NOMAD. Reisen zu den Menschen.
Julietta Baums Travel
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554 - Pakistan: Auf dem Karakorum Highway
Umfassende Erlebnisreise vom kirgisischen Tien-Shan-Gebirge über Kashgar und den Khunjerab-Pass auf dem Karakorum Highway bis Islamabad. Abstecher nach Skardu in Baltistan
Asien - Pakistan, --China~CN--Kirgistan~KG

25-tägige Erlebnisreise durch Kirgistan, China und Pakistan
Erkundung des kirgisischen Hochlands mit Hirtenleben am Son Kul
Besuch der alten Seidenstraßen-Metropole Kashgar und des Sonntagsmarktes
Wanderung zur Märchenwiese und zum Nanga Parbat Basislager
Über den Khunjerab-Pass und den Karakorum-Highway zu den majestätischen Bergwelten und abgeschiedenen Tälern des Karakorum

Diese abwechslungsreiche Reise führt von Kirgistan über den äußersten Westen Chinas nach Pakistan. Den hauptsächlichen Teil der Reise folgen wir dem Karakorum-Highway, der höchst gelegenen und mit unzähligen Mythen behafteten Fernstraße zwischen Kashgar und Islamabad. Vor allem im ersten Teil der Reise treffen wir immer wieder Nomaden, die mit ihren Herden durch die unterschiedlichen Weidegründe ziehen. Die Moderne hat noch nicht überall Einzug gehalten, uralte Traditionen und Bräuche faszinieren uns genau so wie das seenreiche Hochland Kirgisiens und die schroffe Bergwelt des Karakorum, des extremsten Gebirges der Welt.

Unterwegs wohnen wir sowohl in Jurten als auch in Hotels, Hütten und Zelten. Dadurch haben wir immer den größtmöglichen Kontakt zur Bevölkerung und zur Natur.


1.-2. Tag: Anreise nach Bishkek (Kirgistan)
Via Istanbul erreichen wir Bishkek am frühen Morgen des folgenden Tages. Am Vormittag nehmen wir uns Zeit, um auszuruhen und „anzukommen“.

Nachmittags starten wir zur Erkundung der kirgisischen Hauptstadt. Bishkek liegt auf rund 800 Metern Höhe am Rand eines westlichen Ausläufers zum Tien Shan und geht ursprünglich auf eine Karawanenstation der Seidenstraße zurück. Ihr heutiges Aussehen – Schachbrettmuster, repräsentative Boulevards, aufwändig gestaltete öffentliche Gebäude – trägt den Stempel der Sowjetzeit und bietet zentralasiatisches Großstadtleben.

3.-5. Tag: Vom Issyk Kul zum Son Kul
Am nächsten Morgen führt uns der Weg nach Tokmok. Nicht weit davon, am Rand einer fruchtbaren Ebene, lag vom 11. bis 14. Jhd die Handelsstadt Balasaghun. Aus ihren Ruinen ragt der imposante Rest des sorgfältig gemauerten Burana-Turms hervor. Er gilt als das älteste Minarett Zentralasiens.

Von dort folgen wir dem Gebirgszug des Kungei-Alatau in Richtung Osten und entlang des Issyk Kul. Die Kirgisen nennen ihn den „warmen See“, weil er nie zufriert. Mit einer Fläche von mehr als 6000 Quadratkilometern ist er das bei weitem größte Gewässer des Landes und zugleich der zweitgrößte Gebirgssee der Welt.

Am nächsten Tag fahren wir über die kleine Bezirkshauptstadt Kochkor zum rund 3000 Meter hoch gelegenen Son Kul hinauf. Der See ist umgeben von Viertausendern und weiteren hohen Gipfeln.

Die Region gilt als das klassische Sommerweide-Gebiet Kirgistans. In den Jurten, die dort wie Pilze aus dem Boden wachsen, finden ganze Großfamilien Platz. Während der warmen Monate führen die Kirgisen ihr angestammtes Hirtenleben und pflegen alte Bräuche wie die Falken- und Adlerjagd.

Auch wir sind einen Tag lang unterwegs (wer will, kann dafür auch ein Pferd mieten), verlieren uns in der herben Gebirgslandschaft und teilen den Alltag der Menschen, deren Leben ganz um ihre Herden kreist.

6.-7. Tag: Der Torugart-Pass: Unser Weg nach China
Durch kleine Dörfer und wunderschöne Landschaften erreichen wir Naryn, das Zentrum des Südens und die letzte größere Stadt vor der chinesischen Grenze. Das Stadtbild ist immer noch sehr sowjetisch geprägt, doch die malerische Lage im engen Tal des Naryn-Flusses und die hoch aufragenden Berge ringsum geben dem Ort ein besonderes Flair.

Wir bummeln über den zentralen Platz mit dem Freiheitsdenkmal und schauen uns ein wenig in der Art Gallery um. In wechselnden Ausstellungen werden hier Werke unterschiedlicher kirgisischer Künstler ausgestellt. Am Abend sind wir bei einer Familie zu Gast und lernen kirgisische Hausmannskost kennen. Wir bleiben auch über Nacht bei der Familie und starten am nächsten Morgen gestärkt in neue Abenteuer.

Auf dem Weg in die Einsamkeit der Berge tauchen wir zunächst in die Vergangenheit ein und statten den Überresten der alten Karawanserai Tasch Rabat einen Besuch ab.

In den Zeiten der Seidenstraße reisten hier Händler und Kaufleute, Waren und Karawanen, Geschichten und neue Ideen in beide Richtungen. Heute sind nur noch Ruinen übrig und die Waren werden aus und nach China mit LKW’s transportiert, doch die Lage und die Atmosphäre lassen uns leicht in die glanzvollen Zeiten der Vergangenheit abdriften.

Dann reisen auch wir nach China – kurz nach dem Ak-Beyit-Pass befindet sich der erste kirgisische Checkpoint und nach der Umrundung des malerischen Chatyr Kol nehmen wir am Torugart Pass auf 3.752 Metern Höhe Abschied von Kirgistan.

Nach dem Fahrzeugwechsel reisen wir weiter durch die Einsamkeit der großartigen Bergwelt des Tien Shan. Am Abend erreichen wir Kashgar, die glanzvolle Metropole aus der Blütezeit der Seidenstraße.

8.-9. Tag: Mythos Kashgar
Allein der Name ruft unweigerlich die Erinnerung an farbenfrohe Märkte und das turbulente Leben der damaligen Städte der Seidenstraße hervor. Hier liefen die Südroute und Nordroute der chinesischen Seidenstraße zusammen, hier trennten sich die Wege der verschiedenen Seidenstraßen – denn es gab ja nicht nur eine – in Richtung der heutigen Staaten Pakistan einerseits und Usbekistan und Kirgistan andererseits. Hier wurde gefeilscht und gehandelt, gekauft und verkauft, diskutiert und philosophiert. Kashgar war Handelsplatz und Nachrichtenbörse gleichzeitig.

Heute hat die chinesische Regierung die Stadt zu einem regionalen Zentrum mit moderner Architektur und breiten Prachtstraßen ausgebaut – der Kontrast zwischen Alt und Neu, zwischen uighurischer und chinesischer Lebensweise ist deutlich sichtbar.

Wir schlendern durch den großen Bazar und durch die teilweise restaurierte Altstadt zur großen Id Kah-Moschee, der größten Moschee Chinas. Auch das Abak-Hodscha-Mausoleum erzählt ebenso von früheren Zeiten, es war das Machtsymbol einer mächtigen Fürstendynastie dieser Provinz.

Am nächsten Morgen tauchen wir dann in das Gedränge und Geschiebe des sonntäglichen Viehmarktes ein. Seit Jahrhunderten werden hier Schafe und Ziegen, Kühe und Esel, Maultiere und Pferde gehandelt und der Markt ist nach wie vor eine rein uighurische Angelegenheit. Es ist nicht schwer sich vorzustellen, wie die Märkte früher aussahen.

10.-11. Tag: Bergwelten am Khunjerab
Heute begeben wir uns auf den legendären Karakorum-Highway (KKH) und fahren hinauf in die Berge. Unser erstes Ziel ist der 3600 Meter hoch gelegenen Karakul-See im Schatten des Mutztagh Ata, des 7.546 Meter hohen „Vaters aller Eisberge“. Eine kleine Wanderung führt uns rund um den Karakul-See, in dem sich die umliegenden Berge spiegeln. Nomaden ziehen umher, am Seeufer weiden einige Yaks und die malerische Idylle wird nur durch die LKWs gestört, die auf ihrem Weg von oder nach Pakistan durch diese Szenerie brausen – sofern die Straße ein Brausen zulässt.

Der KKH – so der Kurzname für den Karakorum Highway – führt von Kashgar über die Pässe des Khunjerab bis nach Islamabad und wir werden ihm und seiner Geschichte in den nächsten Tagen folgen.

In seiner heutigen Form wurde er in den Jahren 1967-1982 als chinesisch-pakistanisches Gemeinschaftsprojekt gebaut. Tausende von Arbeitern waren mit dem Bau beschäftigt, einige ließen ihr Leben – worauf die am Wegesrand liegenden Friedhöfe und Gedenkstätten für die „Märtyrer des Karakorum Highway“ hinweisen.

Über den Kelasi-Pass erreichen wir Tashkorgan, wo wir auch übernachten. „Tashkorgan“ bedeutet auf Tadschikisch „Stadt der Steine“ oder „Steinerne Stadt“, die alte wuchtige Befestigungsmauer ist teilweise noch sichtbar.

Durch sanfte Hochtäler erklimmen wir den knapp 4.700 Meter hohen Khunjerab-Pass, den höchsten befestigten Pass der Welt. Ein einsames Tor und ein Grenzstein sowie ein paar Soldaten markieren die geografische Grenze zwischen China und Pakistan. Doch – wie so oft bei Grenzübertritten – ändert sich trotzdem plötzlich alles.

Die lieblichen Täler verwandeln sich die in eine unwirtliche Gerölllandschaft und das schroffe und scharfzackige Karakorum-Gebirge mit seinen wilden Schluchten taucht erstmalig vor unseren Augen auf.

In Sost werden dann die Grenzformalitäten erledigt und wir sind endgültig in Pakistan angekommen. Auf der Weiterfahrt nach Gulmit passieren wir den Batora-Gletscher, den größten Gletscher im Karakorum.

12.-13. Tag: Wilde Täler: Shimshal und Hunza
Im abgelegenen Shimshal-Tal haben sich noch viele alte Bräuche und Traditionen erhalten – gleichwohl ist der Bildungsgrad hier weitaus höher als in anderen Regionen Pakistans. Sowohl die Aga Khan Kulturstiftung wie auch Vereine aus Deutschland haben in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Es gibt eine gute Schule und ein Sprichwort besagt, dass in Shimshal sogar die Yaks Englisch sprächen. Die Menschen leben von Ackerbau und Viehzucht, große Yakherden ziehen über die Sommerweiden.

In grandioser Landschaft gelegen, ist der Hauptort Shimshal Ausgangspunkt für viele Trekkingtouren durch den angrenzenden Khunjerab National Park. Wenn wir Glück haben, erhaschen wir auf dem Weg sogar einen Blick auf den entfernten, im pakistanisch-chinesischen Grenzgebiet gelegenen K2.

Auch in den nächsten Tagen begleiten uns gewaltige Gletscher, hohe Bergketten und vereinzelte Seen wie z.B. der Borith-See. Wir passieren den Passu Gletscher und den Batora-Gletscher und hören von den Geschichten und Legenden derjenigen, die diese bestiegen und erforscht haben.

Und natürlich die Geschichte und Mythen rund um die Fürstentümer von Hunza und Nagyr, die erst 1974 Pakistan vollständig beitraten. Die Dynastie der Mir herrschte für 900 Jahre über Hunza, sie lebte von der Besteuerung der durchreisenden Karawanen und nicht selten auch von Raubüberfällen auf dieselben sowie vom Sklavenhandel.

In Gulmit sehen wir die Sommerresidenz der Mirs sowie das kleine Museum. Auch auf der Weiterreise begegnen uns immer wieder Zeugnisse aus der großen Zeit der Hunzakuts und ihrer Herrscher.

14.-16. Tag: Entlang des Hunza von Karimabad nach Gilgit-Baltistan
Auf dem Weg nach Karimabad überqueren wir den Attabad See über die neue Straßenverbindung. Der KKH verläuft an dieser Stelle teilweise unterirdisch durch einen Tunnel, teilweise über eine gewagte Brückenkonstruktion – die chinesische Regierung finanziert den Ausbau und die Befestigung des gesamten Highways, nicht zuletzt um den Warentransport auf der Strecke zu beschleunigen und die chinesische Wirtschaft weiter zu stärken.

Wir reisen weiter nach Karimabad, in die „Hauptstadt“ des Hunza-Tals. Oberhalb des Ortes liegt, mit einem grandiosen Blick in das grüne Flusstal und auf den 7788 hohen Rakaposhi auf der anderen Seite, das mittelalterliche Baltit Fort, langjähriger Wohnsitz der Mirs. Heute kümmert sich die Kulturstiftung des Aga Khan um das Gebäude, hat es restaurieren lassen und in ein Museum umgewandelt, ebenso hat sich die Stiftung der alten Siedlung Ganesh angenommen und ein Freilichtmuseum daraus gemacht.

Eine kleine Wanderung bringt uns zu den „Sacred Rocks“, eher ein Gästebuch der Seidenstraße, in dem über 2000 Jahre lang Reisende, Händler und Missionare Inschriften in unterschiedlichen Sprachen und Schriftzeichen hinterlassen haben. Vor allem bei den Felsritzungen sind buddhistische Einflüsse, hauptsächlich aus der Gandhara-Zeit, erkennbar.

Am Nachmittag fahren wir nach Hoper und genießen von dort einen phantastischen Blick auf die großartige Szenerie der umgebenden 7000er.

Dann verlassen wir Hunza und reisen weiter nach Gilgit-Baltistan. Unterwegs können wir vom Rakaposhi View Point nochmals einen spektakulären Blick auf den Eisriesen werfen.

Bei Chalt tauchen wir in die Geologie ein – hier schieben sich die Eurasische und die Indische Kontinentalplatte übereinander, wodurch die Region immer weiter angehoben wird und der Himalaya jährlich um 1,5 cm „wächst“.

Die nachfolgende Strecke von Karimabad nach Gilgit gehört zu den landschaftlich schönsten Abschnitten des KKH. Gilgit ist sowohl Verwaltungszentrum der Provinz Gilgit-Baltistans wie auch der wichtigste Handelsplatz des Nordens.

Wir bummeln über den quirligen Basar, auf dem Käufer und Verkäufer lautstark feilschen, und schauen uns die hölzerne Hängebrücke, die den reißenden Gilgit-Fluss überspannt, an.

In einem kleinen Seitental besuchen wir die Überreste einer in den Fels gehauenen Buddhafigur aus dem 7. Jhd. Eine Legende besagt, dass das 3 m hohe Bildnis des Kargah-Buddha in Wirklichkeit eine an den Fels geschlagene Dämonin sei, die von einem frommen Pilger hier festgenagelt wurde.

17-20. Tag: Baltistan und das Deosai-Plateau
Heute liegt ein langer Fahrtag vor uns, doch die Zeit haben wir schon lange vergessen und die abwechslungsreiche Landschaft lässt die Fahrt nach Skardu kurzweilig erscheinen.

Das Panorama des Nanga Parbat, den wir später noch von nahem bestaunen werden und die imposante Rondu-Schlucht, deren Felswände teilweise bis auf weniger als 30 Meter zusammenrücken, sind überwältigend. Dann überqueren wir den Indus und gelangen in die Ebene von Skardu.

Wie eine Oase liegt der Ort in der Ebene, dominiert vom „Rock of Skardu“, einem großen monolithischen Felsen und umgeben von kleineren Sanddünen und Bergen. Auch hier gibt es einen Polo-Platz, denn Polo wird in Baltistan häufig gespielt – wenngleich aufgrund der abgeschiedenen Lage die Gegner fehlen, denn der Pferdetransport bis oder von Gilgit ist nicht so einfach.

Skardu ist auch Ausgangspunkt für viele Trekkings und Bergexpeditionen. Am 18. Tag unternehmen wir einen Ausflug nach Thalle und erwandern den gleichnamigen Gletscher, von dessen Gipfel wir wiederum einen phantastischen Blick auf die verschiedenen umliegenden 7000er haben.

Am nächsten Morgen bummeln wir über den kleinen Basar und erklimmen den „Rock of Skardu“ mit dem alten Karpochu-Fort und dem wunderbaren Blick über den Ort, das gesamte Tal und den träge dahinfließenden Indus.

Auf dem Weg zum Deosai-Plateau kommen wir am Satpara-See vorbei, ein beliebtes Ausflugsziel und wichtig für die Bewässerung der Ebene. Nachdem er vor einigen Jahren aufgestaut wurde, ist er zusätzlich Stromlieferant für Skardu und die Umgebung.

Wir übernachten heute unter freiem Himmel auf dem Deosai-Plateau und schlagen unser Zelt am Sheoshar See auf – er liegt 4.142 Meter hoch und ist damit einer der höchstgelegenen Seen der Welt, ebenso wie das gesamte Plateau zu den höchsten der Welt zählt.

Gegründet wurde der Deosai-Nationalpark mit seinen sanften Hügeln und klaren Bächen 1993 zum Schutz der Himalaya-Braunbären. Es gibt nur noch wenige Exemplare dieser Gattung im Himalaya, in Kashmir und im nördlichen Pakistan.

Wir verlassen dieses Paradies und reisen weiter nach Astore. Das Astore-Tal ist nur in den Sommermonaten schneefrei, aufgrund der Luftfeuchtigkeit wachsen hier Wacholder, Kiefern, Zedern und Tannen. Denn das gewaltige Massiv des Nanga Parbat hält den Monsum fest, lässt ihn an seiner Südseite abregnen und sorgt somit für ganz andere Vegetation und Klimata als an der Nordseite des Berges bzw. im gesamten Karakorum.

Tag 21.-24.: Märchenwiese & Nanga Parbat
Am Morgen verlassen wir die wilde Astore-Schlucht und begeben uns zur berühmten Raikot-Brücke. Per Jeep erreichen wir in einer etwa einstündigen Fahrt das kleine Dorf Tatto, in dem wir uns erst stärken, bevor unsere Wanderung zur Märchenwiese beginnt.

In der Tat ein Märchen: eine grüne Wiese inmitten eines malerischen Nadelwaldes und mit direktem Blick auf die beeindruckende Nordwand des Nanga Parbat. Der Berg mit seinen 8.125 Metern wirkt durch seine Lage abseits des Karakorum und Himalaya wie ein eigenes Gebirgsmassiv, aus Bergsteigersicht gehört er zu den schwierigsten und gefährlichsten Bergen der Erde.

Wir übernachten in Hütten auf der Märchenwiese. Am nächsten Morgen nähern wir uns dem Schicksalsberg der Deutschen noch ein Stückchen und erkunden bei einer Wanderung die Umgebung des Basislagers, alternativ relaxen wir auf der Märchenwiese und genießen die Ruhe und das Panorama.

23. Tag: Fairy Meadows – Beshram oder Naran
Nach einer zweiten Hüttenübernachtung wandern wir zurück nach Tatto und die Jeeps bringen uns wieder zur Raikot-Brücke, von wo wir unsere Fahrt – nun wieder im Kleinbus – westwärts Richtung Chilas fortsetzen.

Nahe Chilas werden wir einige antike buddhistische Petroglyphen sehen.

Nach Möglichkeit fahren wir anschließend über den Babusar Pass durch das wunderschöne Kaghan Tal, um die Nacht in einem Hotel in Naran zu verbringen.
Die Entscheidung über diese Routenänderung kann erst am Tag selbst gefällt werden, da das Wetter am Babusar Pass gut sein muss. Das Kaghan Tal ist bekannt für seine üppigen grünen Hügel und die vielen Seen und kleinen Flüsse. Wenn es die Zeit erlaubt, werden wir außerdem den Lulusar See besuchen – einen der größten Seen in diesem Tal. An einem klaren und windstillen Tag spiegeln sich die umliegenden Berge im See.

Abendessen und Übernachtung im Hotel in Besham oder Naran.

24.-25. Tag: Nach Islamabad
Nach dem Frühstück werden wir den letzten Teil des Karakorum Highways erkunden und am Nachmittag Taxila besuchen, wo wir auch das Mittagessen zu uns nehmen.
Von Besham oder Naran sind es etwa fünf bis sechs Stunden Fahrtzeit bis nach Taxila.

Die Stadt Taxila stammt aus der Gandhara-Periode und beheimatet die Ruinen der Gandhāran Stadt von Takṣaśilā, welche ein wichtiges hinduistisches und buddhistisches Zentrum war und noch immer ein Ort der religiösen und historischen Heiligkeit darstellt. Im Jahr 1980 wurden mehrere Plätze in Taxila zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt.

Am Abend erreichen wir Islamabad und werden unser Abendessen im Lokal Monal auf den Margala Hills genießen. Bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machen, erholen wir uns im Hotel.

25. Tag: Rückreise nach Europa
Rückflug via Istanbul zurück nach Frankfurt.

 

TERMINE & PREISE

Termin / Buchungsnr.   Preis in €
11.08.18 - 04.09.18
18-0811KIR554 
4620,00

min 7, max 12 Pers.
Basispreis 4250,00 €
Steuern & Kerosin 370,00 €
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Einzelzimmer-/zeltzuschlag 575,00 €
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug ab Frankfurt nach Bishkek und zurück von Islamabad via Istanbul
Transfers vom und zum Flughafen
Rundreise im Kleinbus oder Van (abhängig von der Gruppengröße) bzw. im Geländewagen (Tag 12)
17 Hotelübernachtungen
6 Funduqübernachtungen (3x Jurte, 2x in Berghütten, 1x Homestay)
1 Zeltübernachtung
Vollpension
Permits für die Befahrung der Karakorum-Highways auf chinesischer Seite
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
lokale, landeskundige Englisch oder Deutsch sprechende Reiseleitung (Wechsel zwischen den Ländern)


REISELEITER
Englisch sprechende/r Reiseleiter/in
Englisch oder Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in


HINWEISE
Die Höhenlage des Karakorum (mit Pässen bis zu 4700 Metern) und die oft unwegsamen Landschaften stellen überdurchschnittliche Anforderungen an die Kondition der Reiseteilnehmer. Kletterkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich. Die Sommer in den bereisten Regionen sind relativ trocken und mild, dennoch benötigt man eine gewissen Klimaverträglichkeit, um die Wechsel von Berg- und Talregionen mit den Temperaturunterschieden zu verkraften.Ausdauer erfordern die teils langen Fahrtstrecken auf schlechten Straßen. Die Wegverhältnisse stellen häufig höchste Ansprüche an Fahrer und Fahrzeuge, auch kann es vorkommen, dass einzelne Pisten durch witterungsbedingte Erdrutsche kurzfristig versperrt sind. Diese Verzögerungen haben wir von vornherein eingeplant.


IHR ATMOSFAIR BEITRAG
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Pakistan entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 0 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 0 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Stand: 13.10.2017 / p2




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Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Email.
Ihr NOMAD-Team

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