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362 Sudan: Umfassende Geländewagen-Expedition Nubien
Expeditionsreise durch das Land der Schwarzen Pharaonen, mit Geländewagen entlang des Nil und durch Nubien, durch die Westliche Wüste und die Bayuda-Wüste



1. Tag Anreise nach Khartum
Flug von Frankfurt nach Khartum. Nach der Ankunft werden wir begrüßt und zum Hotel gebracht.

Übernachtung im Hotel

2-. Tag Khartum und Aufbruch in die Westliche Wüste
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Citytour durch die sudanesische Hauptstadt. Wir besuchen das Archäologische Museum mit Tempelarchitektur aus Nordnubien und den frühchristlichen Fresken der Kathedrale von Faras.

Dann starten wir unsere Expedition. In Omdurman, der alten Hauptstadt des Sudan und Zentrum des Widerstandes gegen die britische Kolonialmacht,, sehen wir das Grab des Mahdi (Außenbesichtigung) und das Wohn- und Regierungshaus des Khalifa. Nach ca. 200km auf asphaltierter Straße erreichen wir eine flache Wüste und genießen den 360°-Rundumblick in die unendliche Weite. In Tam Tam machen wir eine kleine Mittagspause und kurze Zeit später verlassen wir die Straße und fahren offroad weiter.

Zeltübernachtung


3.-4. Tag Wadi El Milk und Jebel Peak
Westwärts fahren wir weiter in die Wüste hinein bis zum Wadi El Milk. Im Wadi stehen zahlreiche Akazienbäume und manchmal haben Nomaden ihre Zelte in der Nähe eines Brunnen aufgeschlagen.

Weiter durch die Dünen in Richtung Norden. Da der Sand weich ist, kann es durchaus sein, dass ein Fahrzeug stecken bleibt und die Hilfe der Insassen notwendig ist, es wieder herauszuschieben. Wir erreichen das geheimnisvolle Fort Gala Abu Hamed. Vor ca. zehn Jahren wurde es erst bei einer archäologischen Expedition entdeckt, sein Alter wird in die Napa-Zeit (ca. 700-400 v.Chr.) datiert. Vermutlich war es eine Karawanen- oder Poststation auf dem langen Weg von Zentralafrika zum Nil. Wobei sich die Frage stellt, wie der Ort überhaupt ohne Wasser existieren konnte. Heute sind die langen Mauern nur noch Ruinen und teilweise vom Sand überdeckt.

Dann erreichen wir den Jebel Peak, einen merkwürdig geformten Berg inmitten der Wüste. Prähistorische Felszeichnungen erzählen uns vom früheren Leben, als die Wüste noch ganz anders aussah. Nicht weit entfernt ist eine kleine Oase inmitten der Dünen - ein idealer Platz für das Nachtlager.

2 Zeltübernachtungen


5. Tag Dongola und Felskugeln
Die Stadt Dongola ist die wichtigste Stadt im Norden des Sudan. Wir versorgen uns mit allem Notwendigen für die nächsten Tage und essen in einem kleinen Lokal zu Mittag.

Unsere Fahrt führt uns anschließend weiter nordwärts. Diese neue asphaltierte Straße führt weiter bis zur sudanesisch-ägyptischen Grenze. Doch so weit folgen wir ihr nicht. Wir biegen erneut ab in die Wüste und gelangen in ein Gebiet mit vielen schwarzen Granitfelsen, die wie große Kugeln hier herum liegen.

1 Zeltübernachtung


6.-7. Tag Soleb, Djabal Dosha und Amara-West
Heute erreichen wir wieder Wasser und fahren entlang des Nil durch die nubischen Dörfer bis zum 3. Katarakt. Vom mittelalterlichen Fort Marakol genießen wir einen fantastischen Blick über den Fluss und den Katarakt, bevor wir weiter nach Soleb fahren.

Der Tempel von Soleb, steingewordenes Zeugnis des Neuen Nubischen Königreiches, gilt als der schönste altägyptische Tempel des Sudan, seine Säulen erinnern an den berühmten Luxortempel.. Die ersten Siedlungen entstanden 1500 v.Chr. und die zahlreichen Hieroglyphen und Relieffiguren erzählen uns von der Pracht der damaligen Herrscher.

Wir übernachten im kleinen Ort Soleb in einem einfachen nubischen Haus.

Am nächsten Tag fahren wir zum Djabal Dosha, einem Fels am Ufer des Nil mit einer Stele des bekannten Pharao Thutmosis III.

Ein Stückchen Asphaltstraße und dann wieder in die Dünen. Wir erreichen Amara-West, eine kürzlich vom British Museum ausgegrabene archäologische Stätte, ebenfalls aus der glanzvollen altägyptischen Zeit.

1 homestay- und 1 Zeltübernachtung


8. Tag: Zum Dal Katarakt
Entlang oder nahe am Nil reisen wir weiter. Der Wüstensand reicht hier bis zum Fluss, weswegen es in dieser Region weder Felder noch Dörfer gibt. Nach einigen Kilometer gelangen wir zu den Felsen des Dal Katarakt und die Gegend wird lieblicher.

In den nubischen Dörfern, durch die wir fahren, werden wir freundlich und neugierig begrüsst. Fremde und Touristen sind hier selten. Wir übernachten außerhalb der Dörfer.

Zeltübernachtung


9.-10. Tag: 3. Katarakt und nubische Dörfer
Etwas weiter nordwärts lassen wir uns mit einer Fähre auf die andere Seite des Nil übersetzen. Allein die Fahrt mit der Fähre ist ein Erlebnis, denn wir befinden uns gemeinsam mit farbenfroh gekleideten Nubiern, Kamelen und Ziegen auf dem Schiff - nubisches Leben aus nächster Nähe!

Kurz nach der Ortschaft Delgo erreichen wir dann - wieder mit unseren Fahrzeugen - den 3. Katarakt und später die Ortschaft Tombos. Hier sehen wir die unvollendete Statue des Königs Taharqa, die dort liegt als sei sie vor 3000 Jahren einfach in der Wüste vergessen worden. Am Ufer des Nil erzählen Stelen und Inschriften von der früheren Zeit. Hier verlief die südliche Grenze des Ägyptischen Königreiches.

In Kerma besichtigen wir die Ruinen und das kleine Museum mit seinen fantastischen Königsstatuen, die erst vor zehn Jahren von einem Schweizer Archäologenteam entdeckt wurden.

Weiter südwärts gelangen wir ins Zentrum der Region Nubien. Die hiesige Bevölkerung spricht ihre eigene Sprache, die nichts mit der arabischen zu tun hat und auch der Islam vermischt sich hier mit nubischen Elementen. Die Frauen sind nicht verschleiert und haben keine Scheu, die seltenen Gäste anzusprechen. Beim Bummel durch die Dörfer sehen wir bunt bemalte Türen mit typischen Motiven. Vielleicht werden wir sogar zum Tee eingeladen und können ein nubisches Haus von innen sehen.

2 Zeltübernachtungen


11. Tag: Old Dongola, Karima und Kurru
Alt Dongola war einst die christliche und später die islamische Hauptstadt Nubiens. Wir spüren Kapitelle mit christlichen Motiven auf und stoßen auf Fundamente verfallener Kirchen und Klöster aus dem 7.-15. Jahrhundert. In unmittelbarer Umgebung befindet sich auch ein großer islamischer Friedhof mit zahlreichen Kuppelgräbern.

Dann fahren wir weiter nach Karima am Fuße des Jebel Barkal und besuchen die archäologischen Ausgrabungen. Karima war Hauptstadt des nubischen Reiches im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr.. Hier stehen die "Diffufa", wuchtige Ruinen von Tempelbauten aus Lehmziegeln, nur wenig jünger als die Pyramiden von Gizeh. Vermutlich handelt es sich auch hier um Grabanlagen.

Der große Amuntempel von Napata am Fuße des nahe gelegenen Jebel Barka aus dem 12. Jh. v. Chr. galt als das bedeutendste Kultzentrum der Kuschiten. Wenn Zeit bleibt, steigen wir auf Jebel Barkal, der einen wunderbaren Blick auf den heiligen Bezirk mit seinen vielen Tempeln, Pyramiden und Palästen bietet.

In der Nähe liegt die Nekropole von el-Kurru. Klassisch pharaonisch ausgemalt sind die unterirdischen Grabkammern des Königs Tanwetamani.

1 Zeltübernachtung


12. Tag: Bayuda Wüste
Nachdem wir uns im Ort Karima mit allem notwendigen versorgt haben, fahren wir zu den Resten des 4. Katarakts und wandern ein wenig am sandigen Ufer des hier sehr seichten Nil und zu den kleinen Inseln entlang. Am jenseitigen Ufer treffen wir wieder auf unsere Fahrzeuge.

In Nuri sehen wir die ersten Pyramiden, unter anderem die des berühmten Königs Taharqa. Wir lassen uns von der Atmosphäre und der Ruhe verzaubern und starten dann zur Durchquerung der Bayuda Wüste.

Im Zentrum der Wüste liegt der Atrun Krater, in dessen Nähe wir unser heutiges Nachtlager aufschlagen.

1 Zeltübernachtung


13.-14. Tag: Meroe
Wir durchqueren die Bayuda-Wüste, kreuzen den Nil bei Um Tuyur und erreichen am späten Nachmittag Meroë - eine ideale Zeit zum Fotografieren. Nach einer Zeltübernachtung steht am nächsten Tag die Besichtigung des größten Pyramidenfelds der Antike auf dem Programm. Dutzende schwarzer Grabbauten erheben sich aus dem Wüstensand. Hier wurde der berühmte Goldschatz der Königin Amanishakheto gefunden, der heute in den Ägyptischen Museen in Berlin und München zu bewundern ist.

2 Zeltübernachtungen


15. Tag: Naga - Omdurman - Khartoum
Wir besuchen das weitläufige Tempelgelände von Naga mit seltenen Elefantendarstellungen und dem Tempel des Löwengottes Apedemak, der von Archäologen wieder vollständig aufgebaut wurde. Dann erkunden wir den meroitischen Tempel des Gottes Amun mit der Allee aus Widdersphinxen, den römischen Kiosk und den Löwentempel.

Am Nachmittag fahren wir weiter nach Omdurman, schlendern über den Souk und wohnen am Abend (nur Freitags) einer Zeremonie der Tanzenden Derwische bei, bevor wir Khartoum erreichen.

Im Hotel können wir eine warme Dusche nehmen und uns noch etwas ausruhen, bevor wir dann zum Flughafen fahren.

Tageszimmer in Khartoum


16. Tag Rückreise
Am späten Abend oder gegen Mitternacht - je nach Abflugzeit- werden wir zum Flughafen gebracht. Rückflug via Istanbul nach Deutschland.


 

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