. Allein auf der heutigen Etappe nach Ishkashim sehen und erleben Sie den Sufi-Schrein des Mubarak Kaddam, die alte Befestigungsanlage bei Yamchun, die heißen Quellen von Bibi Fatima und die Buddha-Stupa von Vrang.

11. Tag: Khorog
Heute gelangen Sie nach Garm Chashma. Die Mineralquellen dieses schön gelegenen Erholungsortes sind für ihre Heilwirkung in der ganzen Region bekannt. Später erreichen Sie Khorog, dramatisch eingebettet zwischen rauen Bergen. Hier strömen dem Panj gleich zwei Flüsse zu: der Gunt, den Sie in seinem Oberlauf schon als Alichur kennengelernt haben, und der kürzere Shakhdara. Besonderen Ruf genießt Khorogs Botanischer Garten, den Sie sich ebenso ansehen wie das örtliche Museum und der Basar. Danach freuen Sie sich auf die erste Hotelübernachtung nach langer Zeit.

12. Tag: Nach Norden entlang der afghanischen Grenze
Bei Ishkashim beschreibt das Panj-Tal eine scharfe Kurve und verläuft von nun an ziemlich genau nordwärts. Die Straße, der Sie folgen, liegt auf der rechten Seite des Flusses. Am gegenüberliegenden Ufer beginnt bereits Afghanistan. Das tief eingeschnittene Tal gibt den Weg vor. Schließlich biegen Sie rechts in ein Nebental ab, das den Namen des Flusses Vanch trägt, und beziehen in dem Ort Poi Mazar ein Homestay.

13. Tag: Zu den Ausläufern des Fedtschenko-Gletschers
Ihre heutige (wiederum optionale) Tageswanderung führt Sie über etwa 13 Kilometer am Vanch entlang bis zu einer Brücke, die vor einiger Zeit von den Schmelzwassern des Flusses zerstört wurde. Im Osten erhebt sich die Gebirgskette "Akademie der Wissenschaften". Der dortige Gletscher "Russische Geografische Gesellschaft" gehört zum Eisfluss-System des Fedtschenko, der als weltweit längster Gletscher jenseits der Pole gilt. Nach einem stärkenden Picknick geht es zu Fuß nach Poi Mazar zurück.

14.-15. Tag: Über Kala-i Khumb nach Dushanbe
Sie kehren ins Panj-Tal zurück, das sich immer wieder zu klaffenden Schluchten verengt. Von Kala-i-Khumb, Ihrem nächsten Etappenhalt, brechen Sie am 15. Reisetag frühzeitig auf, denn vor Ihnen liegt der letzte Pass, den Sie überwinden müssen: der Saghirdasht (3.250 m). Danach folgen Sie dem Tavildara- und dem Vakhsh-Tal bis zur tadschikischen Hauptstadt Dushanbe.

Dushanbe entstand erst in den 1920er Jahren unter der Federführung sowjetischer Stadtplaner. Der Name bedeutet „Montag“ und geht auf den Wochenmarkt des Dorfes zurück, dass noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Stelle der Stadt lag. Auffällig sind die breiten Boulevards und zahlreichen Parks, die das Stadtbild prägen. Sie besuchen das Antikenmuseum, das neben Funden aus Pendjikent und anderen archäologischen Objekten auch die 14 m lange Statue eines schlafenden Buddha beherbergt.

16. Tag: Abschied
Heute endet Ihre Reise mit einem Transfer zum Flughafen. Auf Wunsch organisieren wir Ihnen alternativ gerne eine Verlängerungsreise nach Usbekistan.

 

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