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KOMFORT
533 - Usbekistan: Kultur und Kunsthandwerk der Seidenstraße
Erlebnis- und Kultur Reise: Kunsthandwerker und Künstler an der Seidenstraße, im Hissar-Gebirge und im Ferghana-Tal erleben
Asien - Uzbekistan

Glanzlichter der Seidenstraße in Samarkand, Schahr-e Sabs, Buchara
Unterbringung in ausgewählten Mittelklassehotels und bequemen Gasthäusern
Ausführliche Erkundung der Städte Kokand und Margilan im Fargana-Tal
Besuch bei Teppichknüpfern, Webern, Töpfern und Seidenpapierherstellern
Erlebnis traditioneller Dörfer in der Hügel- und Berglandschaft Hissar

Diese komfortable Rundreise führt zu den architektonischen Höhepunkten der Seidenstraße in Samarkand, Schahr-e Sabs, Buchara und in den Städten des Fargana-Tals. Neben prachtvollen Baudenkmälern stehen zudem die uralten Handwerkstraditionen der Region auf dem Programm. Usbekistans Handwerker tragen das Erbe aus der Zeit der Khane immer noch in sich, seien es die Teppichknüpfer in Boysun bei Termez, die Ikat-Weber in Buchara und Margilan oder die Seidenpapierhersteller in Samarkand – es kommt zu spannenden Begegnungen in Werkstätten und Manufakturen. Der Bummel über betriebsame Märkte wie den Kumtepe Basar im Farganatal zeigt, dass sich die traditionellen Handwerksprodukte durchaus gegen billige Importwaren durchsetzen können.

Die städtische Kultur der Seidenstraße hat zu ihrer Blütezeit die bekannte Welt in Staunen versetzt. Mit ebenso prunkvollen wie gewaltigen Koranschulen, Palästen und Mausoleen schrieben sich Timur, Ulugbek und andere orientalische Herrscher ins Stammbuch der Weltgeschichte ein. Die Verheißung von Geld und Ansehen zog überdies die besten Gelehrten, Baumeister und Handwerker in die schillernden Metropolen.


1.-3. Tag: Anreise nach Taschkent und Termez
Flug von Frankfurt nach Taschkent und Transfer ins Hotel. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der Hauptstadt Usbekistans. Bei der Besichtigung konzentrieren wir uns besonders auf die noch erhaltenen Bauwerke der Shaibaniden, einer Dynastie, deren verschiedene Zweige Jahrhunderte lang die Geschicke Usbekistans bestimmten. Im Museum für Angewandte Kunst, das in einem alten Adelshaus residiert, begegnet uns erstmals das reichhaltige kunsthandwerkliche Repertoire Usbekistans. An die Tradition eines jahrhundertealten Handelszentrums an der Großen Seidenstraße knüpft der städtische Basar an, überdacht von einer weitläufigen modernen Markthalle.

Am Abend des 2. Tages fliegen wir nach Termez, städtisches Zentrum im äußersten Süden Tadschikistans. Die Lage am Amu Darya, einem der großen Ströme Zentralasiens, hat den Ort bereits früh zu einem Handelsknotenpunkt der Seidenstraße gemacht. Entsprechend blickt Termez auf eine mehr als 2.000 Jahre alte Vergangenheit zurück, doch ist davon nicht mehr so viel erhalten wie etwa in Samarkand oder Buchara.

Am 3. Tag nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Stadtbesichtigung. An den Resten der ehemals buddhistischen Zentren Kara-Tepe und Fayaz-Tepe zeigt sich die besondere Rolle, die Termez für die Geschichte Usbekistans gespielt hat. Die Ursprünge der Festung Kirk Kiz reichen zurück bis ins 12. Jahrhundert.

4.-5. Tag: Im Hissar-Gebirge
Boysun, das wir am 4. Tag ansteuern, ist ein Zentrum der Teppichweberei und -knüpferei. Es liegt inmitten der Hügel- und Berglandschaft Hissar, in der die traditionelle usbekische Lebensweise noch sehr lebendig ist. Ein Besuch in einem kleinen Museum und einer Handwerks-Kooperative gibt Auskunft über die verwendeten Materialien - Wolle und Seide - und die Herstellungstechniken.

Am 5. Tag lernen wir in und um Boysun andere Handwerkszweige kennen. Wir erfahren, wie Tjubetejkas (die traditionellen usbekischen Kappen) entstehen, und schauen Lederhandwerkern und Instrumentenbauern über die Schulter.

6.-8. Tag: Buchara
Von den Ausläufern des Hissar-Gebirges, in denen Boysun liegt, machen wir uns auf nach Buchara, umgeben von einer flachen, landwirtschaftlich intensiv genutzten Steppenlandschaft. Zur Zeit der Seidenstraße lebten hier berühmte Gelehrte und Dichter, darunter der islamische Philosoph und Arzt Ibn Sina alias Avicenna – seine Gesamtdarstellung der abendländischen Heilkunde, im 12. Jahrhundert geschrieben, blieb für ein halbes Jahrtausend grundlegendes Lehrbuch an den medizinischen Fakultäten Europas.

Die große Vergangenheit des Ortes kommt in einer Vielzahl architektonischer Zeugnisse zum Ausdruck. Wir nehmen uns den ganzen 7. Tag Zeit, um die Zitadelle, die reichgeschmückten Moscheen und traditionsreichen Medresen (Koranschulen) anzuschauen. Auch hier hat Handwerk eine lange Tradition, unter anderem in Form von Ikat-Webereien und Keramikprodukten.

Am 8. Tag unternehmen wir einen Ausflug in die Umgebung Bucharas und lernen in Gichduvan eine weitere prachtvolle Madrasa kennen. Die Kleinstadt ist berühmt für ihre besondere Tonware, die sich durch einen türkis-blauen Farbüberzug auszeichnet. Auch die lokale Küche genießt in Usbekistan einen ausgezeichneten Ruf. In Vobkent treffen wir anschließend auf ein knapp 30 Meter hohes Minarett aus dem 12. Jahrhundert, bevor wir in unser Hotel in Buchara zurückkehren.

9.-11 Tag: Samarkand
Per Zug fahren wir am Vormittag des 9. Tages nach Samarkand. Nach einer angemessenen Ruhepause beginnen wir nachmittags mit der Stadtbesichtigung und setzen sie am 10. Tag fort.

"Glanzvolles Antlitz der Erde" lautet der stolze Beiname Samarkands. Mehr als 2.500 Jahre Geschichte machen es zu einer der ältesten Städte der Welt. Das ehemals blühende Kultur- und Handelszentrum im Schnittpunkt der Karawanenwege ist heute eine moderne Großstadt, die nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.

Den unbestrittenen architektonischen Höhepunkt bildet der Registan im Herzen Samarkands, flankiert von gleich drei reich verzierten und gewaltig großen Madaris (Koranschulen). Kaum weniger prachtvoll sind die anderen Bauwerke, die auf unserem Weg liegen: das Gur Emir oder "Grab des Gebieters", in dem Timur begraben liegt; die Moschee Bibi Khanum, schließlich die Sternwarte des Ulugbek, Ausdruck der hochkarätigen Wissenschaftstradition Samarkands.

Die Seidenstraße hat auch in Samarkand handwerkliche Fertigkeiten gefördert. Am 11. Tag besuchen wir in Konigil eine Manufaktur zur Herstellung von Seidenpapier nach traditioneller Art. Anschließend fahren wir nach Schahr-e Sabs. Die Geburtsstadt Timurs wird beherrscht von den mächtigen Ruinen des Ak Sarai, des Weißen Palastes, der eigentlich himmelblau war – sein Name hatte, wie so oft in Usbekistan, symbolische Bedeutung und diente hier als Ehrentitel. Noch in ihrem Verfall zeugt die prächtige Sommerresidenz Timurs von ihren ehemals riesigen Ausmaßen. Übernachtung in Samarkand.

12.-13. Tag: Im Fargana-Tal
Am Vormittag des 12. Tages bringt uns ein Zug nach Taschkent, von wo aus wir weiter nach Kokand fahren. Kokands Vorgängerin Khavakend war eine wichtige Station der Karawanenstraßen von Indien und China und gleichzeitig das wirtschaftliche und religiöse Zentrum des Fargana-Tales. Sie wurde im 13. Jahrhundert von den Mongolen zerstört. Die heutige Stadt entstand erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts.

Der Kumtepe Basar, den wir am kommenden Morgen besuchen, ist eine ideale Gelegenheit, um die Vielfalt der in der Region hergestellten Ikat-Webereien zu erleben. Anschließend geht es weiter in die benachbarte Seidenstadt Margilan, die besonders für ihre Webtradition bekannt ist. Diese kann man bis heute hier erlernen. Ein anderer örtlicher Handwerkszweig ist der Musikinstrumentenbau.

Ziel des heutigen Tages ist Fargana, ein recht junger Ort, dessen Gründung als russische Garnisonsstadt auf das Jahr 1876 zurückgeht. Charakteristisch sind die weiten, baumbestandenen Alleen, gesäumt von Häusern im zaristischen Kolonialstil des 19. Jahrhunderts.

14.-15. Tag: Taschkent und das Ende der Reise
Auf dem Rückweg nach Taschkent machen wir noch einmal Station in Kokand, Der Palast des Khans Xudayar mit seiner 70 Meter langen, reich verzierten Fassade stammt aus der Blütezeit der Stadt. Von hier wurde im 19. Jhd. das Khanat von Kokand regiert, das bis ins heutige Kasachstan reichte. Neben der Heimat der Khane zu Lebzeiten besuchen wir mit dem Friedhof auch ihre heutige Ruhestätte. Hinter dem überkuppelten Portal des Friedhofs erwarten uns überdies die Mausoleen und Gräber der wichtigsten Bewohner Kokands. Die Madaris Kamal-Kasi, wo wir unser Augenmerk besonders auf das auffällig gestaltete Portal richten, Ja-Mir und Naburtabik verweisen auf die einstige religiöse Bedeutung Kokands.

Beim Abendessen in Taschkent nehmen wir Abschied von Zentralasien, verbringen eine kurze Nacht im Hotel und beginnen mit einem frühen Flughafentransfer die Rückreise nach Deutschland.

 

TERMINE & PREISE

Termin / Buchungsnr.   Preis in €
17.03.18 - 31.03.18
18-0317UZB533 
mit Nowruz-Fest
2785,00
28.04.18 - 12.05.18
18-0428UZB533 Siehe Fußnote 1
2885,00
19.05.18 - 02.06.18
18-0519UZB533 Siehe Fußnote 1
2885,00

min 2, max 12 Pers.
Basispreis 2690,00 €
Steuern & Kerosin 95,00 €
Saisonzuschlag Fußnote 1 100,00 €
 

ZUSATZLEISTUNGEN

Einzelzimmerzuschlag 200,00 €
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch) 95,00 €
ERMÄßIGUNGEN
Ermäßigung  
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 3% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar und nicht gültig bei Buchung einer Privat- und Sondergruppenreise) 4% vom Basisreisepreis


LEISTUNGEN
Linienflug und Inlandsflug mit Usbekistan Airways (andere Fluggesellschaften auf Anfrage)
Transfers vom und zum Flughafen (bei Buchung der Gruppenflüge)
Rundreise und Transfers im Land im Kleinbus oder PKW
Zugfahrten Bukhara-Samarkand und Samarkand-Tashkent in der 2. Klasse
12 Hotelübernachtungen
2 Übernachtungen in Homestays mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen
Vollpension
Trinkwasser während der Rundreise
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
landeskundige Deutsch sprechende Reiseleitung


REISELEITER
Englisch oder Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
Englisch sprechende/r Reiseleiter/in


HINWEISE
Für den nötigen Komfort unterwegs sorgen ausgewählte Mittelklassehotels in den größeren Städten und bequeme Gasthäuser in den kleineren Orten. In Boysun greifen wir auf ein bewährtes Homestay zurück. Etwas Durchhaltevermögen verlangen die zum Teil längeren Fahrstrecken, die wir jedoch, wo immer möglich, durch Zwischenstopps und Besichtigungen auflockern.


IHR ATMOSFAIR BEITRAG
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Uzbekistan entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 0 kg.
Durch einen freiwilligen Beitrag von 0 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen.
Mehr dazu finden Sie unter www.atmosfair.de



Stand: 31.08.2017 / jb




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Ihr NOMAD-Team

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