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AKTIV
111 - Sokotra - Naturparadies im Indischen Ozean
Aktiv Reise auf der Insel Sokotra mit Kameltrekking und Wanderungen in den Bergen, mit Bootsfahrten und Höhlenexkursion
Arabien - Jemen

Umfassende Erkundung von Sokotra mit dreitägigem Kameltrekking in den Bergen
Erleben der vielfältigen endemischen Pflanzen mit orts- und naturkundigen Guides
Bootsfahrt an der Küste Sokotras
Relaxen und Baden am Indischen Ozean
Sichere und komfortable Flugverbindungen via Dubai; kein Aufenthalt auf dem jemenitischen Festland

Sokotra gehört zum Jemen. Aber nicht nur politisch gehen die Uhren hier vollkommen anders als auf dem weit entfernten Festland. Nur außerhalb der Monsunzeit, in den Sommermonaten, ist die Insel überhaupt erreichbar.
Weit draußen im Indischen Ozean gelegen birgt Sokotra eine Vielfalt an endemischen Pflanzen und Tieren, wie sie sonst nur auf Madagaskar oder Galapagos zu finden ist.

Zehn Tage stehen uns für die ausführliche Erkundung der Insel zu Fuß, mit Kamelen und Geländewagen zur Verfügung. Wir durchstreifen die Insel gemeinsam mit lokalen Naturführern. Immer wieder zelten wir an den feinsandigen, vollkommen naturbelassenen Stränden.

Das dreitägige Trekking mit Lastkamelen erfordert eine mindestens durchschnittliche Kondition und Hitzeverträglichkeit bei manchmal höherer Luftfeuchte. Die täglichen Wanderzeiten betragen bis zu 7 Stunden. Wegen der teils sehr mageren Infrastruktur auf Sokotra sind Komfortverzicht und Flexibilität gefragt. Frische Lebensmittel müssen importiert werden. Unsere Verpflegung auf Sokotra ist deswegen trotz des mitreisenden Kochs einfach.

Die Route mit den Flugverbindungen via Dubai spart das jementische Festland komplett aus. Von Dubai gelangen wir mit den jungen Flugzeugen der Felix Airways über eine Umsteigeverbindung via Mukalla nach Sokotra; die Umsteigezeit in Mukalla beträgt jeweils nur etwa eine Stunde. Während dieser Zeit halten wir uns nur auf dem Flughafengelände auf. Auf Wunsch kann die Reise um ein paar Tage in Dubai oder um eine Exkursion nach Musandam (Oman) ergänzt werden.

Das Auswärtige Amt warnt (Stand 31.03.15) generell vor Reisen in den Jemen. Deswegen bieten wir diese Reise aktuell leider nicht an.


1. Tag: Anreise nach Dubai
Flug von Frankfurt nach Dubai, Ankunft dort am Abend und Transfer zum Hotel direkt am Creek.

2. Tag: Flug nach Sokotra und Erkundung von Hadibo
Wir fahren zum Flughafen von Sharjah und fliegen zunächst nach Mukalla. Dort haben wir nur etwa eine Stunde Umsteigezeit, die wir direkt im Flughafen verbringen, und fliegen weiter nach Sokotra. Die Airline „Felix Airways“ verfügt über eine junge Flotte von Flugzeugen des kanadischen Herstellers Bombardier. In Sokotra angekommen, erkunden wir die Inselhauptstadt Hadibo und fahren zu unserem Campement, das wiederum direkt an der Küste liegt. Die Unterkünfte bestehen aus einfachen Palmhütten mit gemeinschaftlich genutzten Sanitäranlagen.
Wir nutzen den Abend, um die nahegelegene Aufzuchtstation für seltene Pflanzen der Insel zu besuchen und erste Eindrücke von der Vielfalt der Flora Sokotras zu gewinnen.

3.—6. Tag: Kameltrekking in den Bergen Sokotras
Nach einem Abstecher zu den Töpfereien der Insel, in denen bis vor wenigen Jahren alle Tonwaren der Insel von den hier lebenden Frauen produziert wurden, fahren wir ins Wadi Darho. Hier sind wir zu Fuß unterwegs und erkunden die kleinen Pools im Wadilauf ebenso wie die alten, heute verlassenen Behausungen weit oben an den Abbruchkanten des Wadis. Am späten Nachmittag geht es – nach vielen Stopps an den unzähligen dickbäuchigen Flaschenbäumen dieser Gegend – weiter zur Südseite der Insel bei Nojid, wo wir am Fuß der Berge zelten.

Am kommenden Morgen treffen wir auf unsere Lastkamele und die Sokotris, die uns in den kommenden Tagen über die Berge gen Norden begleiten. Geführt werden wir nicht nur von ihnen, sondern auch von einem pflanzen- und tierkundlich gebildeten Sokotri, der uns die vielen endemischen Arten seiner Heimat zeigen und erklären kann.

Schon mit Sonnenaufgang wachen unsere Begleiter auf und kochen zuallererst einen Tee. Dazu gibt es Fladenbrot, Marmelade und Käse. Dann machen sich die Sokotris daran, die Tiere zu füttern, zu satteln und zu bepacken, wobei die Packerei besonders am ersten Tag recht aufwändig ist, denn die Lasten müssen genau austariert werden, damit tagsüber kein Malheur passiert. Das kann leicht eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen! Auch unsere Habseligkeiten müssen verladen werden, und die Beschränkung auf maximal 10 Kilogramm einschließlich Handgepäck und Schlafsack während des Trekkings lässt sich spätestens jetzt leicht einsehen. Da wir ohne Begleitfahrzeug unterwegs sein werden, tragen die Kamele ja nicht nur unser Gepäck, sondern zusätzlich die ganze Last der Ausrüstung samt den großen Wasserkanistern.

Aber endlich geht es los, denn während der Morgenstunden wollen wir den größten Teil der Tagesetappe zurücklegen. Wir als Fußgänger starten vor den Kamelen und der Begleitmannschaft und halten zwischendurch immer wieder einmal an, um die Landschaft zu genießen und an besonders schönen Stellen eine kleine Pause einzulegen. Die Kamele und die Treiber dagegen gehen ein möglichst gleichmäßiges Tempo, und so kann es sein, dass wir uns zwischendurch länger aus den Augen verlieren.
Zur Mittagszeit treffen wir uns mit der kompletten Mannschaft an einem besonders schönen, möglichst auch schattigen Platz, an dem wir eine längere Pause einlegen. Unser Mittagessen besteht – je nach dem örtlichen Angebot – aus Brot, Rohkost und Thunfisch oder einer einfachen warmen Mahlzeit.
Am Nachmittag sind wir nochmals etwa eine bis zwei Stunden unterwegs, um unseren Campplatz zu erreichen. Dabei passen wir unser Gehtempo den Wetterbedingungen und der Kondition der Mitreisenden an.

Insgesamt ist die Trekkingroute so gewählt, dass in der Regel sowohl die mittäglichen als auch die abendlichen Rastplätze Gelegenheit geben, die Umgebung zu erforschen, Pflanzen und Tiere auszukundschaften oder auf Fototour zu gehen. Wer mag, nutzt die Zeit zum Ausruhen oder Tagebuchschreiben oder genießt vielleicht die vielfach wechselnden Ausblicke. Solche Freiräume zur individuellen Erkundung der Insel sind ganz bewusst eingeplant und machen unter anderem den besonderen Charakter dieses Trekkings aus.

Später beginnen wir mit dem abendlichen Kochen. Zumeist wird es – ganz traditionell – Reis mit einer Fisch- oder Gemüsesauce geben. Und dann bleibt genügend Zeit, am Feuer zu sitzen, in den Sternenhimmel zu schauen oder andere unwichtige Dinge zu tun.

Ziel des Trekkings ist die Region des Djabal Mashanniq, die wir gewöhnlich am 6. Reisetag erreichen. Am Abend zelten wir ein letztes Mal in den Bergen.

7.—8. Tag: Strände im Westen der Insel: Qalansiya & Bootsfahrt nach Shu'ab
Wieder mit den Geländewagen machen wir uns über eine gut ausgebaute Asphaltstraße auf den Weg zur Westspitze der Insel. Im Fischerort Qalansiya quartieren wir uns für zwei Nächte in einem neuen Hotel direkt am Strand ein, gehen schwimmen oder laufen an den Stränden entlang.

Der komplette 8. Tag steht uns für eine Bootstour entlang der Küste bis hinunter zu den Mangroven bei Shu'ab zur Verfügung. Vorbei an steil aus dem Meer emporragenden Felswänden, in denen zahlreiche Vögel rasten, gelangen wir an einen langen Sandstrand. Mit etwas Glück werden wir auf unserem Weg von Delphinschulen begleitet. Am Strand können wir nach Herzenslust baden, spazieren oder auch die hinter dem Strand wild wuchernden Mangroven erkunden.

Am heutigen Abend gibt es sicher wieder frischen Fisch zu essen. Entweder selbst gefangen, oder von den Fischern von Shu'ab erworben. Dazu isst man hier ein leckeres, im Tannur gebackenes Brot.

9.—11. Tag: Naturschutzgebiet Homhil & der Osten der Insel
Zurück entlang der Küste geht es heute – an Hadibo vorbei – in den Ostteil der Insel. Unser Ziel ist das Naturreservat von Homhil. Hier wachsen besonders viele der wie überdimensionierte, skelettierte Schirme aussehenden Drachenblutbäume und vor allem auch zwei Arten von Weihrauchbäumen. Zahllose Legenden ranken sich um die äußerst langsam wachsenden Bäume und ihr Harz. Wir treffen mit etwas Glück Vertreterinnen der lokalen Frauenkooperative.

Am Morgen des 12. Tages wandern wir durch das Wadi Shifa' hinunter bis zur Küste. Das Bett im Oberlauf des Wadis Shifa' besteht aus gleißend weißen Felsplatten, in die das Regenwasser unzählige Kuhlen und kleine Pools gegraben hat. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Abbruch des Hochlandes hinunter zur Küstenebene und beginnen mit dem Abstieg. Unser Ziel sind die Dünen bei Erher. Aus Meeressand bestehend, türmen sie sich übereinander und erreichen so fast die Abbruchkante. Ein schmales Wadi sucht sich seinen Weg hinunter zum Meer. An seinen Ufern, oder etwas weiter östlich an den Stränden von Irryseyl übernachten wir ein letztes Mal in unseren Zelten.

Auf dem Weg zurück nach Hadibo liegt hoch über der Küstenpiste die Höhle Huq. Ein lokaler, ortskundiger Guide – mit etwas Glück eine Frau aus dem Dorf Terbak – führt uns während einer etwa zweistündigen Exkursion in das Höhlensystem hinein.

Ein letztes Mal schlafen wir auf der Insel, wieder in dem Campement.

12.—13. Tag: Flug nach Shardjah & das Ende der Reise
Am Morgen des 12. Tages müssen wir zeitig am Flughafen sein, um den Flieger nach Mukalla und weiter (Umsteigezeit 1:10 h) nach Sharjah zu bekommen. Hier erwartet uns der Transferbus zu unserem Hotel am Creek in Dubai.

In Dubai bleibt uns der Abend zur eigenständigen Erkundung des Goldsouk und für Einkäufe. Am Morgen des 13. Tages Rückflug von Dubai zurück nach Frankfurt oder Beginn der Verlängerungstage in Dubai oder Musandam.

 

min 8, max 12 Pers.
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Einzelzimmerzuschlag 200,00 €
Einzelzimmer/-zeltzuschlag (Hochsaison: 30DEC) * 300,00 €
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €

* nur für bestimmte Termine verfügbar
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug nach Dubai und zurück
Linienflüge Sharjah – Riyan – Sokotra und zurück
Transfers im Kleinbus oder PKW
Rundreise in Geländewagen, wobei die Wagen mit maximal 4 TeilnehmerInnen besetzt werden
Kameltrekking (Tage 4-6) inkl. Lastkamelen und Lokaler Begleitmannschaft
4 Hotelübernachtungen
3 Übernachtungen in Campements mit Gemeinschaftssanitäranlagen
5 Zeltübernachtungen
Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten und Expeditionsküche
Übernachtungen mit Frühstück; auf Sokotra Vollpension
Trinkwasser während der Rundreise
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
Bootsfahrt an der Westküste von Sokotra
Höhlenexkursion mit lokalem Guide
lokaler, Englisch sprechender Naturführer auf Sokotra
Koch während der Rundreise


REISELEITER
Englisch sprechende/r Reiseleiter/in
Ahmad Eissa
Mehdi Naseeb


HINWEISE
Diese Reise ist im Jahr 2016 eine Pilotreise.Bei einer Pilotreise kann es (was wir nicht hoffen wollen!) zu Pannen oder Verzögerungen kommen. Wir haben die Reise sorgfältig vorbereitet und werden alles tun, um solche unvorhergesehenen Ereignisse zu vermeiden oder unangenehme Folgen für die Mitreisenden gering zu halten. Wir rechnen aber bei dieser Reise auch auf Ihre besondere Flexibilität und Ihre Bereitschaft, sich bei anfallenden Problemen mit für eine Lösung einzusetzen.1710