NOMAD. Reisen zu den Menschen.
Julietta Baums Travel
Albertinumweg 5, 54568 Gerolstein
tel +49-6591-94998-0, fax 94998-19, info@nomad-reisen.de


AKTIV
EXPLORE
580 - China Wüsten-Reise mit Kameltrekking Taklamakan
Umfassende Erkundung der Nord- und Südroute der Seidenstraße in der Provinz Xinjiang mit Lastkameltrekking im Zentrum der Wüste Taklamakan.
Asien - China

23-tägige Expeditions- und Trekkingreise in Chinas Nordwest-Provinz Xinjiang
6-tägiges Kameltrekking durch die Wüste Taklamakan
Wanderung am Himmelssee mit Jurtenübernachtung
Nordroute der Seidenstraße mit Urumqi, Turfan und Kuqa
Südroute der Seidenstraße mit Kashgar und Khotan

Auf dieser Reise folgen wir den Spuren der Seidenstraße: Uralte Handelsstädte, schwerbeladene Kamele, Karawanenwege am Rande der Wüste und manchmal durch sie hindurch. Ein einwöchiges Kameltrekking führt uns mitten durch die Taklamakan im Nordwesten Chinas. Von Khotan an der Südroute der Seidenstraße fahren wir in die Taklamakan hinein und verlassen dann die geebneten Wege, um mit einer Karawane in die Wüste ziehen. Dieses Lastkameltrekking ist das Herzstück der Reise. Wir passen wir uns dem Rhythmus der Tiere an und tauchen ein in die Stille der Taklamakan. Der Wind modelliert die Dünen immer wieder neu und vereitelt jeden Versuch dauerhafter Orientierung. Doch unsere Karawanenführer kennen den Weg und führen uns sicher durch das Sandmeer und wieder hinaus.

Am Saum der Taklamakan besuchen wir Städte, die die Seidenstraße zu ihrem Ruhm verholfen haben und deren quirlige Basare - etwa in Kashgar - die einstige Blütezeit mit prallem Leben füllten. 6In den labyrinthischen Gassen der Altstadt von Kashgar, die leider zunehmend modernen Bauvorhaben weichen müssen, vereinigen sich Vergangenheit und Gegenwart zu einem spannenden Gemisch. Von dort folgen wir dem nördlichen Zweig der Seidenstraße, gelangen mit dem Zug nach Kuqa und weiter nach Turfan. Die fruchtbare Oase ist nach dem Toten Meer der tiefste Punkt der Erde. Unterwegs begegnen uns immer wieder Zeugnisse aus der glanzvollen Zeit der Seidenstraße - alte Handelsstädte und spirituelle buddhistische Höhlen – und auf der anderen Seite die Moderne, die auch in diesem entlegenen Teil Chinas Einzug gehalten hat.


1.-3. Tag: Urumqi und Khotan
Unser Reiseziel gehört zu jenen Gebieten der Erde, die nicht auf den üblichen Fluglinien liegen. Das macht ihren Reiz aus und verlangt zugleich, sich auf eine etwas umständliche Anreise einzustellen. Unser Flug führt uns in diesem Fall von Deutschland über die kasachische Hauptstadt Astana in die nordwestchinesische Provinzmetropole Urumqi. Ankunft dort am Morgen des 2. Tages und Transfer ins Hotel.

Nach einer Ruhepause statten wir am Nachmittag dem Basar und der Altstadt einen kurzen Besuch ab. Wer mag, besucht anschließend das sehr sehenswerte Museum der Stadt, in dem beispielsweise die berühmten Mumien aus der Taklamakan aufbewahrt werden.

Am 3. Tag fliegen wir nach Khotan an den Südrand der Taklamakan und erkunden diese Großstadt, die aus einem modernen chinesischen und dem alten uighurischen Stadtteil besteht. Abends schlendern wir über den traditionellen Nachtmarkt und mischen uns auf dem Platz des Volkes unter die Tanzenden. Die Atmosphäre hier ist wirklich ganz besonders: unter der großen Mao-Statue – übrigens das einzige Mao-Denkmal Chinas, an dem neben Mao eine weitere Person stehen darf – tanzen Chinesen und Uighuren einträchtig Walzer, Foxtrott und andere klassische Tänze.


4.-5. Tag: Vorstoß ins Herz der Taklamakan
Heute wagen wir den Vorstoß in das Zentrum der Taklamakan - zunächst noch auf vier Rädern. Von Khotan fahren wir zunächst entlang des Südrands der Wüste ostwärts Richtung Yutian. Die kleine Oasenstadt liegt im Schatten der schneebedeckten Gipfel des Kunlun Shan und ist unser Startpunkt für die Entdeckung der Taklamakan.

Wir verlassen die Straße und kehren für die nächsten acht Tage der Zivilisation den Rücken. Mit Geländewagen folgen wir einer Piste entlang dem Flussbett des Keriya und erreichen am Nachmittag des 5. Tages einen kleinen Ort namens Daheyan. Er liegt mitten in der Wüste, ist vollständig von der Außenwelt isoliert und existiert überhaupt nur, weil der Keriya im Sommer das mit Macht herabströmende Schmelzwasser des Kunlun Shan bis zu 200 Kilometer in die Wüste trägt, bevor es dort erlahmt und versickert.

In Daheyan erwarten uns schon die Karawanenführer, uigurische Bauern aus dem Ort selbst oder aus den Oasenstädten weiter südlich. Die Kamele, die sie mitgebracht haben, dienen ihnen das Jahr über als Last- und Zugtiere. Jetzt sollen sie uns auf unserer Expedition in die Taklamakan begleiten. Das ist eine willkommene Abwechslung für Tier und Mensch. Die Kamele haben die für Innerasien typischen zwei Höcker und tragen besonders an Hals und Kopf ein dichtes, langhaariges Fell. Wir nutzen die Gelegenheit, uns heute schon mit ihnen vertraut zu machen, und kommen dabei ganz von allein mit ihren Besitzern ins Gespräch. Das ist gut so, denn wer mit einer Karawane in die Wüste zieht, sollte seine Mitreisenden kennen.


6.-11. Tag: Lastkameltrekking in der Taklamakan
Die nächsten sechs Tage sind wir nun vollkommen auf uns allein gestellt . Unsere Karawane ist gar nicht so klein, denn alles muss mitgeführt werden: Verpflegung, Futter für die Tiere, Wasser, Ausrüstung und Material. Auch der berühmte Forschungsreisende Sven Hedin zog mit großem Tross los, und dennoch kam er bei seinem Versuch, die Taklamakan zu durchqueren, am Ende fast ums Leben. Uns kann das nicht passieren, allein deshalb nicht, weil unsere Führer die Route sicher beherrschen und mit den Verhältnissen aufs Beste vertraut sind.

Alle Kamele werden Lasten tragen, jedoch nicht alle gleich viel. Auf diese Weise steht für die vom Laufen im Sand Ermüdeten in Ausnahmefällen auch ein Reittier zur Verfügung – zum Ende des Trekkings ist das einfacher als zu Beginn, denn alles Wasser und alle Lebensmittel müssen von Anfang an mitgeführt werden.

In der Regel stehen wir mit der Sonne auf, packen unsere Sachen zusammen,frühstücken und machen uns auf den Weg. In einer langgezogenen Reihe ziehen wir durch das Meer der Sanddünen. Die Gehgeschwindigkeit entspricht dem üblichen Karawanentempo – ist also durchaus zügig, wenn wir hinter den Kamelen hergehen.

Bei guter Kondition bleibt ausreichend Zeit, unterwegs die eine oder andere Düne zu besteigen, den Blick zu genießen und zu fotografieren. Mittags machen wir eine kurze Rast, nehmen ein Picknick zu uns und brechen (schon der Kamele mit den schweren Lasten wegen, die mittags nicht abgeladen werden können) zügig wieder auf zur zweiten Tagesetappe, um unser Tagesziel möglichst reichlich vor Sonnenuntergang erreicht zu haben. Abends genießen wir ein einfaches, aber nahrhaftes und leckeres warmes Essen, und so lange das Brennholz reicht, wird ein Feuer unseren Lagerplatz erhellen und uns mit seiner Wärme willkommen sein.

Knapp eine Woche lang ist unsere Karawane im Herzen der Taklamakan unterwegs, umgeben von einer Welt aus Sand und Dünen. Es ist vor allem der Wind, der diese unermessliche Landschaft formt, indem er die Dünen bald hierhin, bald dorthin zwingt wie Wellen in einem Ozean. Zudem werden wir sehr bald feststellen, dass die Dünenhänge auf einer Seite stets relativ fest sind und auf der gegenüberliegenden Seite weich und nachgiebig. Auch das macht der Wind: Er bläst den losen Sand über die Dünenkämme und lässt ihn auf der ihm abgewandten Seite wieder herunterrieseln.

Zum Glück für uns ist der Wind im September und Oktober sehr zahm. Das macht die ungeheure Stille, die uns umgibt, noch größer. Sie gehört ohne Zweifel zu den tiefsten Eindrücken, die uns in der Taklamakan erwarten.

Am elften Tag unseres Kameltrekkings erreichen wir die Asphaltstraße – die neue Straße quer durch die Taklamakan wurde 2007 fertiggestellt und verbindet Aral im Norden mit Khotan am Südrand der Wüste. Sie führt an der alten Festung Mazartag vorbei. Hier verabschieden wir uns von unseren Kamelen und den Führern und verbringen eine letzte Nacht in den Zelten.

12.-13. Tag: Auf der südlichen Seidenstraße
Den Weg von Mazartag nach Khotan legen wir mit den Wagen zurück.

Khotan liegt an der Südroute der Seidenstraße. Diese ist, wie wir sehen werden, der älteste Teil dieses Handelsweges. Seine Abgeschiedenheit bis in die jüngere Vergangenheit hat ihn vor moderner Verunstaltung weitgehend bewahrt.

Khotan, einst das bedeutendste Königreich auf der Südroute der Seidenstraße, war eine sehr wohlhabende Oase und der wichtigste Handelsplatz für jene Waren, die als Luxussymbole des Fernosthandels galten: Jade, Seide und Teppiche. Tatsächlich war es ein hiesiger König, der seine frisch angetraute Braut aus der chinesischen Han-Dynastie dazu überredete, unter Todesgefahr die ersten Seidenraupen aus ihrer Heimat herauszuschmuggeln. Damit war das chinesische Seidenmonopol beendet.

Wir machen einen Bummel durch die Altstadt und über den Basar, dessen orientalisches Treiben an mittelalterliche Jahrmarktszenen erinnert, und besuchen in der Umgebung der Stadt Gehöfte, in denen Seidenstoffe und Papier bis heute nach den gleichen Verfahren wie vor 2.000 Jahren gewonnen werden. Anschließend gehen wir auf Jade-Suche im "Fluss des weißen Jade" und besichtigen eine Jadeschnitzerei.

Dann machen wir uns auf den Weg nach Kashgar.

14.-17. Tag: Kashgar, Karakorum Highway und Sonntagsmarkt
Mythos Kashgar: Allein der Name ruft unweigerlich die Erinnerung an farbenfrohe Märkte und das turbulente Leben der damaligen Städte der Seidenstraße hervor. Hier liefen die Südroute und Nordroute der chinesischen Seidenstraße zusammen, hier trennten sich die Wege der verschiedenen Seidenstraßen – denn es gab ja nicht nur eine – in Richtung der heutigen Staaten Pakistan einerseits und Usbekistan und Kirgistan andererseits. Hier wurde gefeilscht und gehandelt, gekauft und verkauft, diskutiert und philosophiert. Kashgar war Handelsplatz und Nachrichtenbörse gleichzeitig.

Heute hat die chinesische Regierung die Stadt zu einem regionalen Zentrum mit moderner Architektur und breiten Prachtstraßen ausgebaut – der Kontrast zwischen Alt und Neu, zwischen uighurischer und chinesischer Lebensweise ist deutlich sichtbar.

Von Kashgar aus unternehmen wir einen Tagesausflug in die Bergwelt des Pamir. Unser Ziel ist der 3.600 Meter hoch gelegene Karakol-See im Schatten des Muztag Ata, des "Vaters aller Eisberge", der stolze 7.546 Meter misst. Die Trockenheit der Wüste scheint mit einem Mal wie fortgewischt, statt dessen ziehen Nomaden mit ihren Herden durch die wilde Bergregion. Wenn möglich, übernachten wir hier oben in der Einsamkeit in einer Jurte.

Zurück in Kashgar schlendern wir durch den großen Bazar und durch die teilweise restaurierte Altstadt zur Id Kah-Moschee, der größten Moschee Chinas. Auch das Abak-Hodscha-Mausoleum erzählt ebenso vom Glanz der früheren Zeiten, es war das Machtsymbol einer mächtigen Fürstendynastie dieser Provinz.

Am nächsten Morgen tauchen wir in das Gedränge und Geschiebe des sonntäglichen Viehmarktes ein. Inzwischen weit außerhalb der Stadt angesiedelt, wird hier noch immer alles denkbare Vieh von weither kommend verhandelt: Schafe und Ziegen, Kühe und Esel, Maultiere und rassige Pferde – alle streng sortiert nach Alter und Geschlecht. Hierhin wagt sich kaum ein Han-Chinese, es ist eine rein uighurische Angelegenheit. Im lebhaften Gedränge der Gassen ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie es hier zu Zeiten der Seidenstraße zugegangen sein muss.

Nachmittags steigen wir in den Zug und schaukeln gen Westen nach Kuqa, wo wir gegen 20.00 Uhr ankommen. Die Eisenbahnstrecke zwischen Kashgar und Urumqi wurde erst 1999 eröffnet und bringt uns eine Abwechslung. Würde man die Strecke bis Urumqi durchfahren, wäre man 36 Stunden unterwegs – doch wir steigen in Kuqa aus und erkunden einen weiteren spannenden Ort an der Seidenstraße.


18.-20. Tag: Die Nordroute der Seidenstraße
Auch Kuqa blickt auf eine bewegte Geschichte als Handelszentrum zurück. Heute ist es eine kleine, ruhige Stadt, in der wir Zeit haben, uns ein wenig umzusehen. In der Umgebung erkunden wir am 18. Tag die „Tausend-Buddha-Höhle“ von Kizil.

Die ehemals über 200 Grotten gehen zum Teil auf das 3. Jh. n. Chr. zurück und gehören zu den ältesten buddhistischen Höhlentempeln Chinas. Auf unserer kleinen Wanderung durch das Kizil Valley können wir uns gut vorstellen, wie einsam die Mönche damals gelebt haben. Auch dem einst höchsten Feuersignalturm entlang der Seidenstraße statten wir einen Besuch ab.

Die Ruinen von Subashi liegen beiderseits des Kuqa-Flusses. Wir besuchen die wichtigsten Teile der ehemaligen Klosterstadt aus dem 4. Jhd. Drei große Stupas stehen scheinbar verstreut und doch symmetrisch angeordnet auf freiem Feld – stumme Zeugnisse einer lebendigen und spirituellen Vergangenheit.

Am Nachmittag des 19. Tages steigen wir wieder in die chinesische Eisenbahn und tuckern durch die Nacht gemächlich weiter westwärts. Am nächsten Morgen erreichen wir Turpan (Turfan) in der gleichnamigen Senke. Diese gilt im Hochsommer als Glutofen Chinas, das Thermometer steigt auf bis zu 47 Grad Celsius. Dafür herrscht im Winter bitterste Kälte.

Mit einer Lage von durchschnittlich 150 Metern unter dem Meeresspiegel markiert sie den tiefsten Punkt Chinas und den zweittiefsten der Welt. Rund 30 Sandstürme wirbeln alljährlich über die Oase hinweg, manche von ihnen erreichen Orkanstärke.

Zum Glück haben wir weder Sturm noch außergewöhnliche Hitze zu fürchten, September und Oktober sind gemäßigte Monate und im Frühjahr zieht im Laufe des März der Frühling ein. Um für den Rest des Jahres gewappnet zu sein, umgibt sich Turfan (Turpan) mit einem Windschutzgürtel aus Millionen von eigens zu diesem Zweck angepflanzten Bäumen.

Überhaupt – das will so gar nicht zu den extremen Launen der Natur passen – ist Turfan (Turpan) ein fruchtbares Ackerbaugebiet. Das liegt hauptsächlich am Karez, einem ausgeklügelten Bewässerungssystem, das aus einem weitläufigen Kanalnetz besteht. Im Prinzip handelt es sich dabei um einen waagerecht gegrabenen Brunnen, der bereits vor rund 2000 Jahren bis zum Fuß der Tian-Shan-Berge vorangetrieben wurde, um dort die leicht zugänglichen wasserführenden Schichten anzuzapfen. Seit jeher gelten die Melonen aus Turfan (Turpan) als erlesen, die Weintrauben zergehen auf der Zunge und ergeben ausgesprochen hochwertige Rosinen.

Wir erreichen Turpan am am Vormittag des 20. Tages. Hier gibt es so viel zu sehen: Wir bummeln über den Bazar, werfen einen ausführlichen Blick auf das alte Emin-Minarett der Sulaiman-Moschee, dessen charakteristische Flaschenform zu einer Art Wahrzeichen des Ortes geworden ist und lernen das Karez-System näher kennen.

Die Flammenden Berge sehen im Abendlicht tatsächlich so aus, als würde sie die untergehende Sonne in Brand setzen. In dieser großartigen Szenerie liegen die buddhistischen Grotten von Bezeklik. Leider haben sie unter religiösem Vandalismus, archäologischer Plünderung und der chinesischen Kulturrevolution arg gelitten, doch die Reste der ehemals prächtigen Wandmalereien verraten immer noch westliche Einflüsse - nicht verwunderlich in einem Gebiet, das durch die nördliche Route der Seidenstraße Jahrhunderte lang in ständigem Kontakt mit den Mittelmeerländern stand.


21.-22. Tag: Nomadenleben am Himmelssee
Am nächsten Morgen erkunden wir zunächst die Ruinen von Jiaohe. Die alte Festungsstadt liegt eindrucksvoll auf einem Felssporn zwischen zwei Flüssen, daher auch ihr Name, der aus dem Chinesischen übersetzt in etwa „Zusammenfluss zweier Flüsse“ bedeutet. Ihre Blütezeit genoss die Stadt im 9. Jhd. unter der uighurischen Herrschaft, die alten städtischen Strukturen und Bauten sind noch gut erkennbar und wir lassen im Geiste das turbulente Leben der damaligen Zeit wieder auferstehen.

Dann ein kompletter Szenenwechsel: Wir fahren nach Norden in das Tien Shan-Gebirge. Auf knapp 2000m Höhe liegt der glasklare, von grünen Fichtenwäldern und einer grandiosen Bergkulisse umgebene und von vielen Mythen umwobene Himmelssee. So viel Grün haben wir schon lange nicht mehr gesehen. Hier oben befindet sich das Gebiet der kasachischen Nomaden und in der Umgebung des Sees stehen viele Jurten. Wir genießen den Nachmittag in dieser wunderbaren Umgebung und übernachten ebenfalls in einer Jurte.

Am Vormittag des 22. Tages bleibt genügend Zeit für eine Wanderung in der Umgebung des Sees – oder für einen Plausch mit den Kasachen – bevor wir uns auf den Weg nach Urumqi machen. Dort haben wir Zeit für letzte Einkäufe im Basar oder einen Bummel durch die modernen Einkaufszentren.

Die Hauptstadt der uigurischen autonomen Region Xinjiang, ist im Vergleich zu den bisher gesehen Handelsplätzen eine recht junge Gründung. Wahrzeichen ist der sogenannte Rote Berg, der das Zentrum um rund 150 Meter überragt und einen ungestörten Ausblick erlaubt. Wir statten dem Basar und der Altstadt einen kurzen Besuch ab. Wer mag, besucht anschließend das sehr sehenswerte Museum der Stadt, in dem beispielsweise die berühmten Mumien aus der Taklamakan aufbewahrt werden.


23. Tag: Nach Hause
Nach einer letzten Nacht in Urumqi fliegen wir am Mittag des 23. Tages via Astana zurück nach Frankfurt, wo wir aufgrund der Zeitverschiebung am frühen Abend (ca. 18:30h) ankommen.

Anforderungen: T-III
Das Lastkameltrekking bedarf wegen des Gehens im Sand einer guten Kondition. Die Route führt Sie in unwegsame Regionen, die bereits physische wie auch psychische Entbehrungen erfordern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verfügen Sie über eine gute körperliche Verfassung oder benutzen die Zeit vor Ihrer Reise für das entsprechende Vorbereitungstraining. Während des Trekkings sind Sie täglich sieben bis neun Stunden unterwegs und legen dabei jeweils etwa 20 Kilometer zurück. Die für die Takla Makan (Taklamakan) typischen enormen Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperaturen setzen Klimaverträglichkeit voraus. Ansonsten erfordern teils lange Fahrstrecken ein gewisses Durchhaltevermögen. Während der Zugfahrt steht auch in den 1.-Klasse-Schlafwagenabteilen nur ein chinesischen Körperlängen entsprechender Platz zur Verfügung.

 

TERMINE & PREISE

Termin / Buchungsnr.   Preis in €
16.03.18 - 07.04.18
18-0316CHN580 
4195,00
11.09.18 - 06.10.18
18-0911CHN580 Siehe Fußnote 1
4295,00
* Die Preise für 2018 sind noch unter Vorbehalt

min 6, max 12 Pers.
Basispreis 3950,00 €
Steuern & Kerosin 245,00 €
Saisonzuschlag Fußnote 1 100,00 €
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €
Einzelzimmer/-zeltzuschlag 400,00 €
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug ab Frankfurt (andere Abflughäfen möglich, teils gegen Aufpreis)
Transfers vom und zum Flughafen
Zug Kashgar-Kuqa (Tag 17)
Nachtzug Kuqa-Turfan (Tag 19-20, Schlafwagen 1. Klasse, 4 Betten pro Abteil)
Rundreise im Minibus
Transfers zum Trekking (Khotan-Daheyan, Nähe Mazartag-Khotan) mit Allradfahrzeugen
Miete für Lastkamele während des Treks (Tage 6-11), einheimische Begleitmannschaft samt Koch
10 Hotelübernachtungen
7 Zeltübernachtungen
2 Jurtenübernachtungen (Gemeinschaftsjurte)
1 Homestay-Übernachtung
Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten, einfachen Schlafmatten und Expeditionsküche
Vollpension
Trinkwasser während der Rundreise
alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
lokale Englisch sprechende Reiseleitung


NEBENKOSTEN
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art


REISELEITER
Englisch oder Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
Englisch sprechende/r Reiseleiter/in
Wang Yunzhen
lokale Reiseleiter


HINWEISE
Das Lastkameltrekking bedarf wegen des Gehens im Sand einer guten Kondition. Die Route führt Sie in unwegsame Regionen, die bereits physische wie auch psychische Entbehrungen erfordern. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, verfügen Sie über eine gute körperliche Verfassung oder benutzen die Zeit vor Ihrer Reise für das entsprechende Vorbereitungstraining.1710