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125 Oman Wanderreise umfassend - Wahiba & Berge
Aktiv Reise mit Zeltnächten und etlichen Tagestrekkings am Jebel Shams, Jebel Akhdar und in die Wahiba Wüste



1.Tag: Anreise nach Muscat
Flug von Deutschland nach Muscat. Ankunft dort am Abend des Tages.

2.Tag: Bayt Na'man, Rustaq, Wadi Sahtan
Am Morgen nach unserer Ankunft besuchen wir zunächst die einzige im Oman für Nicht-Muslime geöffnete Große Moschee, die Sultan Qaboos Grand Mosque.

Anschließend geht es per Geländewagen in die Region Batinah, die Küstenebene. Wir erkunden das kleine, liebevoll ausgestattete Wohnfort Bayt Na’man. Auf unserem Weg an den Fuß des Jebel Shams liegen die Forts von al-Hazm und Rustaq, die beide kürzlich renoviert wurden. Im Wadi Sahtan schlagen wir das erste Mal unsere Zelte auf.


3. Wanderungen Snake Canyon, Hat, Bilad Sayt
Auf serpentinenreichen Straßen erklimmen wir den Jebel Shams durch das Wadi Bani Awf. An dessen äußerstem Ende, auf etwa 1000 Höhenmetern, stoßen wir auf den so genannten Snake Canyon. Hier verlassen wir die Fahrzeuge für eine Weile, denn den Unterlauf der Schlangenschlucht wollen wir zu Fuß erkunden. Das schroffe, nur etwa drei Kilometer lange Tal schneidet sich 200 Meter tief in den Fels und ist stellenweise nicht breiter als zehn Meter.

Wieder in den Fahrzeugen gelangen wir über Hat nach Bilad Sayt. Hier leben die Menschen noch weitgehend traditionell von Dattelplantagen und Feldfruchtanbau. Allerdings sind die Terrassenfelder oft so winzig, dass eine einzige Palme auf ihnen Platz findet. Unser Lager schlagen wir bei Sharaf al-Alamayn hoch oben an der erst vor wenigen Jahren geschobenen Passstraße auf.


4. Wanderung nach Misfat al-Abriyeen
Von dort starten wir am heutigen Tag zu einer weiteren Wanderung zu dem Bergbauerndorf Misfat al-Abriyeen. In den Gärten der Oase richten wir uns in einem kleinen, familiär geführten Gästehaus ein.

5.Tag: Wanderungen auf dem Djabal Shams, Wadi Nakhar, as-Sab
Auf kurvenreicher Strecke erreichen wir heute ein Plateau an der Schulter des Djabal Shams. Oben angekommen, genießen wir den Blick auf das Wadi Nakhar, den "Grand Canyon" Omans, und suchen uns am Rande der Schlucht einen Übernachtungsplatz.

Dann machen wir uns zu einer mehrstündigen Wanderung entlang der Abbruchkante des Wadi Nakhar bis zum verlassenen Dorf as-Sab auf. Der Pfad - auch bekannt als „balcony walk“ schmiegt sich auf halber Höhe an die Felswände des Wadis. Tief unten liegt das Dorf Nakhr, und hoch oben schweben Greifvögel am Himmel.


6.Tag: Dakhiliyah: Bahla und Nizwa
Der heutige Tag führt uns zu den alten Lehmstädten der Dakhiliyah (Inner-Oman). In Bahla erkunden wir die mächtige, von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten Festung und besichtigen außerdem eine der Töpfereien, für die Bahla bekannt ist. Den späteren Vormittag nutzen wir zu einem Besuch des Wohnpalastes von Jabrin. Von hier ist es nicht weit in die alte Hauptstadt der Dakhiliyah, nach Nizwa, wo wir uns zunächst nur das Fort ansehen und nach dem Abendessen dankbar in unsere Hotelbetten sinken.

7.Tag: Freitagsmarkt in Nizwa
Am Morgen gleicht die Stadt einem Bienenstock. Denn dann findet hier der große Wochenmarkt statt, zu dem die Omanis von weither in die Stadt strömen. Je früher wir auf den Beinen sind, desto intensiver erleben wir das orientalische Markttreiben. Hier werden vom Auto über Kamele und Kleinvieh bis hin zu allen Gegenständen des täglichen Bedarfs die Dinge gehandelt, die man zum Überleben benötigt. Wir schlendern gemächlich durch die Menge und reihen uns vielleicht auch in den großen Kreis derer ein, die um die Ziegen und Schafe im Führkreis feilschen.

Nach so viel Trubel umgibt uns nach Verlassen der Stadt im Wadi Tanuf wieder die Ruhe der Berge. Wir picknicken an einer schattigen Stelle und wer mag läuft ein Stück in das enge Tal hinein. Anschließend geht es ein weiteres Mal auf die Flanken des Djabal Shams hinauf. Unser Ziel ist das Örtchen Qiyut.


8.Tag: Wanderung von Qiyut nach Ras al-Shaykh
Von Qiyut aus starten wir zu einer ausgiebigen Tageswanderung hinüber auf den Djabal Akhdar.

Wer die streckenweise anstrengende Wanderung nicht mitmachen möchte, kann ganz gemütlich mit den Geländewagen zu unserem heutigen Ziel am Ras al-Shaykh mitfahren, sich dort unter den mächtigen wilden Olivenbäumen ausruhen oder Wanderungen in der Umgebung unternehmen.
Die Wanderwilligen benötigen für die Strecke etwa 6 Stunden.

Unser Weg führt uns über einen Pass auf eine Hochfläche auf etwa 2000 müNN, die bedeckt ist mit silbrig glänzenden Gräsern und stacheligen Büschen. Erstaunlich widerstandsfähige Blumen mit großen zarten weißen Blüten und sattgrünen Blättern lugen dazwischen hervor. Dort, wo Wind und Regen es erlauben, krallen sich mächtige Wacholderbäume und wilde Olivenbäume in den Grund. An der faserigen Rinde lässt sich erahnen, welch hohes Alter diese riesigen immergrünen Bäume haben. Nicht weit vom Ras al-Shaykh verbringen wir die Nacht im Zelt und erkunden ein rätselhaftes „Sinkhole“ ganz in der Nähe.

9.Tag: Über Bani Habib und Al-Minzafah in die Wahiba
Am Morgen setzen wir unsere Wanderung über den Djabal Akhdar fort und erreichen nach einer etwa zweistündigen Wanderung das heute verlassene Dorf Bani Habib. Wir erkunden die alten Steinhäuser, die sich in an den Wänden des gleichnamigen Wadis festkrallen.

Vorbei an Birkat al-Mauz („Teich der Bananen“) gelangen wir - nun wieder mit den Wagen - nach Al-Minzafah. Hier stehen einige der ältesten noch erhaltenen Lehmhäuser Omans. Ein Rundgang lohnt vor allem wegen der teils noch gut erhaltenen Stuckaturen und der mächtigen, mit Schnitzereien verzierten Haustüren. Unser Ziel sind die in der Abendsonne rotgoldenen Dünen der Ramlat al-Wahiba. In ihrem Schatten verbringen wir die erste von zwei Wüstennächten.

10.Tag: Wanderung in den Dünen der Ramlat al-Wahiba
Nachdem wir unsere erste Nacht unter dem Wüstenhimmel verbracht haben. brechen wir heute zu einer ganztägigen Wanderung in den Sanden auf. In den Mittagsstunden ruhen wir uns an einem der Brunnen unter schattigen Akazien aus und genießen die Stille der Wüste in vollen Zügen.

11.Tag: Schwimmtrekking im Wadi Bani Khalid
Heute heißt es sehr früh aufstehen! Per Geländewagen verlassen wir die Dünenlandschaft. Unser Ziel ist die Oase Budah. Hier brechen wir zu unserem Canyoning im Wadi Bani Khalid auf, das wir wegen der gleißend hell reflektierenden, in den Mittagsstunden heißen Felswände des Wadis möglichst früh morgens beginnen wollen.

Schwimmkenntnisse und Klettern unter Zurhilfenahme der Hände sind heute gefordert, denn die Route führt durch ein Gewirr von teils haushohen Felsblöcken, die die enge Schlucht des Wadis versperren, und die nur kletternd überwunden werden können. Wasser gibt es hier so reichlich, dass das Wadi zu jeder Jahreszeit mit klaren Pools und kleinen Wasserfällen aufwarten kann. Über längere Abschnitte ist die Schlucht so eng und der Wasserstand so hoch, dass wir einen Teil unseres Weges schwimmend zurücklegen müssen.
Gute Schwimmkenntnisse, wasserfeste Schuhe und ein wasserfester Tagesrucksack sind Voraussetzung! Wer sich unsicher ist, kann auch in den Geländewagen zum Endpunkt des Treks mitfahren.
Am Endpunkt des Trekkings erwarten uns unsere Wagen.

Erneut fahren wir zur Küste des Indischen Ozeans und erreichen am späten Nachmittag die alte Hafenstadt Sur.
Am Abend erwartet uns in Sur ein Abendessen bei einer Familie. Hier lernen wir nicht nur typisch omanische Küche, sondern gleich auch die Köchinnen kennen und gewinnen einen Eindruck vom Leben in einem omanischen Haus.

12.Tag: Dhowwerften von Sur und Wanderung im Wadi Tiwi
In Sur erwarten uns auch die berühmten Dhow-Werften, in denen seit Jahrhunderten die traditionellen arabischen Holzschiffe gezimmert werden. Ein bis zwei Schiffe liegen normalerweise im Dock. Da die örtlichen Fischer aber inzwischen in kleinen und schnelleren Booten ausfahren, sind leider nicht mehr zu allen Jahreszeiten Schiffe in Arbeit.

Anschließend fahren wir an der Küste entlang und in das Wadi Tiwi hinein.
Gleich dem sehr häufig besuchten Wadi Shab locken auch hier ein Wanderweg unter Palmen und Süßwasserpools, in denen wir ein Bad nehmen können.

Die letzte Zeltnacht verbringen wir direkt am feinsandigen Strand an der Küste nahe Fins.

13.Tag: Badevergnügen im Meer und im Wadi Daykah
Der Morgen steht uns für ein ausgiebiges Bad im Indischen Ozean zur freien Verfügung.
Auf unserem Weg zurück nach Muscat machen wir einen Abstecher in das Wadi Dhayqah. Es ist in ganz Oman als das größte ganzjährig wasserführende Tal des Landes bekannt. In seinem Oberlauf reihen sich etliche Pools aneinander, sodass wir hier das Salzwasser von der Haut spülen können.
Am späten Nachmittag treffen wir wieder in Muscat ein und bummeln gemeinsam durch die Gassen des Souqs von Muttrah.

14.Tag: Muscat und das Ende der Reise
Heute werden wir die Küste aus anderer Perspektive kennen lernen: Bei einer Bootsfahrt vor der Küste Muscats können häufig Delphinschulen, die in den warmen Gewässern leben, beobachtet werden.
Wer lieber nochmals wandern gehen möchte, läuft alternativ auf einem uralten, schmalen und steinigen Fußweg vom ar-Riyam Park hinüber nach Alt-Muscat.
Der Nachmitag steht uns zur freien Verfügung.

Am Abend gehen wir gemeinsam mit unserem Reiseleiter ein letztes Mal Essen. Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen.

15.Tag: Das Ende der Reise
Kurz nach Mitternacht beginnt der Rückflug nach Frankfurt; Ankunft dort am Morgen des 15. Tages.

Für Reisende aus dem Süden buchen wir gerne Flüge ab München oder ab Zürich mit Oman Air. Dies kann mit einem Aufpreis verbunden sein, je nach verfügbarer Buchungsklasse.


 

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